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Festlicher Lachseintopf mit buntem Gemüse

Zutat­en für 4 Per­so­n­en:

1 große Fenchel­knolle, 4 Möhren, 2 kleine Zuc­chi­ni, 1 Stange Lauch, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchze­he, 400 Gramm Lachs­filet ohne Haut, 2 EL Rap­söl oder ein anderes Bratöl, 1 l Gemüse­brühe (wer es edel mag = 1 l Fis­ch­fond), 150 ml Sahne oder alter­na­tiv Sojacreme, 1 Knoblauchze­he, 1 Lor­beerblatt, Saft ein­er Zitrone oder einen ordentlichen Schuss Weißwein, Salz, Pfef­fer aus der Müh­le, 1 Bund frischen Dill

Fenchel, Möhren und Zuc­chi­ni putzen, waschen bzw. schälen und in mundgerechte Stücke schnei­den.

Lauch putzen, der Länge nach hal­bieren, waschen und in feine Ringe schnei­den. Zwiebel schälen und fein wür­feln, Knoblauchze­he schälen.

Öl in einen großen Topf erhitzen, Zwiebel darin glasig dün­sten. Mit Gemüse­brühe und Sahne ablöschen, Knoblauchze­he hinein­pressen und Lor­beerblatt dazugeben. Alles kurz aufkochen lassen und danach bei schwach­er Hitze ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen.

Das Gemüse in die Suppe geben und biss­fest bei klein­er Flamme garen. Lachs waschen, trock­en tupfen und in mundgerechte Stücke schnei­den. Kurz vor Ende der Garzeit den Fisch in die Suppe geben und max. 5 Minuten bei klein­er Flamme gar ziehen lassen. Mit Salz, Pfef­fer und Zitronensaft/Weißwein abschmeck­en. Mit gehack­tem Dill servieren.

Passt als

  • Aus­ge­wo­gene Mit­tags­mahlzeit
  • Aus­ge­wo­genes Aben­dessen

Radieschen mal ganz anders

Rohkost am Abend ist ja nicht unbe­d­ingt die beste Wahl für unseren Organ­is­mus obwohl Ret­tich und Radi­eschen zur abendlichen Brotzeit doch recht beliebt sind. Um das rote Früh­lings­gemüse nicht nur Mit­tags im Salat oder zwis­chen­durch mal knab­bernd auf den Speise­plan zu bekom­men, habe ich hier mal eine Radi­eschen­suppe für Euch. Ich muss zugeben,

die erste Suppe mit den kleinen roten Kugeln

nach einem Rezept aus einem Food­blog schmeck­te so fad und lang­weilig, dass ich kurz­er­hand selb­st kreativ wurde. Hier das Ergeb­nis, abge­seg­net und als gut befun­den von meinem Mann, der zu Radi­eschen eigentlich immer ein etwas ges­paltenes Ver­hält­nis hat­te:

2 Bund Radi­eschen vom Kraut und Wurzel­w­erk befre­it, geputzt und gewaschen, 3 Stän­gel Stau­densel­lerie geputzt und in feine Streifen geschnit­ten, 2 Schalot­ten fein gehackt, 400 ml Gemüse­brühe, schwarz­er Pfef­fer, Salz, Bal­sames­sig aus Granat­apfel oder Him­beer, wer möchte noch etwas Bindung mit Frischkäse oder etwas Soja- oder Hafer­creme, etwas But­ter, frische Sprossen oder Brun­nenkresse falls vorhan­den

Die But­ter in einem Topf erhitzen, die gehack­ten Schalot­ten und zwei Drit­tel der in Scheiben geschnit­te­nen Radi­eschen gut andün­sten, mit der Gemüse­brühe ablöschen und gute 10 Minuten weichkochen. Mit dem Stab­mix­er püri­eren, mit Essig, Salz und Pfef­fer abschmeck­en und die restlichen Radi­eschen­scheiben zusam­men mit dem Stau­densel­lerie in die Suppe geben. Alles nochmals zwei Minuten auf klein­er Flamme durchziehen lassen und gegebe­nen­falls mit Frischkäse, Soja- oder Hafer­creme binden.

Durch das Weichkochen verlieren die Radieschen an Schärfe

und schmeck­en dann etwas fade. Deswe­gen füge ich nach dem Püri­eren nochmals Radi­eschen­scheiben hinzu, um den typ­is­chen Ret­tichgeschmack noch aufz­u­fan­gen. Natür­lich kannst Du die Suppe statt mit einem roten Bal­sam-Essig auch mit einem ordentlichen Schuss Rot- oder Rosewein ablöschen. Wobei die Kom­bi­na­tion Frucht­es­sig und Radi­eschen für meinen Gau­men schon eine inter­es­sante Kom­bi­na­tion ergeben.

Viel Spass beim Nachkochen und viele Grüße aus der Exper­i­men­tierküche

Scharfe Gemüsesuppe

Man nen­nt sie auch Chili sen­za carne und ich liebe diesen her­rlich schar­fen, wär­menden Gemüse-Ein­topf. Ger­ade so kurz vor Wei­h­nacht­en mit den bevorste­hen­dem Fest­stags­brat­en ist dies ein ein­fach­es Mit­tags­gericht, mal so ganz ohne Fleisch. Das heißt jet­zt nicht, dass ich plöt­zlich zum Veg­e­tari­er mutiere. Hochw­er­tiges Fleisch aus möglichst natür­lich­er Hal­tung wie vom Bio­hof Hirzinger kommt bei mir zwar in Maßen aber schon regelmäßig auf den Tisch.

img_0021Doch heute lachten mich aus meinem Gemüsefach

eine Zuc­chi­ni, ein paar Karot­ten, eine Papri­ka, eine Schalotte, eine kleine Hand voll über­reife Kirschto­mat­en und ein paar Lauchzwiebeln an. Und diese habe ich ganz ein­fach mit  gel­ben Schälerb­sen, Kid­ney­bohnen, ein­er frischen schar­fen Chilischote und Knoblauch kom­biniert. Immer mit dem Augen­merk auf eine aus­ge­wo­gene Mahlzeit mit Eiweiß (Schälerb­sen und Kid­ney­bohnen), guten Kohlen­hy­drat­en (neben den Hülsen­frücht­en natür­lich all das Gemüse) und gutem Fett (in diesem Fall Olivenöl).

Und so geht meine Chili senza carne:

Ich schwitze eine gehack­te Schalotte, die in Ringe geschnit­tene Chilischote und eine kleingeschnit­tene Knoblauchze­he in etwas Olivenöl an und gebe etwa 200 Gramm gelbe Schälerb­sen dazu, fülle mit ca. 1 1/2 Liter Gemüse­brühe auf und lasse das Ganze etwa 25 Minuten leicht vor sich hinköcheln, bis die Schälerb­sen schon mal bißfest sind. Danach füge ich eine Dose gehack­te Tomat­en, eine Hand­voll Kirschto­mat­en, die Früh­lingszwiebel­ringe und die in Scheiben geschnit­te­nen Karot­ten hinzu und lasse die Suppe auf klein­er Flamme weit­erköcheln. Sobald die Karot­ten etwas weich gekocht sind, füge ich die in Wür­fel geschnit­tene Zuc­chi­ni und Papri­ka sowie eine kleine Dose Kid­ney­bohnen hinzu. Die weichgekocht­en Schälerb­sen binden die Suppe, so brauche ich keine Sahne oder ähn­lich­es. Mit Salz, Pfef­fer und evtl. etwas Gemüse­brühe abschmeck­en — mit Peter­silie gar­nieren — fer­tig!

Lasst es Euch schmeck­en

Eure Bir­git