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Vanillequark-Torte mit den ersten Sommeräpfeln

Eine gute Bekan­nte gab mir eine Riesen­tüte von ihren ersten Som­meräpfeln mit nach Hause. Diese kleinen, gelb-grün leuch­t­en­den und her­rlich duf­ten­den Äpfelchen haben es mir ange­tan. Und passend zur näch­sten Som­mer­par­ty ist daraus diese erfrischende kleine Vanille­quar-Torte mit Äpfeln ent­standen. Natür­lich geeignet auch für alle Abnehmwilli­gen im Som­mer (soll es ja geben!), die an ihrer per­sön­lichen Best­form arbeit­en.

Hier das Rezept für Torten­bo­den, Apfelfül­lung und Quark­top­ping für eine kleine Spring­form (ca. 24 cm Durchmess­er):

Zutat­en für den Torten­bo­den: 30 Gramm Man­delmehl oder Kokos­mehl, 100 Gramm gemah­lene Man­deln oder auch Erd­man­deln, 30 Gramm Birken­zuck­er, 20 Gramm Speis­es­tärke, 1 TL Wein­stein-Back­pul­ver, 3 Eier, etwas Vanille-Pul­ver (nicht Vanille-Zuck­er!)

Zutat­en für die Apfelfül­lung: 400 Gramm Som­mer-Äpfel, 1 EL Kokos­blüten­zuck­er oder Birken­zuck­er, etwas Zimt, Saft von ein­er Zitrone, 1 Päckchen Torten­guss oder AgarA­gar

Zutat­en für das Quark-Top­ping: 150 Gramm Naturquark, 150 Gramm Natur­joghurt, 30 Gramm Vanille-Eiweißpul­ver, etwas Vanille-Pul­ver, 2 Blatt weiße Gelan­tine oder AgarA­gar

Den Boden der Spring­form mit Back­pa­pi­er ausle­gen und den Back­ofen auf 160 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Die Eier mit dem Birken­zuck­er gut 3 Minuten mit dem Han­drührg­erät schau­mig schla­gen. Sämtliche trock­e­nen Zutat­en mis­chen und in die Eier­masse sieben. Alles mit der Hand zu einem glat­ten Teig ver­rühren, in die Spring­form füllen, glatt stre­ichen und ca. 20–25 Minuten back­en, danach abkühlen lassen.

Äpfel schälen, Kernge­häuse ent­fer­nen und in Wür­fel schnei­den. In einem kleinen Topf zusam­men mit 200 ml Wass­er, Zitro­nen­saft, Vanille und Kokos­blüten­zuck­er biss­fest dün­sten. Die Äpfel über einem Sieb abtropfen lassen und den Apfel­saft für den Guss auf­fan­gen.

Den Torten­bo­den auf eine Torten­plat­te leg­en und mit einem Torten­ring umschließen. Darauf gle­ich­mäßig die Apfel­stücke verteilen. Den Apfel­saft mit etwas Wass­er auf 250 ml auf­füllen und mit dem Torten­gusspul­ver nach Pack­ungsan­weisung kochen. Ess­löf­fel­weise den Torten­guss auf dem Kuchen verteilen.

Gelan­tine in etwas kaltem Wass­er ein­we­ichen. Quark mit dem Joghurt, Eiweiß-Vanille-Pul­ver und der Vanille glatt rühren. Die Gelan­ti­neblät­ter leicht aus­drück­en und in einem kleinen Topf bei geringer Hitze erwär­men, bis sie sich aufgelöst haben. Den Topf vom Herd nehmen und zwei EL der Vanille-Quark-Mis­chung ein­rühren. Diese Mis­chung dann sofort unter die restliche Quark­masse rühren, auf den Äpfeln verteilen, glatt stre­ichen und die Torte min­destens 2 Stun­den kühl stellen.

 

 

Quark-Pancakes für Leckermäulchen

Die besten Rezepte bekomme ich meist aus meinem Kun­den-Net­zw­erk. Und so ist auch diese her­rlich ein­fache Süßspeise auf meinem Schreibtisch gelandet und wurde prompt aus­pro­biert! Her­zlichen Dank dafür! Ich sage Euch, dass soll­tet Ihr Euch nicht ent­ge­hen lassen, wenn Ihr hin und wieder mal ein süßes Früh­stück oder eine leichte “Mehlspeise” zum Mit­tagessen haben wollt. Und sog­ar als Aben­dessen eignen sich diese Pan­cakes:

Du brauchst für 2 Per­so­n­en 300 Gramm Quark, 4 Eier, 100 Gramm Buch­weizen­mehl — alter­na­tiv Kokos­mehl, 1/2 Teelöf­fel Natron oder Wein­stein-Back­pul­ver und zum Anbrat­en 1 EL Rapöl.

Aus den Zutat­en ein­fach einen glat­ten Teig rühren, Rap­söl in ein­er Pfanne erhitzen, Pan­cakes aus dem Teig for­men und von bei­den Seit­en kurz anbrat­en. Dazu passt gedün­stetes Obst oder Frischkäse mit Beeren oder selb­st­gemacht­es Apfel­mus ohne Zuck­er.

Viel Spass beim Nach­machen!

 

Kürbistarte — so farbenfroh wie der Herbst

An Kür­bis­sen kann ich ein­fach nicht vor­beige­hen. Sie sind immer ein Hin­guck­er bei grauen, kalten Novem­berta­gen. Und dabei sind sie noch richtige Pow­er­pakete in Sachen Betakarotin und Kali­um. Da diese Frucht (streng genom­men gehört sie den Beeren­frücht­en zuge­hörig) durch ihren hohen Wasserge­halt und den vie­len Bal­last­stof­fen auch noch den Blutzuck­er­spiegel rel­a­tiv niedrig hält, bringe ich den Kür­bis so oft es geht auf den Tisch. Es gibt ja so her­rliche Kür­bis-Vari­a­tio­nen wie diese Kür­bis­tarte. Ok, zugegeben, sie ist etwas aufwendi­ger als die meis­ten mein­er Lieblingsrezepte. Aber .… es lohnt sich!

Back­ofen auf 160 Grad Ober/Unterhitze vorheizen und eine Quicheform mit Back­pa­pi­er ausle­gen. Tipp: Knülle das Back­pa­pi­er vorher zusam­men, dann lässt sich die Tarte-Form mit dem gewell­ten Rand leichter damit ausklei­den!

Für den Torten­bo­den benötigst Du 160 Gramm gemah­lene Man­deln, 40 Gramm kalte But­ter in kleine Stücke geschnit­ten, 2 gehäufte EL Man­delmehl oder Kokos­mehl, 2 EL Ery­thrit, 2 Eier, 1 Prise Salz

Für den Belag benötigst Du min­destens 1,2 kg gewür­feltes Kür­b­is­fleisch vom Hokkai­do, das entspricht ein­er mit­tel­großen Frucht (Du brauchst ihn nicht schälen!), 4 EL Man­delmehl oder Kokos­mehl, 4 EL Kokos­blüten­zuck­er, 3 TL Zimt, 2 TL frisch geriebene Muskat­nuss, 40 Gramm But­ter, 4 Eier, 4–5 EL Hafercreme/Sojacreme oder Schlagsahne, 40 Gramm gehack­te Wal­nüsse

Bere­ite aus den Teig-Zutat­en mit dem Rührg­erät rasch einen Mür­beteig, gib ihn in die Form, drücke ihn gut an und bilde einen kleinen Rand. Steche den Teig mit der Gabel mehrmals ein und backe ihn im vorge­heizten Ofen ca. 15 Minuten, bis er gold­braun ist. Aus dem Ofen nehmen und gut erkalten lassen.

Den gewür­fel­ten Kür­bis in der Zwis­chen­zeit in leicht gesalzen­em Wass­er weich kochen, abtropfen und etwas abkühlen lassen. Das Kür­b­is­fleisch zusam­men mit den trock­e­nen Zutat­en im Stab­mix­er püri­eren. But­ter und Hafer­creme einar­beit­en und zum Schluss die Eier sorgfältig mit einem Schneebe­sen unter­rühren. Die Masse auf dem Torten­bo­den verteilen, mit den gehack­ten Wal­nüssen bestreuen und im Ofen bei 160 Grad Cel­sius Ober/Unterhitze ca. 55–60 Minuten back­en. Du kannst ihn gle­ich warm servieren oder natür­lich auch aus­gekühlt auf die Kaf­feetafel stellen.

Viel Spass beim Nach­back­en wün­scht Euch die Bir­git

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