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Kokos-Knusper-Fisch

Eine Panade muss nicht grund­sät­zlich ein richtiger Fettschwamm sein. Wie wäre es mal mit diesem Rezept — Kokos-Knus­per-Fis­chfilet:

400 Gramm Fis­chfilet (frisch oder TK) z.B. vom Wild­lachs oder Rot­barsch, 1 — 2 EL Kokos­mehl, 1 großes Ei, 1 — 2 EL Kokos­raspel, Salz, Pfef­fer, Zitro­nen- oder Limet­ten­saft, 1 — 2 EL Kokosöl zum Brat­en

Fis­chfilet gut trock­en tupfen, mit Salz und Pfef­fer ein­reiben und mit etwas Zitro­nen- oder Limet­ten­saft beträufeln. Zuerst in Kokos­mehl, dann im verquirl­ten Ei und zum Schluss in Kokos­raspel wen­den. Kokosöl in ein­er großen Pfanne erhitzen, die Fis­chfilets hineingeben und von bei­den Seit­en knus­prig brat­en.

Dazu passt zum Mit­tagessen ein frisch­er Salat mit Orangen- oder Man­gospal­ten und abends esse ich am lieb­sten einen leck­eren Spinat dazu.

Lasst es Euch schmeck­en!

 

Chicorée — als Deko einfach zu schade!

Oft bleibt er in der Gemüsek­iste ein­fach liegen, der schmale Chicorée. Ein typ­is­ch­er Win­ter­salat, der vor allen Din­gen im Jan­u­ar Sai­son hat. Er gilt als der absolute Bit­ter­ling und wird meist an den Rand des Tellers geschoben – zur Deko­ra­tion oder ger­ade mal noch als natür­lich­es Schif­fchen für Krabben­salat und Co. Dazu ist er aber ein­fach zu schade!

Denn Chicorée-Blätter sind reich an Vitamin B1, B2

und Vit­a­min C sowie Carotin. Zudem enthält dieses Win­tergemüse Phos­phor, Kali­um und Cal­ci­um. Und ger­ade mal 17 kcal pro 100 Gramm müssten doch alle Abnehmwilli­gen jubeln lassen. Dass Chicorée durch seine Bit­ter­stoffe auch noch her­vor­ra­gend für die Ver­dau­ung ist und den Blutzuck­er­spiegel flach hält macht ihn schon beina­he zum Pflicht­pro­gramm auf jedem Speise­plan — ger­ade in den ersten kar­gen Gemüse- und Salat­monat­en des Jahres.

Hier mal ein Rezept ein­er Fre­undin, die sich gerne von Starköchen wie Jamie Oliv­er inspiri­eren lässt (Ihr werdet erstaunt sein, wie ein­fach das geht!):

 Chicorée a la Orange für 2 Personen

4 Chi­rorées­tau­den
Saft von 2 Orangen
1 EL Ghee/Butterschmalz oder  alter­na­tiv Olivenöl
1 gepresste Knoblauchze­he
1 EL Thymi­an (frisch oder getrock­net)
Salz, Pfef­fer

 

Hal­biere die Stau­den längs mit dem Strunk so, dass die Hälften noch gut zusam­men­hal­ten. Wasche die Hälften und vor allen Din­gen den Strunk unter lauwar­men Wass­er ab; damit nimmst Du dem Gemüse etwas die Bit­ter­nis. Erhitze in einem Schmor­topf oder ein­er Auflauf­form das Fett und gib den gepressten Knoblauch dazu.

Brate das Gemüse mit der Schnit­tfläche nach unten ca. 3 Minuten an, würze mit Salz und Pfef­fer und streue den Thymi­an darüber. Ein­mal vor­sichtig wen­den und nochmals 2–3 Minuten bei mit­tlerer Hitze anbrat­en. Gieße den frisch gepressten Orangen­saft an und danach Deck­el drauf und für 10 Minuten bei 250 Grad Ober/Unterhitze in den Back­ofen. Weit­ere 10 Minuten ohne Abdeck­ung schmoren.

Ich esse am lieb­sten in Gemüse­brühe gekocht­es Quinoa mit in Sam­bal Oelek marinierten und in etwas Öl gebrate­nen Tofuwür­feln dazu.

Guten Appetit!