Schlagwort-Archive: Kartoffeln

Sauerkrauttopf — der etwas andere Eintopf!

Wer mich ken­nt der weiß, wie sehr ich Gerichte aus einem Topf liebe. Und dazu noch ein Rezept, das aus ger­ade mal drei bis max­i­mal vier Hauptzu­tat­en beste­ht. Dann hat eine Mahlzeit große Chan­cen, auf meinem Esstisch zu lan­den. Das nach­fol­gende Rezept habe ich aus ein­er Broschüre geklaut, weil es mich ger­ade wegen der Ein­fach­heit total ange­sprochen hat. Und die Kom­bi­na­tio­nen zu diesem Sauer­kraut­topf sind auch schi­er unendlich. Also aufgepasst:

Du brauchst für 4 Por­tio­nen 1 große Zwiebel, 1 große rote Paprikaschote, 2 EL Kür­biskernöl, 500 Gramm Sauer­kraut frisch vom Fass, 2 Lor­beerblät­ter, 1 Dose Tomat­en in Stück­en, 1/2 l Gemüse­brühe, 1 Dose weiße Bohnen, Salz, Pfef­fer, Paprika­pul­ver

Zwiebel schälen und wür­feln, Papri­ka waschen, putzen und eben­falls in Wür­fel schnei­den. Das Kür­biskernöl in einem großen Topf bei mit­tlerer Flamme erhitzen und die Zwiebel- und Paprikawür­fel darin einige Minuten andün­sten. Sauer­kraut abtropfen lassen und zum Gemüse zusam­men mit den Lor­beerblät­tern geben und weit­ere 3 Minuten mit­dün­sten.

Die heiße Gemüse­brühe und die Tomat­en in Stück­en dazugeben, kurz aufkochen lassen und bei klein­er Flamme ca. 10 Minuten schmoren lassen und dabei gele­gentlich umrühren. Zum Schluss die weißen Bohnen über einem Sieb mit kaltem Wass­er abspülen, abtropfen lassen und zum Ein­topf geben und nochmals gut durchziehen lassen. Mit Salz, Pfef­fer und Paprika­pul­ver abschmeck­en.

Falls Du Lust auf eine Fleis­chzu­tat hast, dann schnip­ple ein­fach 200 Gramm gekocht­es Kassler in Wür­fel und gib das Fleisch dann mit den Bohnen zum Ein­topf. Möcht­est Du ein basis­ches Gericht daraus zubere­it­en, lass Bohnen und Fleisch weg und schmore rohe Kartof­fel­wür­felchen zusam­men mit den Zwiebeln und der Paprikaschote mit an.

Zum Schluss frisch gehack­te Peter­silie darüber geben und es Dir schmeck­en lassen!

Welche Sauer­kraut­gerichte kennst Du so? Ich freue mich auf weit­ere Ideen

Die Bir­git

Kartoffeln und Abnehmen — geht das denn?

Jet­zt stimme ich doch mal ein Loblied auf die Kartof­fel an. So schlecht wie ihr Ruf als Dick­mach­er ist sie gar nicht. Man muss nur wis­sen, wie man die Knolle clever unter­bringt in seinen Ernährungs­plan. Darauf kommt es an:

  • Niemals zusam­men mit schlecht­en Fet­ten kom­binieren! Gemeint ist hier Schweine­brat­en mit Knödel, Kartof­fel­brei, Pommes Frites, Bratkartof­feln usw.
  • Dafür gerne mit Eiweiß zusam­men auf den Teller brin­gen, wie z.B. in Schale kochen und dann mit Kräuterquark und/oder Rühreiern genießen!
  • Wenn schon Kartof­feln, dann mit­tags und dann mit fol­gen­dem Trick:

Kartof­feln in Schale am Vortag  in Salzwass­er kochen und im Kochwass­er abkühlen lassen, abgießen und 24 Stun­den kühl stellen. Danach z.B. als Kartof­fel­salat weit­er ver­ar­beit­en. Der Clou dabei ist, dass man dadurch die Stärke aus der Kartof­fel zieht. Wenn man dann noch den Kartof­fel­salat nicht in May­on­naise ertränkt, son­dern mit hochw­er­tigem Öl zubere­it­et und vor allen Din­gen mit­tags verzehrt, ist man, was das Abnehmen ange­ht, auf der sicheren Seite.

Rezept dazu gefäl­lig? Kartof­feln vom Vortag schälen in Scheiben schnei­den und mit heißer Gemüse­brühe übergießen. Vorgekochte Rote Bete, Früh­lingszwiebeln, Salat­gurke, Schalotte klein schnei­den und unter die Kartof­feln heben. Ein Dress­ing aus Wal­nuss-Öl und Apfel-Bal­sam-Essig, Salz, Pfef­fer und etwas Dijon-Senf zubere­it­en und vor­sichtig unter­mis­chen. Mit Wal­nussker­nen, Sprossen, frisch gehack­ter Peter­silie servieren.

Wir sehen uns!

Die Bir­git Old­en­burg

Übri­gens: Wenn Du mal “basisch” unter­wegs bist, sollte die Kartof­fel Deine erste Wahl auf dem Speise­plan sein. Dann ein­fach im Rezept den Essig und den Senf weglassen und dafür Zitro­nen­saft nehmen.

Ich bin dann mal sauer!

Früh­lingszeit ist Entschlack­ungszeit, die beste Zeit also auch unseren Stof­fwech­sel wieder in ein har­monis­ches Gle­ichgewicht zu brin­gen. Denn oft­mals ist unser Kör­p­er ger­ade nach den lan­gen Win­ter­monat­en ein­fach über­säuert durch ein Zuviel an Süßigkeit­en, Alko­hol, Kaf­fee, Fleisch, Wurst, Käse,Nudeln, Reis, Milch und Brot. Teste doch mal, wie sauer Du bist:

Wenn Du mehr als 5 der nach­fol­gen­den Fra­gen mit einem klaren JA beant­worten musst, kann dies ein deut­lich­er Hin­weis auf eine Über­säuerung sein:

Hast Du mehr als 2 mal im Jahr eine Erkäl­tung oder einen son­sti­gen Infekt der Atemwege?

Lei­dest Du unter Pick­el, Akne oder Hau­tun­rein­heit­en?

Hast Du oft kalte Füße, auch wenn es gar nicht kalt ist?

Fühlst Du Dich häu­fig müde und abgeschla­gen?

Hast Du dun­kle Schat­ten um die Augen?

Hast Du Zel­luli­tis?

Hast Du Übergewicht?

Hast Du Osteo­porose?

Hast Du mehr als 3 mal in der Woche Ver­dau­ungs­beschw­er­den wie Blähun­gen, Durchfall,Völlegefühl oder Ver­stop­fung?

Hast Du mehr als ein­mal in der Woche Rück­en- oder Glieder­schmerzen?

Sind Deine Augen­lid­er häu­fig am Mor­gen verquollen?

Hast Du öfters Wasser­ansamm­lun­gen an Hän­den und Füßen?

Lei­dest Du unter chro­nis­chen Entzün­dun­gen z. B. des Zah­n­fleis­ches, Neben­höhlen usw.?

Lei­dest Du  häu­fig unter Kopf­schmerzen oder Migräne?

Was bedeutet eine “Über­säuerung” des Kör­pers? Man muss sich das wie in ein­er chemis­chen Fab­rik vorstellen, in der bei der Pro­duk­tion von Energie und Wärme auch Abfall­pro­duk­te wie zum Beispiel Säuren entste­hen. Der Kör­p­er ver­fügt zwar über einige Möglichkeit­en, diese Abfall­pro­duk­te über Lunge, Nieren, Blut oder Haut auszuschei­den, um den Stof­fwech­sel in einem har­monis­chen Gle­ichgewicht zu erhal­ten. Doch nimmt die Säure über­hand, dann wirkt sich dies unter Umstän­den recht neg­a­tiv auf unser Wohlbefind­en und unser Kör­pergewicht aus.

Übri­gens: Auch zu viel Stress und Ärg­er, inten­siv­er Sport und eine zu geringe Zufuhr von Wass­er fördern die Entste­hung von Säuren zusät­zlich. Da bekommt der Satz: “Ich bin sauer!” doch eine ganz andere Bedeu­tung, oder?

Um wieder ein Gle­ichgewicht herzustellen und das Zuviel an Säuren abzubauen, gibt es eine ein­fache Lösung: Man greift ver­stärkt zu soge­nan­nten basis­chen Lebens­mit­teln. Dazu gehören haupt­säch­lich Obst und Gemüse, Sprossen und Keim­linge, Blattsalate und Kräuter, Pilze und Samen, Öle, Trockenob­st und einige Nuss-Arten.

Mein Tipp: Es muss ja nicht gleich eine Woche Heilfasten sein!

Meist reicht es schon aus, hin und wieder ein basis­ches Woch­enende einzule­gen:  Du startest in Deinen basis­chen Tag ein­fach mit einem frischen Obst­salat mit Man­deln oder Erd­man­delflock­en, zum Mit­tagessen gibt es einen großen Teller Rohkost­salat mit Sprossen und einem essigfreien Dress­ing und zum Aben­dessen freust Du Dich auf eine leichte Kartof­fel-Gemüs­esuppe. Dazu gibt es jede Menge Kräuter­tee und Quell­wass­er. Hört sich das gut an?

Meine Lieblingssuppe für ein entspan­nen­des basis­ches Woch­enende ist die Kartof­fel­suppe mit Man­del­mus. Hier das ein­fache Rezept zum Sat­tessen: 500 Gramm Kartof­feln, 2–3 Karot­ten, 2 EL Man­del­mus, 2 EL Kokosöl, 1 Schalotte, 1 Knoblauchze­he, schwarzen Pfef­fer aus der Müh­le, Salz, frischen Thymi­an oder Petersilie,1 Liter Gemüse­brühe ohne Hefe

Schalot­ten- und Knoblauch­wür­fel im Kokosöl glasig dün­sten, das gewür­felte Gemüse dazugeben, kurz anbrat­en und mit Gemüse­brühe ablöschen. Bei klein­er Flamme leicht köcheln lassen bis das Gemüse biss­fest ist. Etwa ein Vier­tel des Gemüs­es aus dem Topf nehmen, Man­del­mus in die Suppe rühren und alles püri­eren. Das Gemüse wieder zurück in den Topf geben und mit Gewürzen und Kräutern abschmeck­en.

Das Man­del­mus liefert hier viele wertvolle Fettsäuren, Min­er­al­stoffe und Eiweiß. So wird eine ein­fache Gemüs­esuppe zu ein­er run­dum aus­ge­wo­ge­nen Mahlzeit.

Du willst mehr rund um basis­che Ernährung wis­sen? Dann komm doch zu meinem Impulsvor­trag zum The­ma “Ich bin sauer” am Mittwoch, 26.04.17 um 19 Uhr in den Vital­tr­e­ff Prut­ting. Anmel­dung erforder­lich, Unkosten­beitrag: 5 Euro. Ich freue mich auf Dich!

Die Bir­git Old­en­burg