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Borschtsch mit Kürbiskernöl

Dieser wär­mende Gemüse-Ein­topf aus Rot­er Bete, Kraut und Kartof­feln hil­ft Deinem Kör­p­er nach den Wei­h­nachts-Feierta­gen zu entsäuern!

Zutat­en für 4 Per­so­n­en

4 Rote Bete, 4 gekochte Kartof­feln vom Vortag, 1 mit­tel­großer Weißkohl, 2 kleine Zwiebeln, 4–5 EL Kür­biskernöl, Pfef­fer, Salz, Piment, 1 l Gemüse­brühe

Rote Bete noch ungekocht schälen (Ein­weghand­schuhe benutzen!) und in nicht zu dünne Scheiben schnei­den. Mit 1 l Gemüse­brühe zum Garen auf­set­zen.

Zwiebeln schälen und klein wür­feln. Weißkohl putzen, Strunk ent­fer­nen und in feine Streifen schnei­den.

In einem großen Topf das Kür­biskernöl erhitzen und die Zwiebel­wür­fel zusam­men mit den Weißkohlstreifen wenige Minuten andün­sten. Das Zwiebel/Weißkohlgemisch zur Roten Bete geben und den Gemüseein­topf etwa 25–30 Minuten auf klein­er Flamme köcheln lassen, bis alle Gemüse gar, aber nicht zu weich sind. Gekochte Kartof­feln schälen, in kleine Wür­fel schnei­den und zum Ein­topf dazugeben, kurz durchziehen lassen.

Mit den Gewürzen abschmeck­en!

Achtung – Kür­biskernöl und Piment sind sehr aro­ma­tisch und würzig, meist ist nur wenig nach­würzen nötig!

 

 

 

Sauerkrauttopf — der etwas andere Eintopf!

Wer mich ken­nt der weiß, wie sehr ich Gerichte aus einem Topf liebe. Und dazu noch ein Rezept, das aus ger­ade mal drei bis max­i­mal vier Hauptzu­tat­en beste­ht. Dann hat eine Mahlzeit große Chan­cen, auf meinem Esstisch zu lan­den. Das nach­fol­gende Rezept habe ich aus ein­er Broschüre geklaut, weil es mich ger­ade wegen der Ein­fach­heit total ange­sprochen hat. Und die Kom­bi­na­tio­nen zu diesem Sauer­kraut­topf sind auch schi­er unendlich. Also aufgepasst:

Du brauchst für 4 Por­tio­nen 1 große Zwiebel, 1 große rote Paprikaschote, 2 EL Kür­biskernöl, 500 Gramm Sauer­kraut frisch vom Fass, 2 Lor­beerblät­ter, 1 Dose Tomat­en in Stück­en, 1/2 l Gemüse­brühe, 1 Dose weiße Bohnen, Salz, Pfef­fer, Paprika­pul­ver

Zwiebel schälen und wür­feln, Papri­ka waschen, putzen und eben­falls in Wür­fel schnei­den. Das Kür­biskernöl in einem großen Topf bei mit­tlerer Flamme erhitzen und die Zwiebel- und Paprikawür­fel darin einige Minuten andün­sten. Sauer­kraut abtropfen lassen und zum Gemüse zusam­men mit den Lor­beerblät­tern geben und weit­ere 3 Minuten mit­dün­sten.

Die heiße Gemüse­brühe und die Tomat­en in Stück­en dazugeben, kurz aufkochen lassen und bei klein­er Flamme ca. 10 Minuten schmoren lassen und dabei gele­gentlich umrühren. Zum Schluss die weißen Bohnen über einem Sieb mit kaltem Wass­er abspülen, abtropfen lassen und zum Ein­topf geben und nochmals gut durchziehen lassen. Mit Salz, Pfef­fer und Paprika­pul­ver abschmeck­en.

Falls Du Lust auf eine Fleis­chzu­tat hast, dann schnip­ple ein­fach 200 Gramm gekocht­es Kassler in Wür­fel und gib das Fleisch dann mit den Bohnen zum Ein­topf. Möcht­est Du ein basis­ches Gericht daraus zubere­it­en, lass Bohnen und Fleisch weg und schmore rohe Kartof­fel­wür­felchen zusam­men mit den Zwiebeln und der Paprikaschote mit an.

Zum Schluss frisch gehack­te Peter­silie darüber geben und es Dir schmeck­en lassen!

Welche Sauer­kraut­gerichte kennst Du so? Ich freue mich auf weit­ere Ideen

Die Bir­git

Kartoffeln und Abnehmen — geht das denn?

Jet­zt stimme ich doch mal ein Loblied auf die Kartof­fel an. So schlecht wie ihr Ruf als Dick­mach­er ist sie gar nicht. Man muss nur wis­sen, wie man die Knolle clever unter­bringt in seinen Ernährungs­plan. Darauf kommt es an:

  • Niemals zusam­men mit schlecht­en Fet­ten kom­binieren! Gemeint ist hier Schweine­brat­en mit Knödel, Kartof­fel­brei, Pommes Frites, Bratkartof­feln usw.
  • Dafür gerne mit Eiweiß zusam­men auf den Teller brin­gen, wie z.B. in Schale kochen und dann mit Kräuterquark und/oder Rühreiern genießen!
  • Wenn schon Kartof­feln, dann mit­tags und dann mit fol­gen­dem Trick:

Kartof­feln in Schale am Vortag  in Salzwass­er kochen und im Kochwass­er abkühlen lassen, abgießen und 24 Stun­den kühl stellen. Danach z.B. als Kartof­fel­salat weit­er ver­ar­beit­en. Der Clou dabei ist, dass man dadurch die Stärke aus der Kartof­fel zieht. Wenn man dann noch den Kartof­fel­salat nicht in May­on­naise ertränkt, son­dern mit hochw­er­tigem Öl zubere­it­et und vor allen Din­gen mit­tags verzehrt, ist man, was das Abnehmen ange­ht, auf der sicheren Seite.

Rezept dazu gefäl­lig? Kartof­feln vom Vortag schälen in Scheiben schnei­den und mit heißer Gemüse­brühe übergießen. Vorgekochte Rote Bete, Früh­lingszwiebeln, Salat­gurke, Schalotte klein schnei­den und unter die Kartof­feln heben. Ein Dress­ing aus Wal­nuss-Öl und Apfel-Bal­sam-Essig, Salz, Pfef­fer und etwas Dijon-Senf zubere­it­en und vor­sichtig unter­mis­chen. Mit Wal­nussker­nen, Sprossen, frisch gehack­ter Peter­silie servieren.

Wir sehen uns!

Die Bir­git Old­en­burg

Übri­gens: Wenn Du mal “basisch” unter­wegs bist, sollte die Kartof­fel Deine erste Wahl auf dem Speise­plan sein. Dann ein­fach im Rezept den Essig und den Senf weglassen und dafür Zitro­nen­saft nehmen.