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(K)ein Alkohol ist auch (k)eine Lösung!

Darf ich denn Alko­hol trinken, wenn ich abnehmen will? Und wenn ja, welchen? “Diese Fra­gen bekomme ich immer wieder gestellt. Und ger­ade jet­zt zur Wiesnzeit sind sie aktueller denn je.

Aber mal ganz ehrlich liebe Mädels (und Jungs). Was glaubt Ihr denn, was ich darauf antworten werde? Natür­lich gehen Alko­hol trinken und Abnehmen wollen nicht zusam­men! Die Gründe hier­für liegen auf der Hand bzw. im Glas:

  1. Alko­hol hat jede Menge leere Kalo­rien
  2. Alko­hol macht hun­grig
  3. Alko­hol bremst die Fettver­bren­nung
  4. Alko­hol belastet die Leber, eines unser­er wichtig­sten Ent­gif­tung­sor­gane

Nein, auch alko­hol­freie Getränke sind beim Abnehmen nicht gefragt. Sicher­lich hat so ein her­rlich frisches alko­hol­freies Weiß­bier weniger Kalo­rien als ein nor­males, doch auch in diesem Getränk wirst Du Alko­hol find­en. Denn laut unser­er Geset­zge­bung dür­fen all diese Durstlösch­er mit einem Alko­hol­ge­halt von max­i­mal 0,5 % Vol­u­men als alko­hol­frei gel­ten. Und im Getränk muss der enthal­tene Alko­hol erst ab einem Anteil von 1,2 % Vol­u­men aus­gewiesen wer­den.

Hier meine Tipps, wenn Du nicht den Abend in gesel­liger Runde mit einem Glas Min­er­al­wass­er ver­brin­gen willst:

  1. Esse eiweiss- und bal­last­stof­fre­ich, wenn Du schon mal Alko­hol trinken willst. Denn Bal­last­stoffe saugen Alko­hol auf, bevor Du ihn als Hüft­speck wiederfind­est. Und Eiweiß hil­ft Dir, ein schnelles und lang anhal­tendes Sät­ti­gungs­ge­fühl zu haben. Damit umgehst Du ein wenig die typ­is­che Snack­erei zu Bier oder Wein.
  2. Trinke zu jedem Glas Alko­hol ein Glas Wass­er. Mit diesem Trick wirst Du automa­tisch weniger Alko­hol zu Dir nehmen.
  3. Bestelle Dir statt dem typ­is­chen Aper­ol Spritz oder Hugo doch eine “saure” Weißwein­schor­le. Sie hat bedeu­tend weniger Kalo­rien und ist eine ele­gante Lösung, um nicht vor einem faden Glas Wass­er den Abend zu ver­brin­gen. (Schützt übri­gens auch her­vor­ra­gend vor blö­den Kom­mentaren Dein­er geliebten Mit­men­schen: Du trinkst gar nichts, bist wohl auf Diät?)
  4. Ver­mei­de unbe­d­ingt Cock­tails jeglich­er Art, ganz egal ob mit oder ohne Alko­hol. Hier steck­en mega viel leere Kohlen­hy­drate drin.
  5. Trinke nach Alko­holkon­sum grund­sät­zlich ein Basen­pul­ver, wie z.B. Basi­um. Es hil­ft dem Kör­p­er, den Alko­hol möglichst schnell wieder abzubauen und zu entsäuern.

Alles klar soweit? Und übri­gens, der gesün­deste Alko­hol ist der Rotwein weil er Dein Herz-Kreis­lauf-Sys­tem pos­i­tiv bee­in­flussen kann. Aber auch hier gilt: Die Dosis macht das Gift!

Na dann Prost!  Die Bir­git

Radieschen mal ganz anders

Rohkost am Abend ist ja nicht unbe­d­ingt die beste Wahl für unseren Organ­is­mus obwohl Ret­tich und Radi­eschen zur abendlichen Brotzeit doch recht beliebt sind. Um das rote Früh­lings­gemüse nicht nur Mit­tags im Salat oder zwis­chen­durch mal knab­bernd auf den Speise­plan zu bekom­men, habe ich hier mal eine Radi­eschen­suppe für Euch. Ich muss zugeben,

die erste Suppe mit den kleinen roten Kugeln

nach einem Rezept aus einem Food­blog schmeck­te so fad und lang­weilig, dass ich kurz­er­hand selb­st kreativ wurde. Hier das Ergeb­nis, abge­seg­net und als gut befun­den von meinem Mann, der zu Radi­eschen eigentlich immer ein etwas ges­paltenes Ver­hält­nis hat­te:

2 Bund Radi­eschen vom Kraut und Wurzel­w­erk befre­it, geputzt und gewaschen, 3 Stän­gel Stau­densel­lerie geputzt und in feine Streifen geschnit­ten, 2 Schalot­ten fein gehackt, 400 ml Gemüse­brühe, schwarz­er Pfef­fer, Salz, Bal­sames­sig aus Granat­apfel oder Him­beer, wer möchte noch etwas Bindung mit Frischkäse oder etwas Soja- oder Hafer­creme, etwas But­ter, frische Sprossen oder Brun­nenkresse falls vorhan­den

Die But­ter in einem Topf erhitzen, die gehack­ten Schalot­ten und zwei Drit­tel der in Scheiben geschnit­te­nen Radi­eschen gut andün­sten, mit der Gemüse­brühe ablöschen und gute 10 Minuten weichkochen. Mit dem Stab­mix­er püri­eren, mit Essig, Salz und Pfef­fer abschmeck­en und die restlichen Radi­eschen­scheiben zusam­men mit dem Stau­densel­lerie in die Suppe geben. Alles nochmals zwei Minuten auf klein­er Flamme durchziehen lassen und gegebe­nen­falls mit Frischkäse, Soja- oder Hafer­creme binden.

Durch das Weichkochen verlieren die Radieschen an Schärfe

und schmeck­en dann etwas fade. Deswe­gen füge ich nach dem Püri­eren nochmals Radi­eschen­scheiben hinzu, um den typ­is­chen Ret­tichgeschmack noch aufz­u­fan­gen. Natür­lich kannst Du die Suppe statt mit einem roten Bal­sam-Essig auch mit einem ordentlichen Schuss Rot- oder Rosewein ablöschen. Wobei die Kom­bi­na­tion Frucht­es­sig und Radi­eschen für meinen Gau­men schon eine inter­es­sante Kom­bi­na­tion ergeben.

Viel Spass beim Nachkochen und viele Grüße aus der Exper­i­men­tierküche