Schlagwort-Archive: Reissirup

Eis Eis Baby Eis Eis II

Deine Lieblings-Eis­sorte hat so gar nichts mit Frücht­en zu tun, denn Du stehst auf Schoko­lade, Nuss und Co.? Dann kön­nte diese Eis-Vari­a­tion genau richtig für Dich sein, allerd­ings trägt dieses Rezept schon dazu bei, Deinen Blutzuck­er­spiegel schneller steigen zu lassen! Trotz­dem ist diese Eis-Vari­ante jeglichem Eis­die­len­sor­ti­ment vorzuziehen, wenn es um die per­sön­liche Best­form geht. Wenn ich von einem schneller ansteigen­den Blutzuck­er­spiegel rede, dann erkennst Du schon was ich meine, wenn Du Dir die Zutaten­liste anschaust:

Erdnuss-Schoko-Eis

Für 4 Por­tio­nen brauchst Du 2 reife Bana­nen, 250 ml Man­delmilch oder einen anderen Pflanzen­drink, 150 Gramm griechis­chen Joghurt, 2 EL Kakaop­ul­ver, 20 Gramm Erd­nuss-Mus und eine Prise Vanille-Pul­ver wie z.B. Bour­bon-Vanille

Schnei­de die Bana­nen in Scheiben und friere sie über Nacht ein. Das gefrorene Frucht­fleisch püri­erst Du dann mit den restlichen Zutat­en zu ein­er cremi­gen Masse. Eventuell noch etwas Man­delmilch hinzufü­gen, falls die Eis-Masse zu fest ist. Dann ein­fach ab damit für min­destens 3 Stun­den in das Gefrier­fach.

Und jet­zt noch eine leckere aber fig­urbe­wusste Schoko­laden­sauce dazu?

Schokoladensauce “Du darfst”

3 EL Man­delmilch, 3 EL Kokosöl, 3 EL Agaven­sirup oder Reis­sirup oder Kokos­blüten­sirup, 3 EL Back-Kakao

Man­delmilch zusam­men mit dem Kokosöl und dem Agaven­sirup in einem Topf unter ständi­gem Rühren bei klein­er Flamme erwär­men (nicht kochen!), bis das Kokosöl flüs­sig ist. Danach das Kakaop­ul­ver dazugeben und so lange weit­er rühren, bis eine homo­gene Masse ent­standen ist. Kurz abkühlen lassen und zum Eis genießen.

Geniesst den Som­mer ganz unter dem Mot­to: Haupt­sache nicht aus der Form kom­men! In diesem Sinne viele Grüße aus Prut­ting

die Bir­git

Beeren-Chia-Pudding Frühstückspower

Du willst mal Abwech­slung auf dem Früh­stück­stisch? Und lieb­st Pud­ding-Gerichte? Wie wäre es dann mal mit einem leck­eren Chia-Pud­ding:

Du brauchst dazu 250 Gramm Quark (gerne 40 % Fett), 150 ml Hafer- oder Man­delmilch, 2 EL Chi­asamen und eine ordentliche Hand­voll Beeren (tiefgekühlt oder frisch je nach Sai­son!)

Ver­rühre ein­fach den Quark, die Hafer­milch und die Chi­asamen, fülle alles in ein großes Glas und stelle die Mis­chung min­destens 15 Minuten, am besten natür­lich über Nacht, in den Kühlschrank. Dann ein­fach die frischen oder aufge­taut­en Beeren daraufgeben … und schon hast Du ein per­fek­tes Früh­stück.

Chi­asamen liefern cir­ka 5mal soviel Kalz­i­um wie Milch und 6mal soviele ungesät­tigte Fettsäuren wie der Lachs. Dazu sind die kleinen Pow­erkügelchen auch noch enorm bal­last­stoff- und eiweißre­ich!

Statt Beeren kannst Du auch andere Obst­sorten dazu pro­bieren oder den Pud­ding mit Zimt oder etwas Reis­sirup ver­fein­ern.

Einen phan­tastis­chen Start in den Tag wün­scht Dir die Bir­git

Gib dem Affen Zucker

Oder ist damit vielle­icht doch eher der Men­sch gemeint? Wenn man der Welt­ge­sund­heit­sor­gan­i­sa­tion WHO glauben schenken darf, dann sollte ein Erwach­sen­er max­i­mal 50 Gramm Zuck­er pro Tag zu sich nehmen. Hop­pla, das ist umgerech­net der unge­fähre Zuck­erge­halt eines großen Bech­ers Fruchtjoghurt, indus­triell gefer­tigt. Und entspricht 17 Wür­felzuck­er.

Nun weiß man ja, dass Zucker zwar unser Leben “versüßt”

aber anson­sten hat er so ganz und gar nichts zu bieten. Im Gegen­teil: Er macht dick, ruiniert unsere Zähne und fördert so manche Zivil­i­sa­tion­skrankheit. Aber ja doch, das wis­sen wir mit­tler­weile alle. Und trotz­dem lässt der Zuck­erkon­sum nicht nach. Warum? Weil die Lebens­mit­telin­dus­trie ihrem süßen Liebling ein­fach eine Tarnkappe auf­set­zt und statt Zuck­er ste­ht dann auf den ver­pack­ten Lebens­mit­teln: Sac­cha­rose, Dex­trose, Raf­fi­nose, Glukose, Lak­tose, Mal­tose, Mal­todex­trin, Fruk­tosesirup, Glukos­esirup, Karamell­sirup, Süß­molken­pul­ver, Ger­sten­malzex­trakt und und und …Dazu kom­men dann noch süßende Zutat­en wie Dick­säfte, Saftkonzen­trate oder Trauben­frucht­süße. Sprich: Die bunte Welt der ver­pack­ten Lebens­mit­tel versinkt nach wie vor im Zuck­er.

Mein Tipp an dieser Stelle heißt: Etiketten lesen!

Alle Zutat­en, die mit “ose” enden, bedeuten Zuck­er­alarm. Ste­ht eine Zuck­er­art auf der Zutaten­liste an der ersten, zweit­en, drit­ten Stelle oder wer­den sog­ar ver­schiedene Zuck­er­arten in einem Pro­dukt ver­wen­det, dann ist dies nun mal nicht Dein Pro­dukt. Zumin­d­est nicht, wenn Du abnehmen und Dich aus­ge­wogen ernähren willst!

Wenig­stens ist seit Dezem­ber 2016 die Kennze­ich­nung der sieben wichtig­sten Nährw­erte auf so ziem­lich allen ver­pack­ten Lebens­mit­teln Pflicht. Diese “Big 7” sind vorgeschrieben:

  • Energiegehalt/Brennwert
  • Fett
  • Gesät­tigte Fettsäuren
  • Kohlen­hy­drate
  • Zuck­er
  • Eiweiß
  • Salz

Wenn Du ohne Zuck­er und trotz­dem süß durch Deinen Ernährungsall­t­ag kom­men willst, dann greife ein­fach ganz bewusst zu unver­ar­beit­eten Lebens­mit­teln. Oder greife zu Süßungsmit­teln wie Reis­sirup, Kokos­blüten­zuck­er oder Agaven­sirup. Die hal­ten Deinen Blutzuck­er­spiegel schön flach. Oder Du nimmst Ery­thrit zum Süßen: das ist ein natür­lich­er Zuck­er­aus­tauschstoff so ganz ohne Kalo­rien und abso­lut zah­n­fre­undlich.  Rezepte mit diesen Süßungsalter­na­tiv­en find­est Du in unserem Buch Desserts, Muffins und Co.

Eure beken­nende Naschkatze Bir­git