Schlagwort-Archive: Minze

Schluss mit der Erbsenzählerei!

Denn die grü­nen Pow­erkügelchen mit mega viel Bal­last­stof­fen sind ger­ade meine absoluten Lieblinge! Und was man daraus so alles machen kann. Ich kön­nte eine Top-Ten-Liste alleine mit grü­nen Erb­sen bestre­it­en. Ger­ade die Kom­bi Erb­se mit Minze hat es mir ange­tan. Aber auch als leck­er­er Zuck­er­schoten­salat mit Erd­beeren als Kon­trast — ein­fach himm­lisch! Was hältst Du z.B. von einem leck­eren Erb­sen­püree? Dazu brauchst Du für 4 Per­so­n­en

500 Gramm tiefgekühlte Erb­sen, 4 Zweige frische Minze, 2 – 3 EL But­ter, ½ Zitrone, Salz, Pfef­fer

Die Erb­sen in einen Topf geben und 50 ml Wass­er zugießen. 1 EL But­ter hinzufü­gen. Das Wass­er aufkochen lassen und die Erb­sen bei mit­tlerer Hitze 5 – 6 Minuten garen. Mit Salz und Pfef­fer abschmeck­en, die restliche But­ter und den Zitro­nen­saft unter­rühren. Die Minze­blät­ter vom Stiel befreien, klein hack­en und unter die Erb­sen mis­chen.

Schmeckt zu Fis­chgericht­en, hellem Fleisch wie Pute oder Häh­nchen.

Über­rasche doch mal Deine Grill­gäste mit einem pikan­ten Erb­sen-Dip: Ein­fach kleine grüne Erb­sen aus der Dose über einem Sieb abspülen und abtropfen lassen, zusam­men mit Zitro­nen­saft, Olivenöl, Salz, Pfef­fer, ein­er Hand­voll Minzblät­tern in einen Mix­er geben und fein püri­eren.

Dazu vielle­icht ein gegrilltes Fis­chfilet? Der Som­mer kann sooo leck­er schmeck­en! Mit lieben Grüßen aus der Som­merküche

die Bir­git

Trinkst Du und wenn ja wie viel?

Bei den her­rlich som­mer­lichen Tem­per­a­turen fällt den meis­ten Men­schen das Trinken ohne­hin schon etwas leichter. Doch die erste Frage ist vor allen Din­gen WAS trinkst Du und die zweite Frage schließt sich direkt an: Trinkst Du GENÜGEND?

Die Frage nach dem WAS ist schnell beant­wortet. Denn wenn ich vom Trinken rede, dann meine ich natür­lich Wass­er. Möglichst still und natür­lich ohne kün­stliche Aro­mazusätze wie Him­beer- oder Hol­un­dergeschmack. Und auch nicht unbe­d­ingt gemis­cht zum Beispiel als Johan­nis­beer- oder Apfelschor­le, wenn ich nicht ger­ade einen 10 km — Lauf hin­ter mir habe. Auch Kaf­fee, schwarzen Tee, Alko­hol und Cola zäh­le ich nicht zum Trinken. Warum?

Dazu erst ein­mal ein paar Fak­ten:

60–70 % des Kör­pers beste­hen aus Wass­er und es hat einen umfan­gre­ichen Funk­tions­bere­ich:

  • Wass­er unter­stützt Ver­dau­ung und Absorp­tion von Lebens­mit­teln
  • Wass­er unter­stützt die Auss­chei­dung von Abfall­stof­fen aus Darm und Nieren
  • Wass­er nor­mal­isiert die Kör­pertem­per­atur

Blut ist das kör­pereigene Trans­port­sys­tem und beste­ht zu 92 % aus Wass­er. Kör­persekrete und Ver­dau­ungssäfte beste­hen fast auss­chließlich aus Wass­er.

Das haben wir sich­er alle schon mal gehört. Damit unser Kör­p­er all diese lebenswichti­gen Funk­tio­nen aufrecht erhal­ten kann, braucht er Wass­er. Am besten stellen wir uns Wass­er wie eine Eisen­bahn vor mit vie­len leeren Wag­ons dessen Sitz­plätze alle nicht belegt sind. Dieser Zug find­et den Weg durch unseren Kör­p­er: Nährstoffe kön­nen ein­steigen, Platz nehmen und wer­den dahin trans­portiert, wo sie benötigt wer­den. Abfall­stoffe steigen eben­falls ein, nehmen Platz und wer­den abtrans­portiert, um über unsere Auss­chei­dung­sor­gane den Kör­p­er wieder zu ver­lassen. Klingt logisch, oder?

Wenn aber in unserem Zug alle Plätze schon belegt sind durch Inhaltsstoffe in unserem Getränk wie Zuck­er, Aro­mastoffe etc. kön­nen wed­er Nährstoffe noch Schlack­stoffe ein­steigen, um trans­portiert zu wer­den. Auch logisch, oder?

Wenn ich abnehmen will, rückt regelmäßiges Wasser­trinken sog­ar noch stärk­er in den Fokus. Das sagt die Wis­senschaft dazu:

Wass­er ist ein natür­lich­er Appetitzü­gler

Ein Man­gel an Wass­er kann dazu führen, dass Du Dich überisst. Unser Gehirn kann nicht zwis­chen Hunger und Durst unter­schei­den. Wenn Du z.B. denkst, dass Du hun­grig bist, gibt Dir Dein Kör­p­er vielle­icht ein Sig­nal, dass Du durstig bist! Wenn Du zu wenig trinkst und Du Hunger­at­tack­en spürst, ist es aber eher wahrschein­lich, dass Dein Kör­p­er nach Wass­er schre­it. In vie­len Fällen haben Men­schen, die glaubten Hunger zu haben, durch Wasser­trinken den Hunger gestillt!

Wass­er hält Fett fern

Wass­er ist der wichtig­ste Beschle­u­niger beim Gewicht reduzieren und unter­stützt uns beim Gewicht hal­ten. Wass­er reg­uliert den Appetit auf natür­liche Weise und ver­bren­nt gespe­ichertes Fett! Stu­di­en zeigen, dass zu wenig Wass­er trinken zu ver­stärk­ter Fettde­pot­bil­dung führen kann, wobei eine Erhöhung des Wasserkon­sums die Fet­tre­duzierung unter­stützt.

Wass­er hält Nieren­funk­tion aufrecht

Die meis­ten Men­schen, die Wass­er ein­lagern, trinken zu wenig! Der Kör­p­er übt dann eine Art Über­lebensstrate­gie aus und behält das Wass­er zurück. Dies ist dann meist Ursache für geschwol­lene Hände und Füße.

Wass­er hil­ft Muskelspannkraft zu erhal­ten

Wenn Du genü­gend Wass­er trinkst find­et keine Dehy­drierung (Aus­trock­nung) statt und die natür­liche Möglichkeit der Kon­trak­tion bleibt erhal­ten. Es ver­hin­dert, dass die Haut beim Abnehmen erschlafft und ver­hil­ft zu einem klaren, strahlen­den Teint.

Ich denke, diese Fak­ten sprechen für sich. Ich ver­gle­iche da gerne den Gebirgs­bach mit dem Karpfen­te­ich. Wenn Du zu wenig Wass­er über den Tag verteilt trinkst, sieht es in Deinem Kör­p­er wie in einem Karpfen­te­ich aus: Eine schmutzige, schlam­mige, stink­ende grün-braune Brühe. Wenn Du viel über den Tag verteilt trinkst, bist Du wie ein Gebirgs­bach: Glasklar, spritzig, energiege­laden und frisch. Na .… was wollen wir sein?

Stellt sich nur noch die zweite Frage: Wie viel soll­ten wir trinken? Pro 25 kg Kör­pergewicht 1 Liter Wass­er möglichst OHNE Kohlen­säure. Das schmeckt Dir nicht auf Dauer? Dann gib doch ein­fach ein paar Minzesten­gel dazu, eine Zitro­nen- oder Limet­ten­scheibe, ein Stück Ing­w­er, ein paar frische Salat­gurken­scheiben, ein paar Him­beeren. Du wirst sehen, dadurch fängt Wasser­trinken wieder an, regel­recht Spass zu machen. Und darüber­hin­aus sparst Du Dir eine Menge Kalo­rien.

Also einen guten Durst wün­sche ich … Prost!

 

Goldhirse — das trendige Beautyfood

Mit­tler­weile lesen wir nicht nur von Super­food — der neueste Trend aus den USA lautet Beau­ty­food. Und mit­ten­drin in dieser Kat­e­gorie find­et sich die Hirse. Da fällt mir doch spon­tan meine Oma ein, die uns Mäd­chen schon immer mit Hirse­brei füt­tern wollte, der schö­nen Haare, fes­ten Nägel und straf­fen Haut wegen. Und wie immer haben Omas recht, denn diese Getrei­deart aus der Fam­i­lie der Süß­gräs­er liefert unglaublich viel Min­er­al­stoffe wie Mag­ne­sium, natür­lich­es Eisen und Siliz­ium und kann deshalb gut und gerne als das Vital­stof­fko­rn schlechthin beze­ich­net wer­den.

Zum Beispiel deckst Du schon mit 50 Gramm Hirse

bere­its ein Vier­tel Deines Tages­be­darfs an Eisen ab und Siliz­ium (Kiesel­erde) ist per­fekt für die Elas­tiz­ität und Spannkraft Deines Bindegewebes. Was wollen wir mehr! Da fällt die weit­ere Nährw­ertverteilung mit doch 70 % Kohlen­hy­drat­en, immer­hin ca. 10 % Eiweiß und bis zu 5 % Fett bezüglich der Kohlen­hy­drate nicht mehr so stark ins Gewicht. Kom­binierst Du dieses Schön­heit­sko­rn mit rohem Gemüse und servierst es ab und an als erfrischen­den Salat zum Mit­tagessen, dann wird es Dich auf dem Weg zu Dein­er per­sön­lichen Best­form nicht weit­er aufhal­ten. Ver­sprochen!

Mein Lieblingsrezept — wie immer schnell und ein­fach:

Hirsesalat mit Gurke, frischer Minze, Petersilie und Tomaten

Zutat­en für 2 Per­so­n­en: 100 Gramm Gold­hirse, etwas Salz, 1 kleine Salat­gurke, 1 Bund frische Peter­silie, ein paar Zweige frische Minze, 2 große Tomat­en, Saft ein­er hal­ben Zitrone, 2 EL Olivenöl, Pfef­fer aus der Müh­le

175 ml Wass­er aufkochen und die Hirse ein­streuen, Hitze reduzieren und die Hirse bei kle­in­ster Stufe zugedeckt ca. 7 Minuten köcheln lassen, ab und an umrühren. Danach den Topf vom Herd nehmen und die Hirsekörn­er zugedeckt ausquellen lassen (10 Minuten). In eine Salatschüs­sel umfüllen, salzen und abkühlen lassen.

In der Zwis­chen­zeit Salat­gurke und Tomat­en klein wür­feln, bei den Tomat­en Kerne ent­fer­nen. Peter­silie und Minze ver­lesen und klein­hack­en. Zitrone aus­pressen. Alle vor­bere­it­eten Zutat­en unter die Hirse mis­chen, mit Olivenöl und Zitro­nen­saft mis­chen, mit Salz und Pfef­fer abschmeck­en, etwas durchziehen lassen. Fer­tig!

Übri­gens: Wer den erfrischen­den Geschmack von Limo­nen liebt, der kann das Olivenöl auch mit dem her­rlich duf­ten­den Limo­nenöl — erhältlich z.B. bei Vom Fass in Rosen­heim … leck­er!