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Pizza für Figurbewusste

Wer ken­nt das nicht: “Mein Ver­stand sagt Sport, aber mein Herz sagt PIZZA”!  Ab und zu muss sie ein­fach auf den Tisch, aber bitte in ein­er fig­urbe­wussten Vari­ante. Dieser Piz­za­teig liefert viel gutes Fett und Eiweiß und fällt defin­i­tiv unter den Begriff low carb.  Wenn Du dann als Piz­z­abelag nicht zen­time­ter­dick geriebe­nen Käse wählst, ist diese Piz­za dur­chaus abnehm­tauglich!

Zutat­en für eine große Piz­za:

250 Gramm Büf­fel­moz­zarel­la, 50 Gramm Vollfett-Frischkäse, 2 Eier, 130 Gramm Man­delmehl, 1/2 TL Salz, 1 EL getrock­nete ital­ienis­che Kräuter

Moz­zarel­la in kleine Wür­fel schnei­den und zusam­men mit dem Frischkäse in einem kleinen Topf bei klein­er Flamme ca. 3 Minuten vor­sichtig zum Schmelzen brin­gen, zwis­chen­durch immer mal wieder umrühren.

Back­ofen auf 230 Grad Ober/-Unter­hitze vorheizen. Back­blech mit Back­pa­pi­er ausle­gen. Torten­ring oder Spring­form­rand darauf set­zen.

Eier, Salz, Kräuter und Man­delmehl in eine Schüs­sel geben und die Käse­masse am besten mit einem Rührg­erät mit Knethak­en zu einem Teig ver­ar­beit­en. Der Piz­za­teig sollte kle­brig und leicht feucht sein.  Mit einem Löf­fel den Teig inner­halb des Torten­rings zu einem dün­nen Fladen for­men und 10 Minuten vor­back­en.

Den vorge­back­e­nen Piz­zafladen wen­den, mit Tomaten­sauce bestre­ichen und mit den vor­bere­it­eten Zutat­en wie Ruco­la, Pilze, Zuc­chi­ni, Papri­ka, Oliv­en, Kochschinken bele­gen, zum Schluss etwas Käse wie Feta oder Moz­zarel­la darübergeben. Nochmals ca. 10 Minuten back­en.

Lasst es Euch schmeck­en — Eure Bir­git

 

 

Sesam öffne Dich!

Nein, natür­lich öffnet der kleine Sesam­samen nicht die Tür in die Welt der Märchen, aber dafür in die Welt des uner­messlichen Vital­stof­fre­ich­tums! Wusstest Du zum Beispiel, dass

  • Sesam ein­er der ältesten Ölpflanzen auf dieser Welt ist? Denn Sesam wurde bere­its um 3000 vor Chris­tus ange­baut. Alle früheren Hochkul­turen wie die Griechen, Ägypter oder Römer schätzten diesen Ölsamen als Gewürz und natür­lich als Öl.
  • es den Sesam in zwei unter­schiedlichen Far­ben gibt, näm­lich goldgelb bis hell­braun oder schwarz und dass auf­grund ihrer beschei­de­nen Ansprüche an den Boden auf jegliche Art von Dün­gung verzichtet wer­den kann?
  • Sesamöl gerne als Öl des Ayurve­da beze­ich­net wird, da es die Regen­er­a­tion der Haut unter­stützen und jung hal­ten soll?

Und es wird noch besser:

Sesam liefert unglaublich hochw­er­tiges Fett, denn er beste­ht zu 87 Prozent aus ungesät­tigten Fettsäuren!

Sesam stellt eine äußerst hochw­er­tige Eiweißquelle dar und die enthal­te­nen Aminosäuren sind am Auf­bau und der Bil­dung von Kol­la­gen, Haut, Knochen, Knor­peln, Bän­dern beteiligt, fes­ti­gen das Bindegewebe! und tra­gen zu einem gesun­den Wach­s­tum und Ausse­hen von Haut, Haaren und Nägeln bei.

Und das Beste kommt zum Schluss:

Sesam ist eine wahre Min­er­al­stoff-Bombe, vor allen Din­gen was das Cal­ci­um ange­ht. Im direk­ten Ver­gle­ich gegenüber Milch­pro­duk­ten liefert Sesam 6,5 mal so viel Cal­ci­um!

Wenn das nicht alles Gründe sind, diese kleinen Ölsamen in unser Leben zu lassen. Du kannst Sesam in ein­er Pfanne ohne Fett aro­ma­tisch rösten und dann über Salat, Müs­li usw. streuen. Aber auch als Goma­sio (Sesam­salz aus gerösteten und gemahle­nen Sesam­samen und Meer­salz) wirst Du es in Dein­er Küche lieben.

Bei mir ste­ht allerd­ings das Tahin (Sesam­mus) an erster Stelle. Zu gebraten­em oder gedün­steten Gemüse, als erste Zutat für Kichererb­sen-Humus oder als Beiga­be zu ein­er cremi­gen Salat­sauce. Ger­ade wenn ich nicht so oft Fleisch essen möchte oder mich sog­ar für eine veg­e­tarische Ernährungsweise entsch­ieden habe, ist Tahin als hochw­er­tige Eiweißquelle für eine aus­ge­wo­gene Mahlzeit nicht wegzu­denken.

Eines mein­er absoluten Lieblingsrezepte ist dazu ein Auberginen­salat mit Sesam­sauce:

Für zwei Per­so­n­en nimmst Du eine große Aubergine, 1 Dose Kichererb­sen, 2 große aro­ma­tis­che Tomat­en, 1 große Hand­voll Ruco­la, 2 Knoblauchze­hen, 1–2 EL Tahin, 1 EL lauwarmes Wass­er, Salz, Saft ein­er hal­ben Zitrone

Schnei­de die Aubergine der Länge nach in ca. 2 cm dicke Streifen, die Du dann nochmals der Länge nach hal­bierst. Gib die Auberginen­streifen in einen Siebein­satz eines Topfes, den Du ger­ade mal boden­deck­end mit Wass­er füllst. Dämpfe die Auberginen bei geschlossen­em Deck­el ca. 8–10 Minuten und lasse das Gemüse dann ein­fach etwas auskühlen.

In der Zwis­chen­zeit den Knoblauch schälen und sehr fein hack­en und diesen dann mit dem Sesam­mus, dem Zitro­nen­saft, Salz und etwas lauwar­men Wass­er zu einem cremi­gen Dress­ing ver­rühren. Die Auberginen mit den abgetropften Kichererb­sen und den in Wür­fel geschnit­te­nen Tomat­en in eine Schüs­sel geben, das Dress­ing darüber gießen, gut durch­mis­chen und zum Schluss vor­sichtig den Ruco­la darun­ter­heben.

 

Sommersalat mit Wassermelone

Lust auf eine her­rlich erfrischende und aus­ge­wo­gene Mit­tags­mahlzeit bei diesen Tem­per­a­turen? Dann nichts wie in die Küche! Für zwei Per­so­n­en brauchst Du unge­fähr:

250 Gramm Wasser­mel­one (ich wiege nicht wirk­lich ab, ein­fach ein ordentlich­es Stück!!!), 2 Hand­voll Ruco­la, 1 Salatgurke,1 Früh­lingszwiebel,  200 Gramm echt­en Schaf­skäse, 1 Hand­voll grüne oder schwarze Oliv­en entsteint, 1 Hand­voll Kür­biskerne

Für das Dress­ing: 4 EL Him­beer­es­sig oder einen anderen roten Essig, 2 EL Kür­biskernöl, 1 TL schar­fen Senf, Salz und Pfef­fer

Wasser­mel­one, Gurke und Schaf­skäse wür­feln, Früh­lingszwiebel in feine Ringe schnei­den, mit dem ver­lese­nen Ruco­la, den Oliv­en und den Kür­bisker­nen in ein­er großen Salatschüs­sel mis­chen. Aus Essig, Senf, Salz und Pfef­fer ein Dress­ing schüt­teln oder rühren, abschmeck­en und mit Kür­biskernöl vol­len­den. Die Dress­ing­mis­chung über den Salat geben und gut ver­men­gen!

Genießt den Som­mer! Eure Bir­git