Was macht der Fenchel in der Küche?

Fenchel kam mir das erste Mal in der Stil­lzeit in die Hände. Und zwar als Fenchel­tee, der Bauch­schmerzen lin­dern und Blähun­gen ver­mei­den sollte. Anson­sten kon­nte ich mit diesem Gewächs anfangs nicht wirk­lich viel anfan­gen. Richtig bewusst wahrgenom­men habe ich dieses her­rliche Gemüse erst bei einem Besuch auf der Gemü­sein­sel Reichenau. Dort wuchs die Fenchel­knolle auf den Feldern mit ein­er solchen Selb­stver­ständlichkeit, dass meine Neugi­er geweckt war. Mit­tler­weile ist der Fenchel Dauer­gast in meinem Gemüse­fach.

Ob als Gemüse­beilage, in Suppe oder als Salat, ich liebe das starke Fenchelaro­ma und kreiere immer neue Vari­anten, um die Fenchel­knolle auf den Tisch zu brin­gen

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Hier eines mein­er Lieblingsrezepte:

Fenchel­rohkost­salat

für 4 Per­so­n­en

Schnei­de 3 Fenchel­knollen in ganz feine Streifen, hacke das zarte Fenchel­grün fein und hebe Apfelsi­nenspal­ten von 2 Apfelsi­nen darunter. Mit dem Saft von ein­er Zitrone, dem aufge­fan­genen Orangen­saft, etwas weißem Bal­sam­i­coes­sig und etwas Wal­nussöl, Salz und Pfef­fer stellst Du ein her­rlich frisches Dress­ing her, gib­st es über die Fenchel-Apfelsi­nen-Mis­chung und lässt das Ganze gut durchziehen. Vor dem Servieren heb­st Du noch einige Minzblättchen und einige gehack­te Wal­nüsse sowie das gehack­te Fenchel­grün darunter.

Mmmmh­hh leck­er — passt zu Fleisch und Fisch oder als Hauptmahlzeit mit einem großen Klecks Hüt­tenkäse!

Guten Appetit

 

Die Bir­git aus dem Vital­tr­e­ff