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Linsenbratlinge mit Curry-Dip

Lin­sen sind in meinem Ernährungs­plan ein­fach nicht mehr wegzu­denken. In der Regel koche ich ein­mal wöchentlich einen Topf Lin­sen. Und bringe sie im Laufe der Woche in Sup­pen, Salat­en usw. unter.

Bratlinge ste­hen momen­tan in mein­er Fam­i­lie ganz hoch im Kurs. Da kom­men mir diese ein­fachen Lin­sen­bratlinge ger­ade recht:

Zutat­en für die Lin­sen­bratlinge (2 Per­so­n­en):

100 Gramm braune Berglin­sen, 1 Karotte, 1 Zwiebel,  1 Knoblauchze­he, 2 EL Hafer­flock­en, 1 EL Sesam­saat, 1 EL Hafer­kleie, 1 Ei, Salz und Pfef­fer aus der Müh­le, etwas Bratöl

Zutat­en für den Cur­ry-Dip:

250 Gramm griechis­ch­er Joghurt, 1 Eigelb, 1 TL Dijon-Senf, Cur­ry

Lin­sen nach Pack­ungs­beilage ohne Salz weich kochen, abgießen. Zwiebel schälen und sehr fein wür­feln, Knoblauch schälen und durch­pressen. Karotte schälen und fein raspeln.

Lin­sen mit dem Gemüse, Hafer­flock­en, Hafer­kleie, Ei und Sesam­saat gut ver­mis­chen, mit Salz und Pfef­fer würzen und danach den Teig etwas ruhen lassen.

Während­dessen aus Joghurt, Eigelb, Senf und Cur­ry einen Dip rühren.

Aus der Lin­sen­masse Bratlinge for­men und in heißem Öl von jed­er Seite ca. 5 Minuten brat­en.

Ein Hauch von Indi­en kommt in Deine Küche, wenn Du die Bratlings-Masse mit ein­er Prise Kreuzküm­mel abschmeckst!

Passt wun­der­bar als Mit­tags­mahlzeit zu einem grü­nen Salat

 

 

Die 4 Mythen über Hülsenfrüchte

Lang­weilig, aufwendig, zeit­in­ten­siv und “Pups-Alarm” … mit diesen Mythen über Hülsen­früchte räume ich gerne auf:

Mythos 1: Das Einweichen ist einfach zu aufwendig!

Wieso eigentlich? Gib ein­fach die Hülsen­früchte in eine Schüs­sel und fülle diese mit Wass­er — fer­tig! Die restlichen 12 Stun­den Ein­we­ichzeit ist nichts weit­er zu tun, diese Zeit gehört Dir. Wenn wir ehrlich zu uns selb­st sind, ist das doch nur eine Frage der Organ­i­sa­tion. Ein­fach ein­mal wöchentlich dran­denken und den Rest der Woche genießen. Nach der Ein­we­ichzeit spülst Du die Hülsen­früchte ein­fach unter klarem Wass­er ab und dann nur noch kochen.

Tipp: Lin­sen brauchst Du gar nicht ein­we­ichen, die kön­nen gle­ich so gekocht wer­den.

Mythos 2: Das Kochen der Hülsenfrüchte dauert so lange!

Gelbe und rote Lin­sen dauern ger­ade mal 10 Minuten und braune, grüne und selb­st schwarze Lin­sen keine 30 Minuten bis sie fer­tig gegart sind. Und das alles ohne vorheriges Ein­we­ichen. Kichererb­sen und Bohnenkerne dauern länger, das stimmt. Doch brauchst Du beim Köcheln ja nicht daneben­ste­hen.

Tipp: Ein Schnel­lkochtopf verkürzt die Kochzeit!

Mythos 3: Hülsenfrüchte verursachen Blähungen!

Hier kannst Du bei der Zubere­itung schon ganz gut Ein­fluss nehmen, indem Du

  • gut ein­we­ichst und danach das Ein­we­ich­wass­er wegschüttest!
  • Gewürze wie Küm­mel, Anis, Fenchel, Kreuzküm­mel, Bohnenkraut, Lor­beerblät­ter, Ing­w­er oder Essig zum Kochwass­er dazugeben!

Aus mein­er Erfahrung ist es oft ein Zeichen, dass der Darm nicht an die darin enthal­te­nen Bal­last­stoffe gewöh­nt ist.

Tipp: Öfter Hülsen­früchte in den Ernährungs­plan ein­bauen — der Darm gewöh­nt sich!

Mythos 4: Hülsenfrüchte sind soooo langweilig!

Viele haben immer den typ­is­chen Lin­senein­topf  der Groß­mut­ter mit Möhren, Sel­l­erie, Kartof­feln und Speck in Erin­nerung, wenn sie an Hülsen­früchte denken. Dabei gibt es kaum eine Feld­frucht, die so viel­seit­ig und leck­er zubere­it­et wer­den kann: Vom Dip über köstliche Salate zu exo­tis­chen Cur­ries, herzhaften Gemüse­beila­gen und sog­ar in Desserts und auf Kuchen­buf­fets find­est Du sie. Und wenn Du so gar keine Ideen hast, dann komm’ doch zu meinem

Kochkurs am Samstag, den 28.10.17 von 11 — 15 Uhr

nach Raubling ins Lern- und Heilzen­trum Licht­blick in 83064 Raubling, Auf der Gröb 9.  Gebühr inkl. Lebens­mit­telein­satz und Getränke: 65,00 Euro. Melde Dich gle­ich an unter Tel.: 08036/3013225 oder unter birgit-oldenburg@gmx.de. Noch wenige Rest­plätze frei!

Wir sehen uns — die Bir­git Old­en­burg

Eine Möhre — 4 Salatvarianten

Möhre, Karotte, gelbe Rübe — wie immer Du sie nen­nen willst. Auch wenn es das Kinder-Ein­stiegs-Gemüse ist, ich fand sie schon immer etwas lang­weilig. Und wenn man gezielt abnehmen will, ist die Rübe auch nicht ger­ade an erster Stelle zu nen­nen. Je weich­er Du sie kochst, desto weniger abnehm­tauglich ist sie.

Nun habe ich ger­ade eine Möhren­schwemme in meinem Hochbeet. Da bietet sich doch ein erfrischen­der Möhren­salat zum Mit­tagessen an. Es gibt so unglaublich viele Vari­anten (und es muss nicht immer Omas Möhren-Apfel-Geraspel sein). Ich stelle Euch hier mal meine Lieblinge vor:

Möhrensalat mit Schafskäse und Walnusskernen

Für 1 Por­tion brauchst Du ca. 200 Gramm Möhren, 2 Früh­lingszwiebeln, 150  Gramm Schaf­skäse, Salz, Pfef­fer, 1 EL Olivenöl, 1 Teelöf­fel Dijon­senf, Saft ein­er Zitrone, eine hand­voll Wal­nusskerne, frische Kräuter wie z.B. Peter­silie oder Korian­der je nach Geschmack

Möhrensalat mit Kichererbsen

Für 1 Por­tion brauchst Du ca. 200 Gramm Möhren, 1 kleine Dose (180 Gramm) Kichererb­sen, 50 Gramm Schaf­skäse, 1 Prise Kreuzküm­mel, Salz, Pfef­fer, Saft ein­er Zitrone, 1 EL Olivenöl, frische Kräuter je nach Geschmack

Möhrensalat mit Thunfisch

Für 1 Por­tion brauchst Du ca. 200 Gramm Möhren, 1 Schalotte, 1 Knoblauze­he gepresst, 1 Dose Thun­fisch im eige­nen Saft, 1 EL Dijon­senf, 1 EL Olivenöl, 1 EL weißen Bal­sam­i­co-Essig, Salz, Pfef­fer, Kräuter je nach Geschmack

Bei den oben­ge­nan­nten Möhren­salat-Vari­anten raspelst Du ein­fach die Möhren, heb­st die restlichen Zutat­en darunter und gib­st das Dress­ing aus Öl, Zitro­nen­saft oder Essig und Gewürzen darüber, mit Kräutern abschmeck­en — fer­tig!

Möhrensalat aus Marokko

Für 1 Por­tion brauchst Du ca. 200 Gramm Möhren, 1 kleine gehack­te Chilischote, 1–2 Knoblauchze­hen in feine Scheibchen geschnit­ten, 1 TL Kreuzküm­mel, Saft ein­er Zitrone, 2 EL Olivenöl, Pfef­fer, Salz, Korian­der je nach Geschmack

Die geputzten Möhren in Scheiben schnei­den und in Salzwass­er biss­fest kochen, mit kaltem Wass­er abschreck­en. Kreuzküm­mel in der Pfanne leicht anrösten, und zusam­men mit dem gehack­ten Chili, den Knoblauch­scheiben, Zitro­nen­saft und Olivenöl über die Möhren geben. Mit Salz und Pfef­fer abschmeck­en, Korian­der dazugeben und min­destens 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Dieser Möhren­salat aus dem Ori­ent ist auch für ein Aben­dessen geeignet. Dazu passt z.B. ein schön gegrilltes Stück Lamm­lachse oder ein Rinder­hüft­steak oder ein schönes Fis­chfilet aus dem Ofen.

Kennst Du noch andere Vari­anten? Ich bin ges­pan­nt!

Liebe Grüße aus der Som­merküche   die Bir­git