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Thunfisch-Kidneybohnen-Pflanzerln

Zugegeben! Dieses Rezept habe ich defin­i­tiv geklaut, weil ich es so super ein­fach finde und es eine echte Alter­na­tive zu den typ­is­chen Hack­fleis­ch­pflanz­erln darstellt. Und außer­dem stammt es aus dem Kochbuch “Ein­fach schlank und fit” von Sophia Thiel, die auf der anderen Seite des Simssee zu Hause ist. Deshalb bleibt es ja qua­si in der Region. Du brauchst für 4 Per­so­n­en:

3 Dosen Thun­fisch im eige­nen Saft (150 Gramm Abtropfgewicht je Dose sollte es schon sein), 3 Dosen Kid­ney­bohnen (je 120 Gramm), 3 Eier, 3 Schalot­ten, Salz, Pfef­fer, Chilip­ul­ver, Rap­söl zum Brat­en

Thun­fisch in einem fein­maschi­gen Sieb gut abtropfen, Kid­ney­bohnen eben­falls ordentlich im Sieb abtropfen lassen. Schalot­ten schälen und sehr fein hack­en. Die Bohnen und den Thun­fisch nun in ein­er Schüs­sel zer­drück­en und zusam­men mit den Eiern und den Schalot­ten zu einem Teig verkneten. Mit Salz, Pfef­fer und Chili würzen, zu Pflanz­erln for­men und in heißem Öl von bei­den Seit­en knus­prig brat­en.

Dazu ein frisch­er Salat und ein selb­st­gemachter Kräuterquark — was für eine her­rliche Mit­tags­mahlzeit. Lasst es Euch schmeck­en!

Pflanz­erl ist die bayrische Beze­ich­nung für Frikadelle, Klopse oder Klößchen …

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Süßkartoffelauflauf

Momen­tan scheine ich echt auf Aufläufe zu ste­hen, egal ob süß oder herzhaft. Dieses Mal kommt meine heißgeliebte Süßkartof­fel zum Ein­satz. Dazu passt so ziem­lich alles, was das Gemüse­fach so hergibt. Hier eine Vari­ante:

Für 2 Personen schälst Du zwei große Süßkartoffeln,

schnei­dest sie in Scheiben und kochst sie in Salzwass­er weich (etwa 8–10 Minuten). In der Zwis­chen­zeit schnei­dest Du eine kleine Zuc­chi­ni und eine rote Paprikaschote in Wür­fel, 3 Tomat­en in Scheiben, 1 Früh­lingszwiebel in feine Ringe, schäle und wür­fle 2 Schalot­ten und 2 Knoblauchze­hen und ver­lese eine Hand­voll Kräuter quer Beet aus dem Garten.

Den Back­ofen auf 200 Grad Ober/Unterhitze vorheizen und eine Auflauf­form mit etwas Öl aus­pin­seln. Danach Süßkartof­felscheiben abgießen und im gle­ichen Topf die Schalot­ten und Knoblauchze­hen in etwas Rap­söl leicht bräunen, die Süßkartof­feln dazugeben, mit Salz und Pfef­fer würzen und mit einem Püri­er­stab zu einem weichen Brei püri­eren.

Den Süßkartoffelbrei in die Auflaufform geben,

die Tomat­en und das klein geschnit­tene Gemüse darauf verteilen, oben­drauf die Kräuter streuen … ach ja und auf meinem Bild musste für den Eiweißan­teil  ein ordentlich­es Stück Ziegenkäse klein geschnit­ten dran glauben. Ab in den Ofen für ca. 15 Minuten. Dazu einen frischen grü­nen Salat — ein her­rlich­es Mit­tagessen! Guten Appetit!

Pro­bier doch auch mal diesen Auflauf z.B. mit ein­er Hand­voll in Scheiben geschnit­te­nen Champignons, Pinienker­nen, klein gehack­ten Nüssen, Moz­zarel­la … für die Extra­por­tion Eiweiß!

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Radieschen mal ganz anders

Rohkost am Abend ist ja nicht unbe­d­ingt die beste Wahl für unseren Organ­is­mus obwohl Ret­tich und Radi­eschen zur abendlichen Brotzeit doch recht beliebt sind. Um das rote Früh­lings­gemüse nicht nur Mit­tags im Salat oder zwis­chen­durch mal knab­bernd auf den Speise­plan zu bekom­men, habe ich hier mal eine Radi­eschen­suppe für Euch. Ich muss zugeben,

die erste Suppe mit den kleinen roten Kugeln

nach einem Rezept aus einem Food­blog schmeck­te so fad und lang­weilig, dass ich kurz­er­hand selb­st kreativ wurde. Hier das Ergeb­nis, abge­seg­net und als gut befun­den von meinem Mann, der zu Radi­eschen eigentlich immer ein etwas ges­paltenes Ver­hält­nis hat­te:

2 Bund Radi­eschen vom Kraut und Wurzel­w­erk befre­it, geputzt und gewaschen, 3 Stän­gel Stau­densel­lerie geputzt und in feine Streifen geschnit­ten, 2 Schalot­ten fein gehackt, 400 ml Gemüse­brühe, schwarz­er Pfef­fer, Salz, Bal­sames­sig aus Granat­apfel oder Him­beer, wer möchte noch etwas Bindung mit Frischkäse oder etwas Soja- oder Hafer­creme, etwas But­ter, frische Sprossen oder Brun­nenkresse falls vorhan­den

Die But­ter in einem Topf erhitzen, die gehack­ten Schalot­ten und zwei Drit­tel der in Scheiben geschnit­te­nen Radi­eschen gut andün­sten, mit der Gemüse­brühe ablöschen und gute 10 Minuten weichkochen. Mit dem Stab­mix­er püri­eren, mit Essig, Salz und Pfef­fer abschmeck­en und die restlichen Radi­eschen­scheiben zusam­men mit dem Stau­densel­lerie in die Suppe geben. Alles nochmals zwei Minuten auf klein­er Flamme durchziehen lassen und gegebe­nen­falls mit Frischkäse, Soja- oder Hafer­creme binden.

Durch das Weichkochen verlieren die Radieschen an Schärfe

und schmeck­en dann etwas fade. Deswe­gen füge ich nach dem Püri­eren nochmals Radi­eschen­scheiben hinzu, um den typ­is­chen Ret­tichgeschmack noch aufz­u­fan­gen. Natür­lich kannst Du die Suppe statt mit einem roten Bal­sam-Essig auch mit einem ordentlichen Schuss Rot- oder Rosewein ablöschen. Wobei die Kom­bi­na­tion Frucht­es­sig und Radi­eschen für meinen Gau­men schon eine inter­es­sante Kom­bi­na­tion ergeben.

Viel Spass beim Nachkochen und viele Grüße aus der Exper­i­men­tierküche