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Kokos-Knusper-Fisch

Eine Panade muss nicht grund­sät­zlich ein richtiger Fettschwamm sein. Wie wäre es mal mit diesem Rezept — Kokos-Knus­per-Fis­chfilet:

400 Gramm Fis­chfilet (frisch oder TK) z.B. vom Wild­lachs oder Rot­barsch, 1 — 2 EL Kokos­mehl, 1 großes Ei, 1 — 2 EL Kokos­raspel, Salz, Pfef­fer, Zitro­nen- oder Limet­ten­saft, 1 — 2 EL Kokosöl zum Brat­en

Fis­chfilet gut trock­en tupfen, mit Salz und Pfef­fer ein­reiben und mit etwas Zitro­nen- oder Limet­ten­saft beträufeln. Zuerst in Kokos­mehl, dann im verquirl­ten Ei und zum Schluss in Kokos­raspel wen­den. Kokosöl in ein­er großen Pfanne erhitzen, die Fis­chfilets hineingeben und von bei­den Seit­en knus­prig brat­en.

Dazu passt zum Mit­tagessen ein frisch­er Salat mit Orangen- oder Man­gospal­ten und abends esse ich am lieb­sten einen leck­eren Spinat dazu.

Lasst es Euch schmeck­en!

 

Fischen Impossible

Ich angle mal wieder. Jawohl — aus der Tiefkühltruhe. Denn hochw­er­tiger Seefisch soll in jeden aus­ge­wo­ge­nen Ernährungs­plan gehören, heißt es. Vor allen Din­gen der Lachs, der ja bekan­ntlich die wichti­gen Omega 3-Fettsäuren liefert. Und die wiederum sollen einen großen pos­i­tiv­en Ein­fluss auf unser Organ­fett haben. Und das liegt wiederum an der entzün­dung­shem­menden Wirkung von Omega 3. Deshalb fis­che ich ger­ade in der Tiefkühltruhe nach dem “richti­gen” Lachs. Warum nicht an der Fisch-Frisch-Theke? Weil ich wieder mal zu spät dran bin und mich dort nur noch ein paar ver­lorene Saib­ling-Filets und jede Menge Eiswür­fel angelacht haben.

Nur was ist nun der “richtige” Lachs?

Ich gebe hier­mit zu, ich komme aus der soge­nan­nten “Fis­chstäbchen-Frak­tion”. Weil meine Mut­ter Fisch und expliz­it den Geruch von gebraten­em Fisch has­ste, gab es in mein­er Kind­heit max­i­mal ein­mal wöchentlich Fisch, und zwar in Form von Fis­chstäbchen. Und mich lässt das Gefühl nicht los, dass ich mit diesem “Anti-Fisch-Trau­ma” nicht alleine durch die Welt laufe.

Trotz­dem habe ich mich dem Fisch sozusagen genähert und mit­tler­weile gibt es auch min­destens zweimal wöchentlich Fisch auf den Tisch. Und heute soll es also Lachs geben. Denn dieses Wasserti­er zählt zu den sportlich­sten Fis­chen in unseren Meeren, er ist ein stat­tlich­es Muskel­paket und liefert damit neben den ach so geschätzten guten Fet­ten auch jede Menge Eiweiß. Und das brauchen wir auch, wenn wir auf dem Abnehm-Trip sind.

Da stehe ich nun vor einer unglaublichen Auswahl von Lachs

und bin eigentlich mehr am Lesen als am Angeln. Näm­lich das Kleinge­druck­te! Ist dieser Wild­lachs nun zer­ti­fiziert und kommt er aus paz­i­fis­chen Fangge­bi­eten oder wurde er aus Aquakul­turen aufge­zo­gen? Ich habe gel­ernt, dass so ein Lachs kein Veg­e­tari­er ist und deshalb bei der Aufzucht u. a. mit Fis­chresten gefüt­tert wird. Will ich mir das ger­ade vorstellen? OK, ich entschei­de mich für Bio-Aquakul­tur-Aufzucht-Lachs, denn da sollen zumin­d­est andere Regeln gel­ten wie bei der kon­ven­tionellen Zucht: Niedrige Besatzdichte, Möglichkeit aktiv zu schwim­men, Fut­ter aus nach­haltigem Fis­chfang. Geschafft — und nun ab in die Küche, der Fisch soll in Ruhe auf­tauen. Und hier mein ulti­ma­tives Anti-Fis­chbrat­geruch-Rezept:

Lachsfilet unter Frischhalte-Folie

(Jaaa, Du hast richtig gele­sen, keine Angst, die Folie schmilzt nicht weg — abgeschaut bei Schubeck)

Zutat­en für 4 Per­so­n­en:

4 große Lachs­filets ‚3 EL But­ter, 1 daum­großes Stück Ing­w­er, 2 Knoblauchze­hen, Zitro­nenabrieb ein­er Bio-Zitrone, Salz, Chiliflock­en

Heize den Back­ofen auf 80 Grad (Ober/Unterhitze) vor und lege ein Back­blech mit Back­pa­pi­er aus. Die gewasch­enen Lachs­filets trock­en­tupfen und aufs Back­blech leg­en. Den Fisch mit FRISCHHALTEFOLIE bedeck­en und im Ofen ca. 20 Minuten garen. Der Fisch wird super saftig und behält sein Aro­ma. Die But­ter in einem kleinen Topf zusam­men mit dem fein geraspel­ten Ing­w­er und den in feine Scheiben geschnit­te­nen Knoblauchze­hen sowie den Abrieb 1 Bio-Zitrone erwär­men.  Mit der so aro­ma­tisierten But­ter den fer­tig gegarten Fisch bestre­ichen und mit Salz und Chiliflock­en würzen.

Dazu ein knack­ig frisch­er Salat — Du wirst begeis­tert sein!