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Superleichte Bärlauch-Quiche

Mein Lieblingsrezept ist gerade eine leckere Bärlauchquiche.

Das Grun­drezept habe ich aus “Ein­fach Schlank und Fit” von Sophia Thiel ein­fach etwas abge­wan­delt:

1 kg frischen Bär­lauch, 1 große rote Zwiebel, 1 Hand­voll Kirschto­mat­en, 1 EL Kokosöl, Salz, frisch gemahle­nen schwarzen Pfef­fer, 1 Prise Muskat­nuss, 200 Gramm Feta-Käse, 6 Eier, 100 Gramm Natur­joghurt

Zwiebel schälen und in kleine Wür­fel schnei­den, Tomat­en waschen und hal­bieren. Den Back­ofen auf 200 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Zwiebel­wür­fel in ein­er großen Pfanne in etwas Öl anschwitzen, grob gehack­ten Bär­lauch und Tomat­en dazugeben und alles etwas durchdün­sten lassen. Fetakäse wür­feln und dazugeben und die Pfanne vom Herd nehmen.

Eier mit Joghurt, Salz und Pfef­fer verquirlen und zu der Bär­lauch­masse in die Pfanne geben. Alles gut ver­men­gen. Eine Spring­form mit etwas Öl ein­fet­ten, die Bär­lauch-Feta-Masse in die Form füllen und im vorge­heizten Ofen 40 bis 45 Minuten back­en. Die Quiche etwas abkühlen lassen und in  Stücke schnei­den.

Lasst es Euch schmeck­en!

Passt als Mit­tags­mahlzeit

Gemüsegulasch mit Räuchertofu

Dieses Gulasch ist ein her­rlich leicht­es Mit­tag- oder Aben­dessen für zwei Per­so­n­en und der per­fek­te Start, um nach all den Fest­ta­gen wieder “zuck­er­frei” zu wer­den!

Zutat­en: 1 Zuc­chi­ni, 1 weiße Zwiebel, 1 gelbe Paprikaschote, 1 Fleis­chto­mate, 250 Gramm Räucherto­fu, 1 Bund Peter­silie, 2 EL gehack­te Man­deln, 3 EL Brat-Olivenöl, 2 EL Tomaten­mark, 200 ml Gemüse­brühe, Paprika­pul­ver, Salz und Pfef­fer aus der Müh­le

Zuc­chi­ni und Paprikaschote waschen, putzen und in gle­ich große Wür­fel schnei­den. Zwiebel schälen und klein hack­en. Tomate über­brühen, häuten und in kleine Wür­fel schnei­den. Peter­silie waschen, trock­en­schüt­teln und fein hack­en.

Öl in ein­er großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin anbrat­en. Zuc­chi­ni und Papri­ka dazugeben und einige Minuten darin andün­sten. Tomaten­mark und Paprika­pul­ver unter­rühren , etwas mit­brat­en lassen und dann mit heißer Gemüse­brühe ablöschen. Etwa 10 Minuten zugedeckt bei klein­er Flamme garen.

Tofu in Wür­fel schnei­den und zusam­men mit den Tomaten­stück­en dazugeben, mit Salz und Pfef­fer würzen und das Gulasch abgedeckt noch einige Minuten durchziehen lassen. Man­deln grob hack­en und mit der Peter­silie über das fer­tige Gulasch geben.

Wenn Du Tofu so gar nicht magst, nimm ein­fach Häh­nchen­brust- oder Puten­brust­streifen.

Lass es Dir schmeck­en!

Sesam öffne Dich!

Nein, natür­lich öffnet der kleine Sesam­samen nicht die Tür in die Welt der Märchen, aber dafür in die Welt des uner­messlichen Vital­stof­fre­ich­tums! Wusstest Du zum Beispiel, dass

  • Sesam ein­er der ältesten Ölpflanzen auf dieser Welt ist? Denn Sesam wurde bere­its um 3000 vor Chris­tus ange­baut. Alle früheren Hochkul­turen wie die Griechen, Ägypter oder Römer schätzten diesen Ölsamen als Gewürz und natür­lich als Öl.
  • es den Sesam in zwei unter­schiedlichen Far­ben gibt, näm­lich goldgelb bis hell­braun oder schwarz und dass auf­grund ihrer beschei­de­nen Ansprüche an den Boden auf jegliche Art von Dün­gung verzichtet wer­den kann?
  • Sesamöl gerne als Öl des Ayurve­da beze­ich­net wird, da es die Regen­er­a­tion der Haut unter­stützen und jung hal­ten soll?

Und es wird noch besser:

Sesam liefert unglaublich hochw­er­tiges Fett, denn er beste­ht zu 87 Prozent aus ungesät­tigten Fettsäuren!

Sesam stellt eine äußerst hochw­er­tige Eiweißquelle dar und die enthal­te­nen Aminosäuren sind am Auf­bau und der Bil­dung von Kol­la­gen, Haut, Knochen, Knor­peln, Bän­dern beteiligt, fes­ti­gen das Bindegewebe! und tra­gen zu einem gesun­den Wach­s­tum und Ausse­hen von Haut, Haaren und Nägeln bei.

Und das Beste kommt zum Schluss:

Sesam ist eine wahre Min­er­al­stoff-Bombe, vor allen Din­gen was das Cal­ci­um ange­ht. Im direk­ten Ver­gle­ich gegenüber Milch­pro­duk­ten liefert Sesam 6,5 mal so viel Cal­ci­um!

Wenn das nicht alles Gründe sind, diese kleinen Ölsamen in unser Leben zu lassen. Du kannst Sesam in ein­er Pfanne ohne Fett aro­ma­tisch rösten und dann über Salat, Müs­li usw. streuen. Aber auch als Goma­sio (Sesam­salz aus gerösteten und gemahle­nen Sesam­samen und Meer­salz) wirst Du es in Dein­er Küche lieben.

Bei mir ste­ht allerd­ings das Tahin (Sesam­mus) an erster Stelle. Zu gebraten­em oder gedün­steten Gemüse, als erste Zutat für Kichererb­sen-Humus oder als Beiga­be zu ein­er cremi­gen Salat­sauce. Ger­ade wenn ich nicht so oft Fleisch essen möchte oder mich sog­ar für eine veg­e­tarische Ernährungsweise entsch­ieden habe, ist Tahin als hochw­er­tige Eiweißquelle für eine aus­ge­wo­gene Mahlzeit nicht wegzu­denken.

Eines mein­er absoluten Lieblingsrezepte ist dazu ein Auberginen­salat mit Sesam­sauce:

Für zwei Per­so­n­en nimmst Du eine große Aubergine, 1 Dose Kichererb­sen, 2 große aro­ma­tis­che Tomat­en, 1 große Hand­voll Ruco­la, 2 Knoblauchze­hen, 1–2 EL Tahin, 1 EL lauwarmes Wass­er, Salz, Saft ein­er hal­ben Zitrone

Schnei­de die Aubergine der Länge nach in ca. 2 cm dicke Streifen, die Du dann nochmals der Länge nach hal­bierst. Gib die Auberginen­streifen in einen Siebein­satz eines Topfes, den Du ger­ade mal boden­deck­end mit Wass­er füllst. Dämpfe die Auberginen bei geschlossen­em Deck­el ca. 8–10 Minuten und lasse das Gemüse dann ein­fach etwas auskühlen.

In der Zwis­chen­zeit den Knoblauch schälen und sehr fein hack­en und diesen dann mit dem Sesam­mus, dem Zitro­nen­saft, Salz und etwas lauwar­men Wass­er zu einem cremi­gen Dress­ing ver­rühren. Die Auberginen mit den abgetropften Kichererb­sen und den in Wür­fel geschnit­te­nen Tomat­en in eine Schüs­sel geben, das Dress­ing darüber gießen, gut durch­mis­chen und zum Schluss vor­sichtig den Ruco­la darun­ter­heben.