Schlagwort-Archive: Möhren

Saftiger Rüblikuchen ohne Mehl, Zucker und Butter

Natür­lich darf so ein Rüb­likuchen zu Ostern nicht fehlen. Auf der Suche nach einem pfif­fi­gen Rezept fand ich dazu meist nur geraspelte Karot­ten in Verbindung mit Ananas auf den Zutaten­lis­ten. Dieses Rezept habe ich auf der unglaublich ansprechen­den Seite www.backenmachtgluecklich.de ent­deckt und etwas abge­wan­delt. Dabei her­aus­gekom­men ist ein super saftiger Karot­tenkuchen, der auch so ganz ohne Zuck­er­glasur und Marzi­pan auskommt:

Zutat­en: 450 Gramm Möhren, etwas abgeriebene Orangen­schale, 250 Gramm gemah­lene Man­deln, 200 Gramm gemah­lene Hasel­nüsse, 6 Eier, 1 Prise Salz, 200 Gramm Kokos­blüten­zuck­er, 50 Mil­li­liter Limo­nenöl oder Rap­söl, etwas Zitro­nen­saft wenn Du kein Limo­nenöl zur Hand hast, 1 Teelöf­fel Wein­stein-Back­pul­ver

Ofen auf 175 Grad Ober/Unterhitze vorheizen und eine Spring­form 26 cm leicht ein­fet­ten. Möhren raspeln und mit der Orangen­schale, den gemahle­nen Man­deln, Hasel­nüssen und dem Back­pul­ver ver­mis­chen.

Die Eier tren­nen und das Eiweiß mit ein­er Prise Salz steif schla­gen. Die Eidot­ter mit dem Kokos­blüten­zuck­er schau­mig schla­gen. Die schau­mige Eier­masse zusam­men mit dem Öl und evtl. dem Zitro­nen­saft zur Möhren­mis­chung geben und und unter­rühren. Zulet­zt den Eis­chnee vor­sichtig unter­heben, nicht zu lange rühren, damit der Teig luftig bleibt. Die Masse in die Spring­form füllen und ca. 50 Minuten back­en.  Was für ein Rüb­likuchen … und per­fekt für Deine per­sön­liche Best­form auch zu Ostern!

Es grüßt Eure Bir­git auf der Suche nach dem Oster­hasen

Eine Möhre — 4 Salatvarianten

Möhre, Karotte, gelbe Rübe — wie immer Du sie nen­nen willst. Auch wenn es das Kinder-Ein­stiegs-Gemüse ist, ich fand sie schon immer etwas lang­weilig. Und wenn man gezielt abnehmen will, ist die Rübe auch nicht ger­ade an erster Stelle zu nen­nen. Je weich­er Du sie kochst, desto weniger abnehm­tauglich ist sie.

Nun habe ich ger­ade eine Möhren­schwemme in meinem Hochbeet. Da bietet sich doch ein erfrischen­der Möhren­salat zum Mit­tagessen an. Es gibt so unglaublich viele Vari­anten (und es muss nicht immer Omas Möhren-Apfel-Geraspel sein). Ich stelle Euch hier mal meine Lieblinge vor:

Möhrensalat mit Schafskäse und Walnusskernen

Für 1 Por­tion brauchst Du ca. 200 Gramm Möhren, 2 Früh­lingszwiebeln, 150  Gramm Schaf­skäse, Salz, Pfef­fer, 1 EL Olivenöl, 1 Teelöf­fel Dijon­senf, Saft ein­er Zitrone, eine hand­voll Wal­nusskerne, frische Kräuter wie z.B. Peter­silie oder Korian­der je nach Geschmack

Möhrensalat mit Kichererbsen

Für 1 Por­tion brauchst Du ca. 200 Gramm Möhren, 1 kleine Dose (180 Gramm) Kichererb­sen, 50 Gramm Schaf­skäse, 1 Prise Kreuzküm­mel, Salz, Pfef­fer, Saft ein­er Zitrone, 1 EL Olivenöl, frische Kräuter je nach Geschmack

Möhrensalat mit Thunfisch

Für 1 Por­tion brauchst Du ca. 200 Gramm Möhren, 1 Schalotte, 1 Knoblauze­he gepresst, 1 Dose Thun­fisch im eige­nen Saft, 1 EL Dijon­senf, 1 EL Olivenöl, 1 EL weißen Bal­sam­i­co-Essig, Salz, Pfef­fer, Kräuter je nach Geschmack

Bei den oben­ge­nan­nten Möhren­salat-Vari­anten raspelst Du ein­fach die Möhren, heb­st die restlichen Zutat­en darunter und gib­st das Dress­ing aus Öl, Zitro­nen­saft oder Essig und Gewürzen darüber, mit Kräutern abschmeck­en — fer­tig!

Möhrensalat aus Marokko

Für 1 Por­tion brauchst Du ca. 200 Gramm Möhren, 1 kleine gehack­te Chilischote, 1–2 Knoblauchze­hen in feine Scheibchen geschnit­ten, 1 TL Kreuzküm­mel, Saft ein­er Zitrone, 2 EL Olivenöl, Pfef­fer, Salz, Korian­der je nach Geschmack

Die geputzten Möhren in Scheiben schnei­den und in Salzwass­er biss­fest kochen, mit kaltem Wass­er abschreck­en. Kreuzküm­mel in der Pfanne leicht anrösten, und zusam­men mit dem gehack­ten Chili, den Knoblauch­scheiben, Zitro­nen­saft und Olivenöl über die Möhren geben. Mit Salz und Pfef­fer abschmeck­en, Korian­der dazugeben und min­destens 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Dieser Möhren­salat aus dem Ori­ent ist auch für ein Aben­dessen geeignet. Dazu passt z.B. ein schön gegrilltes Stück Lamm­lachse oder ein Rinder­hüft­steak oder ein schönes Fis­chfilet aus dem Ofen.

Kennst Du noch andere Vari­anten? Ich bin ges­pan­nt!

Liebe Grüße aus der Som­merküche   die Bir­git

Gemüsepflanzerl aus dem Ofen mit Kräuterquark

Ich liebe Zuc­chinipflanz­erl und beim Eckinger Seewirt,  ein­er mein­er Lieblingsrestau­rants am Simssee, sind diese Gemüsepuffer ja auch ein­fach zum Ver­lieben. Doch wer ken­nt das nicht: Nachgekocht zu hause ver­misst man dann schon ab und an das gle­iche Geschmack­ser­leb­nis. Meine ersten Zuc­chinipflanz­erl zer­fie­len dann auch bere­its in der Pfanne und blieben oben­drein auch noch schön brav in der Pfanne kleben. Doch aufgeben gibt es nicht, deshalb hier meine eigene Gemüsepflanz­erl-Kreation mit Nicht-Klebe-und-nicht-Zer­fall-Garantie:

Zutat­en für 2 Per­so­n­en: 2 mit­tel­große Zuc­chi­ni (ca. 500 Gramm), 4 Möhren, 2 Früh­lingszwiebeln, 3–4 Eier, Salz, Pfef­fer, etwas gekörnte Gemüse­brühe

Für den Kräuterquark: 500 Gramm Naturquark (gerne 40 %), 3–4 EL Natur­joghurt (gerne 4 %), Salz, Pfef­fer, 1 Bund frische Kräuter je nach Geschmack, 2 EL Leinöl, etwas Zitro­nen­saft

Heize den Back­ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vor und lege ein Back­blech mit Back­pa­pi­er aus. Ras­ple die geputzten und geschäl­ten Möhren und die gewasch­enen Zuc­chi­ni fein und salze das Gemüse. Danach lasse es ca. 10 Minuten ziehen, bevor Du es in einem feinen Sieb gründlich aus­drückst. Verquir­le nun die Eier und würze sie kräftig mit Salz, Pfef­fer und etwas Gemüse­brühe. Putze die Früh­lingszwiebeln und schnei­de sie in sehr feine Ringe. Ver­mis­che nun alle Zutat­en ordentlich und knete sie zu kleinen Gemüsepuffern. Der Clou dabei ist, dass Du die Gemüseraspelei vorher wirk­lich gründlich aus­drückst, es sollte eine gut trock­ene Masse entste­hen. Verteile diese nun auf dem Back­blech und backe die Pflanz­erl im Ofen ca. 15 — 20 Minuten.

In der Zwis­chen­zeit bere­ite aus den angegebe­nen Zutat­en einen pikan­ten Kräuterquark zu und reiche ihn zu den Gemüsepflanz­erln. Dazu passt natür­lich auch noch ein frisch­er Garten­salat zum Mit­tagessen.

An Guadn!