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Brokkolisalat mit Garnelen und Linsen

Da ist er wieder mal — der Brokkoli. Auch wenn man dieses Super­food-Gemüse roh essen kön­nte, so bevorzuge ich ihn doch lieber gedämpft oder al dente in Gemüse­brühe gekocht. So reduziere ich den einzi­gen Anti­nährstoff darin, der da heißt Oxal­säure.  Der Brokkolisalat mit Gar­ne­len und Lin­sen ist ein­er mein­er Lieblingssalate zum Mit­tagessen und er passt her­rlich in den Herb­st, der nun doch schon vor der Tür ste­ht:

Zutat­en für 2 Per­so­n­en:

  • 400 g Brokkoli
  • 2 EL Gemüse­brühe
  • 200 g Gar­ne­len
  • 200 g Bel­u­galin­sen oder Berglin­sen
  • 3 EL Zitro­nen­saft
  • 1 Früh­lingszwiebel
  • 3 EL Chiliöl oder Olivenöl
  • 1 rote Chilischote wer mag
  • 3 Knoblauchze­hen
  • Salz, Pfef­fer

Zubere­itung:

Bel­u­galin­sen oder Berglin­sen nach Pack­ungs­beilage unter Zugabe von 1 EL Gemüse­brühe gar kochen.

Den Brokkoli waschen und in mundgerechte Stücke schnei­den. Die Gemüse­brühe mit 500 ml Wass­er in einen Topf geben und den Brokkoli darin al dente kochen. Während dessen die Gar­ne­len waschen, den Knoblauch in grobe Stücke zerteilen und die Chilischote in feine Ringe schnei­den.

In ein­er Pfanne  in etwas Öl die Früh­lingszwiebel mit der Chilischote anschwitzen und die Gar­ne­len und den Knoblauch dazugeben, alles bei schwach­er Hitze einige Minuten garen.

Brokkoli vom Herd nehmen und abgießen. Etwas Brokkoli­wass­er auf­fan­gen und damit die Gar­ne­len ablöschen.

Den Brokkoli mit den fer­ti­gen Lin­sen in ein­er Salatschüs­sel ver­men­gen und die Gar­ne­len vor­sichtig unter­heben. Aus dem Zitro­nen­saft, dem Öl, Salz und Pfef­fer ein Dress­ing rühren, über den Salat geben, vor­sichtig ver­men­gen und anricht­en.

Lasst es Euch schmeck­en — wir sehen uns!

Die Bir­git Old­en­burg

Vanillequark-Torte mit den ersten Sommeräpfeln

Eine gute Bekan­nte gab mir eine Riesen­tüte von ihren ersten Som­meräpfeln mit nach Hause. Diese kleinen, gelb-grün leuch­t­en­den und her­rlich duf­ten­den Äpfelchen haben es mir ange­tan. Und passend zur näch­sten Som­mer­par­ty ist daraus diese erfrischende kleine Vanille­quar-Torte mit Äpfeln ent­standen. Natür­lich geeignet auch für alle Abnehmwilli­gen im Som­mer (soll es ja geben!), die an ihrer per­sön­lichen Best­form arbeit­en.

Hier das Rezept für Torten­bo­den, Apfelfül­lung und Quark­top­ping für eine kleine Spring­form (ca. 24 cm Durchmess­er):

Zutat­en für den Torten­bo­den: 30 Gramm Man­delmehl oder Kokos­mehl, 100 Gramm gemah­lene Man­deln oder auch Erd­man­deln, 30 Gramm Birken­zuck­er, 20 Gramm Speis­es­tärke, 1 TL Wein­stein-Back­pul­ver, 3 Eier, etwas Vanille-Pul­ver (nicht Vanille-Zuck­er!)

Zutat­en für die Apfelfül­lung: 400 Gramm Som­mer-Äpfel, 1 EL Kokos­blüten­zuck­er oder Birken­zuck­er, etwas Zimt, Saft von ein­er Zitrone, 1 Päckchen Torten­guss oder AgarA­gar

Zutat­en für das Quark-Top­ping: 150 Gramm Naturquark, 150 Gramm Natur­joghurt, 30 Gramm Vanille-Eiweißpul­ver, etwas Vanille-Pul­ver, 2 Blatt weiße Gelan­tine oder AgarA­gar

Den Boden der Spring­form mit Back­pa­pi­er ausle­gen und den Back­ofen auf 160 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Die Eier mit dem Birken­zuck­er gut 3 Minuten mit dem Han­drührg­erät schau­mig schla­gen. Sämtliche trock­e­nen Zutat­en mis­chen und in die Eier­masse sieben. Alles mit der Hand zu einem glat­ten Teig ver­rühren, in die Spring­form füllen, glatt stre­ichen und ca. 20–25 Minuten back­en, danach abkühlen lassen.

Äpfel schälen, Kernge­häuse ent­fer­nen und in Wür­fel schnei­den. In einem kleinen Topf zusam­men mit 200 ml Wass­er, Zitro­nen­saft, Vanille und Kokos­blüten­zuck­er biss­fest dün­sten. Die Äpfel über einem Sieb abtropfen lassen und den Apfel­saft für den Guss auf­fan­gen.

Den Torten­bo­den auf eine Torten­plat­te leg­en und mit einem Torten­ring umschließen. Darauf gle­ich­mäßig die Apfel­stücke verteilen. Den Apfel­saft mit etwas Wass­er auf 250 ml auf­füllen und mit dem Torten­gusspul­ver nach Pack­ungsan­weisung kochen. Ess­löf­fel­weise den Torten­guss auf dem Kuchen verteilen.

Gelan­tine in etwas kaltem Wass­er ein­we­ichen. Quark mit dem Joghurt, Eiweiß-Vanille-Pul­ver und der Vanille glatt rühren. Die Gelan­ti­neblät­ter leicht aus­drück­en und in einem kleinen Topf bei geringer Hitze erwär­men, bis sie sich aufgelöst haben. Den Topf vom Herd nehmen und zwei EL der Vanille-Quark-Mis­chung ein­rühren. Diese Mis­chung dann sofort unter die restliche Quark­masse rühren, auf den Äpfeln verteilen, glatt stre­ichen und die Torte min­destens 2 Stun­den kühl stellen.

 

 

Sesam öffne Dich!

Nein, natür­lich öffnet der kleine Sesam­samen nicht die Tür in die Welt der Märchen, aber dafür in die Welt des uner­messlichen Vital­stof­fre­ich­tums! Wusstest Du zum Beispiel, dass

  • Sesam ein­er der ältesten Ölpflanzen auf dieser Welt ist? Denn Sesam wurde bere­its um 3000 vor Chris­tus ange­baut. Alle früheren Hochkul­turen wie die Griechen, Ägypter oder Römer schätzten diesen Ölsamen als Gewürz und natür­lich als Öl.
  • es den Sesam in zwei unter­schiedlichen Far­ben gibt, näm­lich goldgelb bis hell­braun oder schwarz und dass auf­grund ihrer beschei­de­nen Ansprüche an den Boden auf jegliche Art von Dün­gung verzichtet wer­den kann?
  • Sesamöl gerne als Öl des Ayurve­da beze­ich­net wird, da es die Regen­er­a­tion der Haut unter­stützen und jung hal­ten soll?

Und es wird noch besser:

Sesam liefert unglaublich hochw­er­tiges Fett, denn er beste­ht zu 87 Prozent aus ungesät­tigten Fettsäuren!

Sesam stellt eine äußerst hochw­er­tige Eiweißquelle dar und die enthal­te­nen Aminosäuren sind am Auf­bau und der Bil­dung von Kol­la­gen, Haut, Knochen, Knor­peln, Bän­dern beteiligt, fes­ti­gen das Bindegewebe! und tra­gen zu einem gesun­den Wach­s­tum und Ausse­hen von Haut, Haaren und Nägeln bei.

Und das Beste kommt zum Schluss:

Sesam ist eine wahre Min­er­al­stoff-Bombe, vor allen Din­gen was das Cal­ci­um ange­ht. Im direk­ten Ver­gle­ich gegenüber Milch­pro­duk­ten liefert Sesam 6,5 mal so viel Cal­ci­um!

Wenn das nicht alles Gründe sind, diese kleinen Ölsamen in unser Leben zu lassen. Du kannst Sesam in ein­er Pfanne ohne Fett aro­ma­tisch rösten und dann über Salat, Müs­li usw. streuen. Aber auch als Goma­sio (Sesam­salz aus gerösteten und gemahle­nen Sesam­samen und Meer­salz) wirst Du es in Dein­er Küche lieben.

Bei mir ste­ht allerd­ings das Tahin (Sesam­mus) an erster Stelle. Zu gebraten­em oder gedün­steten Gemüse, als erste Zutat für Kichererb­sen-Humus oder als Beiga­be zu ein­er cremi­gen Salat­sauce. Ger­ade wenn ich nicht so oft Fleisch essen möchte oder mich sog­ar für eine veg­e­tarische Ernährungsweise entsch­ieden habe, ist Tahin als hochw­er­tige Eiweißquelle für eine aus­ge­wo­gene Mahlzeit nicht wegzu­denken.

Eines mein­er absoluten Lieblingsrezepte ist dazu ein Auberginen­salat mit Sesam­sauce:

Für zwei Per­so­n­en nimmst Du eine große Aubergine, 1 Dose Kichererb­sen, 2 große aro­ma­tis­che Tomat­en, 1 große Hand­voll Ruco­la, 2 Knoblauchze­hen, 1–2 EL Tahin, 1 EL lauwarmes Wass­er, Salz, Saft ein­er hal­ben Zitrone

Schnei­de die Aubergine der Länge nach in ca. 2 cm dicke Streifen, die Du dann nochmals der Länge nach hal­bierst. Gib die Auberginen­streifen in einen Siebein­satz eines Topfes, den Du ger­ade mal boden­deck­end mit Wass­er füllst. Dämpfe die Auberginen bei geschlossen­em Deck­el ca. 8–10 Minuten und lasse das Gemüse dann ein­fach etwas auskühlen.

In der Zwis­chen­zeit den Knoblauch schälen und sehr fein hack­en und diesen dann mit dem Sesam­mus, dem Zitro­nen­saft, Salz und etwas lauwar­men Wass­er zu einem cremi­gen Dress­ing ver­rühren. Die Auberginen mit den abgetropften Kichererb­sen und den in Wür­fel geschnit­te­nen Tomat­en in eine Schüs­sel geben, das Dress­ing darüber gießen, gut durch­mis­chen und zum Schluss vor­sichtig den Ruco­la darun­ter­heben.