Trinkst Du und wenn ja wie viel?

Bei den her­rlich som­mer­lichen Tem­per­a­turen fällt den meis­ten Men­schen das Trinken ohne­hin schon etwas leichter. Doch die erste Frage ist vor allen Din­gen WAS trinkst Du und die zweite Frage schließt sich direkt an: Trinkst Du GENÜGEND?

Die Frage nach dem WAS ist schnell beant­wortet. Denn wenn ich vom Trinken rede, dann meine ich natür­lich Wass­er. Möglichst still und natür­lich ohne kün­stliche Aro­mazusätze wie Him­beer- oder Hol­un­dergeschmack. Und auch nicht unbe­d­ingt gemis­cht zum Beispiel als Johan­nis­beer- oder Apfelschor­le, wenn ich nicht ger­ade einen 10 km — Lauf hin­ter mir habe. Auch Kaf­fee, schwarzen Tee, Alko­hol und Cola zäh­le ich nicht zum Trinken. Warum?

Dazu erst ein­mal ein paar Fak­ten:

60–70 % des Kör­pers beste­hen aus Wass­er und es hat einen umfan­gre­ichen Funk­tions­bere­ich:

  • Wass­er unter­stützt Ver­dau­ung und Absorp­tion von Lebens­mit­teln
  • Wass­er unter­stützt die Auss­chei­dung von Abfall­stof­fen aus Darm und Nieren
  • Wass­er nor­mal­isiert die Kör­pertem­per­atur

Blut ist das kör­pereigene Trans­port­sys­tem und beste­ht zu 92 % aus Wass­er. Kör­persekrete und Ver­dau­ungssäfte beste­hen fast auss­chließlich aus Wass­er.

Das haben wir sich­er alle schon mal gehört. Damit unser Kör­p­er all diese lebenswichti­gen Funk­tio­nen aufrecht erhal­ten kann, braucht er Wass­er. Am besten stellen wir uns Wass­er wie eine Eisen­bahn vor mit vie­len leeren Wag­ons dessen Sitz­plätze alle nicht belegt sind. Dieser Zug find­et den Weg durch unseren Kör­p­er: Nährstoffe kön­nen ein­steigen, Platz nehmen und wer­den dahin trans­portiert, wo sie benötigt wer­den. Abfall­stoffe steigen eben­falls ein, nehmen Platz und wer­den abtrans­portiert, um über unsere Auss­chei­dung­sor­gane den Kör­p­er wieder zu ver­lassen. Klingt logisch, oder?

Wenn aber in unserem Zug alle Plätze schon belegt sind durch Inhaltsstoffe in unserem Getränk wie Zuck­er, Aro­mastoffe etc. kön­nen wed­er Nährstoffe noch Schlack­stoffe ein­steigen, um trans­portiert zu wer­den. Auch logisch, oder?

Wenn ich abnehmen will, rückt regelmäßiges Wasser­trinken sog­ar noch stärk­er in den Fokus. Das sagt die Wis­senschaft dazu:

Wass­er ist ein natür­lich­er Appetitzü­gler

Ein Man­gel an Wass­er kann dazu führen, dass Du Dich überisst. Unser Gehirn kann nicht zwis­chen Hunger und Durst unter­schei­den. Wenn Du z.B. denkst, dass Du hun­grig bist, gibt Dir Dein Kör­p­er vielle­icht ein Sig­nal, dass Du durstig bist! Wenn Du zu wenig trinkst und Du Hunger­at­tack­en spürst, ist es aber eher wahrschein­lich, dass Dein Kör­p­er nach Wass­er schre­it. In vie­len Fällen haben Men­schen, die glaubten Hunger zu haben, durch Wasser­trinken den Hunger gestillt!

Wass­er hält Fett fern

Wass­er ist der wichtig­ste Beschle­u­niger beim Gewicht reduzieren und unter­stützt uns beim Gewicht hal­ten. Wass­er reg­uliert den Appetit auf natür­liche Weise und ver­bren­nt gespe­ichertes Fett! Stu­di­en zeigen, dass zu wenig Wass­er trinken zu ver­stärk­ter Fettde­pot­bil­dung führen kann, wobei eine Erhöhung des Wasserkon­sums die Fet­tre­duzierung unter­stützt.

Wass­er hält Nieren­funk­tion aufrecht

Die meis­ten Men­schen, die Wass­er ein­lagern, trinken zu wenig! Der Kör­p­er übt dann eine Art Über­lebensstrate­gie aus und behält das Wass­er zurück. Dies ist dann meist Ursache für geschwol­lene Hände und Füße.

Wass­er hil­ft Muskelspannkraft zu erhal­ten

Wenn Du genü­gend Wass­er trinkst find­et keine Dehy­drierung (Aus­trock­nung) statt und die natür­liche Möglichkeit der Kon­trak­tion bleibt erhal­ten. Es ver­hin­dert, dass die Haut beim Abnehmen erschlafft und ver­hil­ft zu einem klaren, strahlen­den Teint.

Ich denke, diese Fak­ten sprechen für sich. Ich ver­gle­iche da gerne den Gebirgs­bach mit dem Karpfen­te­ich. Wenn Du zu wenig Wass­er über den Tag verteilt trinkst, sieht es in Deinem Kör­p­er wie in einem Karpfen­te­ich aus: Eine schmutzige, schlam­mige, stink­ende grün-braune Brühe. Wenn Du viel über den Tag verteilt trinkst, bist Du wie ein Gebirgs­bach: Glasklar, spritzig, energiege­laden und frisch. Na .… was wollen wir sein?

Stellt sich nur noch die zweite Frage: Wie viel soll­ten wir trinken? Pro 25 kg Kör­pergewicht 1 Liter Wass­er möglichst OHNE Kohlen­säure. Das schmeckt Dir nicht auf Dauer? Dann gib doch ein­fach ein paar Minzesten­gel dazu, eine Zitro­nen- oder Limet­ten­scheibe, ein Stück Ing­w­er, ein paar frische Salat­gurken­scheiben, ein paar Him­beeren. Du wirst sehen, dadurch fängt Wasser­trinken wieder an, regel­recht Spass zu machen. Und darüber­hin­aus sparst Du Dir eine Menge Kalo­rien.

Also einen guten Durst wün­sche ich … Prost!

 

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