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Orientalischer Blumenkohlsalat

Die Grill­par­ties haben bei diesem her­rlichen Som­mer­wet­ter Hochkon­junk­tur! Nur was isst man zum Rinder­steak? Baguette, Nudel­salat und Co. sind tabu wenn es um die schlanke Lin­ie geht. Mein absoluter Star ist deshalb ein ori­en­tal­is­ch­er Blu­menkohlsalat:

Zutat­en für 4 Per­so­n­en:

1 großer Blu­menkohl, 50 Gramm gehack­te Man­deln, 50 Gramm Sesam-Saat, 6 – 8 getrock­nete Aprikosen, 3 EL Sesamöl geröstet, 1 – 2 EL Man­del- oder Sesam-Mus, 1 frische Kurku­mawurzel alter­na­tiv Kurkuma­pul­ver, Kreuzküm­mel, Chili, Pfef­fer, Salz, Saft von 1 Zitrone, 1 Bund Peter­silie oder Korian­der

Blu­menkohl in mundgerechte Röschen zerteilen, Kurku­mawurzel ungeschält reiben (Ein­weghand­schuhe nutzen!) und zusam­men mit dem Blu­menkohl in einem Topf in reich­lich Salzwass­er ca. 10 Minuten biss­fest garen.  Alter­na­tiv geht natür­lich auch Kurkuma­pul­ver! Abgießen und dabei eine große Tasse Kochsud auf­fan­gen.

Den Blu­menkohl in ein­er großen Schüs­sel abkühlen lassen. Die gehack­ten Man­deln und die Sesam­saat in ein­er Pfanne ohne Fett anrösten, aus der Pfanne nehmen und über den Blu­menkohl geben. Aprikosen in kleine Wür­fel schnei­den und unter den Blu­menkohl heben.

Aus dem aufge­fan­genen Blu­menkohlwass­er, dem Man­del- oder Sesam-Mus, Zitro­nen­saft und den Gewürzen ein Dress­ing rühren, über den Salat geben und gut durch­mis­chen. Eine halbe Stunde durchziehen lassen, mit gehack­ter Peter­silie oder Korian­der bestreuen.

Tipp: Blu­menkohl durch Brokkoli und getrock­nete Aprikosen durch Cran­ber­ries erset­zen!

Passt als

  • Aus­ge­wo­gene Mit­tags­mahlzeit

Kurkuma und die goldene Milch

Kurku­ma oder Cur­cum­in ken­nen wir aus dem Gewürzre­gal. Doch diese Wurzel aus Indi­en bzw. Südameri­ka gilt ger­ade in der Ayurvedis­chen Küche als wahres Heilmit­tel. Auch der unter dem Namen Gelb­wurz oder indis­ch­er Ing­w­er bekan­nten Wurzel sagt man vor allen Din­gen eine entzün­dung­shem­mende und immun­sys­tem­stärk­ende Wirkung nach. Auch kann sie u.a. bei der Ausleitung von Schw­er­met­allen aus dem Kör­p­er, der Gesun­der­hal­tung der Leber und beim Abnehmen eine unter­stützende Wirkung haben.

Früher wurde Kurku­ma meist nur in gemahlen­er Form ange­boten, mit­tler­weile find­est Du die Wurzel auch frisch in vie­len Märk­ten zum Verkauf. Wenn man Kurku­ma ver­stärkt in seinen Ernährungs­plan ein­set­zen will, sollte man fol­gen­des dazu wis­sen:

Ca. 3 — 5 Gramm Kurku­ma täglich lässt die nachge­sagte Heil­wirkung ent­fal­ten. Nun ist es so, dass Kurku­ma zwar in ganz kleinen Men­gen noch wohlschmeck­end ist, aber sobald Du zu viel bei einem Rezept ver­wen­d­est, wird das Aro­ma bit­ter und immer weniger genussvoll. Die Wirk­stoffe von Kurku­ma sind fet­tlös­lich, deshalb sollte man das Gewürz immer in Verbindung mit z.B. Kokosöl ver­wen­den, damit alle Wirk­stoffe opti­mal aufgenom­men wer­den kön­nen. Auch benötigst Du bei der Ver­ar­beitung drin­gend Ein­mal-Hand­schuhe, damit Du nicht den Rest der Woche mit orangen Fin­gern durch die Gegend laufen musst.

Ich liebe Kurku­ma in Verbindung mit Gemüse, Hirse, Reis aber mein Favorit ist die “Gold­ende Milch”. Sie ist ein absoluter Immun­sys­tem-Boost­er, schmeckt her­rlich in der kalten Jahreszeit und Du kannst die Paste dazu auf Vor­rat zubere­it­en.

Und so geht’s: Für die Paste benötigst Du eine Kurku­ma-Wurzel, ein dau­men­großes Stück Ing­w­er, und je einen hal­ben TL gemahle­nen Kar­damom, Muskat­nuss, Zimt, Vanillepul­ver (nicht Zuck­er!), Safran­fä­den, etwas schwarzen Pfef­fer aus der Müh­le und ca. 120 ml Wass­er.

Gib zuerst das Wass­er in einen Mix­er, die ungeschälte Kurku­mawurzel , den Ing­w­er und die restlichen Zutat­en dazu und mixe alles einige Minuten. Dann fülle die Masse in einen kleinen Topf und koche sie unter Rühren ca. 5 Minuten zu ein­er fes­ten Paste ein. Abkühlen lassen und in ein gut ver­schließbares Schraub­glas füllen. Im Kühlschrank auf­be­wahrt hält diese Paste ca. 1 Woche!

Für 1 Glas Gold­ene Milch pro Per­son erwärmst Du 250 ml Man­del- oder Hafer­milch, gib­st 1 gehäuften TL der fer­ti­gen Paste dazu und erhitzt das Ganze unter Rühren, etwa 2 Minuten leicht köcheln lassen. Mit etwas Salz, 1 TL Kokosöl und Kokos­blüten­zuck­er abschmeck­en. (Wenn Du es gerne etwas schär­fer magst, gib noch etwas Chiliflock­en oder -fäden hinzu!)

Lass’ es Dir schmeck­en — Die Bir­git