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Sommersalat mit Wassermelone

Lust auf eine her­rlich erfrischende und aus­ge­wo­gene Mit­tags­mahlzeit bei diesen Tem­per­a­turen? Dann nichts wie in die Küche! Für zwei Per­so­n­en brauchst Du unge­fähr:

250 Gramm Wasser­mel­one (ich wiege nicht wirk­lich ab, ein­fach ein ordentlich­es Stück!!!), 2 Hand­voll Ruco­la, 1 Salatgurke,1 Früh­lingszwiebel,  200 Gramm echt­en Schaf­skäse, 1 Hand­voll grüne oder schwarze Oliv­en entsteint, 1 Hand­voll Kür­biskerne

Für das Dress­ing: 4 EL Him­beer­es­sig oder einen anderen roten Essig, 2 EL Kür­biskernöl, 1 TL schar­fen Senf, Salz und Pfef­fer

Wasser­mel­one, Gurke und Schaf­skäse wür­feln, Früh­lingszwiebel in feine Ringe schnei­den, mit dem ver­lese­nen Ruco­la, den Oliv­en und den Kür­bisker­nen in ein­er großen Salatschüs­sel mis­chen. Aus Essig, Senf, Salz und Pfef­fer ein Dress­ing schüt­teln oder rühren, abschmeck­en und mit Kür­biskernöl vol­len­den. Die Dress­ing­mis­chung über den Salat geben und gut ver­men­gen!

Genießt den Som­mer! Eure Bir­git

 

Fisch aus dem Ofen mit Kräutertomaten

Ich finde, Fisch muss man nicht immer in der Pfanne “tot­brat­en”, im Ofen gegart behält er sein Aro­ma, bleibt saftig und das Beste daran: Deine Küche riecht nicht nach Fis­chbude!

Mein Lieblingsrezept wenn es schnell gehen soll für 2 Per­so­n­en:

2 Fis­chfilets z. B. Zan­der, Rot­barsch, Kabel­jau à 200 Gramm, 1 EL Kokosöl, 2 Hand­voll Cock­tail­to­mat­en, 1–2 Knoblauchze­hen, frische Kräuter, Salz, frisch gemahlen­er Pfef­fer, etwas Zitro­nen­saft, Olivenöl

Zuerst heizt Du den Back­ofen auf 200 Grad Ober/Unterhitze vor und pin­selst eine Auflauf­form leicht mit Kokosöl ein. Die frischen Fis­chfilets gut waschen und danach gut “abtrock­nen” bevor Du sie in die Auflauf­form legst. Tomat­en waschen und hal­bieren und zum Fisch geben. Knoblauch schälen und pressen bzw. sehr klein hack­en. Frische Kräuter wie Ros­marin, Oregano, Basi­likum, Peter­silie oder was Deine Kräuter­bank son­st so hergibt klein­hack­en und mit 1 EL Olivenöl, dem Knoblauch, Salz und Pfef­fer mis­chen und auf den Fisch verteilen.

Die Fis­chfilets je nach Dicke 15 bis 20 Minuten garen, die Auflauf­form braucht nicht abgedeckt wer­den. Vor dem Servieren mit etwas Zitro­nen­saft beträufeln. Dazu ein frisch­er Blattsalat oder Lin­sen­salat oder Gurken­salat .… Lasst es Euch schmeck­en!

 

Was ist eigentlich Emmer?

Habt Ihr Euch das auch schon mal gefragt? Ich hab mich mal für Euch bele­sen:

Emmer gehört zu den ältesten von Men­schen jemals kul­tivierten Getrei­deart­en. Im Volksmund wird er auch Som­merdinkel genan­nt und nur in geringem Umfang in Europa ange­baut. Vor allen Din­gen in Ital­ien, in den Gebi­eten Umbrien und Marken gibt es ein paar Lieb­haber, die dieses Getrei­de gerne für Pas­ta anbauen. Denn dieses Ur-Korn gibt der Nudel den gewün­scht­en Al-dente-Biss und schenkt ihr ein leicht nus­siges Aro­ma.

Ernährungsphys­i­ol­o­gisch lerne ich ger­ade, dass ihn beson­ders die beachtlichen Men­gen an enthal­te­nen Min­er­al­stof­fen wie Mag­ne­sium, Eisen, Zink und die B1 und B6 Vit­a­mine ausze­ich­net. Über­rascht hat mich der für ein Getrei­de über­aus hohe Anteil von Eiweiß (pro 100 Gramm Vol­lko­rn-Emmer = 13 Gramm Pro­tein!).

Inter­es­sant ist auch, dass man das Urge­trei­de Emmer mit Weizen nicht kreuzen kann, und somit ähn­lich wie beim Dinkel die ursprüngliche Form des Korns erhal­ten geblieben ist. Daraus resul­tiert oft­mals auch eine wesentlich bessere Verträglichkeit dieser Getrei­deart bei Glutensen­si­bil­itäten.

Die Ver­ar­beitung der Emmerähre, auch Zweiko­rn genan­nt, ist allerd­ings viel aufwendi­ger, da das Korn in der Spelze fest eingeschlossen ist un auch dort bei der Ernte verbleibt.

Und wie gehen wir jet­zt mit all dem Wis­sen über dieses Ur-Korn um, wenn wir abnehmen wollenAuch wenn Emmer reich­lich Eiweiß liefert, darf man natür­lich nicht vergessen, dass hin­ter jed­er Getrei­des­orte eine Menge Kohlen­hy­drate steck­en. Deshalb meine Empfehlung: Pas­ta aus Emmer mit­tags in Verbindung mit viel Gemüse und ohne Sah­ne­sauce genießen.

Rezept gefäl­lig?

Warmer Nudel­salat mit Radic­chio, Ruco­la, Tomat­en und Artischock­en für 4 Per­so­n­en

500 Gramm Emmer Spirelli ( zu beziehen bei www.lascarabella.de Reg­is­tra­tion unter 100012 ) 9 EL Olivenöl, 400 Gramm Radic­chio, 2 rote Zwiebeln, 1 Glas Artischock­en­herzen in Olivenöl, 1 Bund Ruco­la, 150 Gramm Cock­tail­to­mat­en, 4 EL Ace­to Bal­sam­i­co, Salz, Pfef­fer

Die Nudeln nach Pack­ungsan­weisung al dente kochen, abgießen und in eine große Schüs­sel geben. In der Zwis­chen­zeit den Radic­chio putzen, die roten Zwiebeln schälen und bei­des in feine Streifen schnei­den, die Cock­tail­to­mat­en hal­bieren und den Ruco­la grob hack­en. Die Artischock­en­herzen gut abtropfen lassen und gegebe­nen­falls vierteln.

5 EL Olivenöl in ein­er Pfanne erhitzen und die Radic­chio und Zwiebel­streifen bei mit­tlerer Hitze gut andün­sten, mit dem Bal­sam­i­co ablöschen. Cock­tail­to­mat­en dazugeben und noch etwas mit­dün­sten lassen. Danach die Gemüsemis­chung vom Herd nehmen, Artischock­en, Ruco­la und das restliche Olivenöl dazugeben, mit Salz und Pfef­fer würzen und unter die noch war­men Nudeln mis­chen. Evtl. noch mit etwas Bal­sam­i­co, Salz und Pfef­fer abschmeck­en und servieren.

Guten Appetit — für Deine per­sön­liche Best­form