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Start Fortgeschrittenen-Kurs am Donnerstag, 21.03.19

Du hast meinen Abnehm- und Ernährungskurs erfolgreich absolviert und willst weiterhin dranbleiben, vertiefen und auffrischen? Du willst Dir die nötige Motivation abholen, um wieder in die richtige Spur zu kommen? Dann ist dieser 6wöchige Kurs der richtige für Dich:

Wir starten am Don­ner­stag, den 21.März 2019 jew­eils um 10 Uhr oder 19 Uhr. Die Inhalte meines neuen Kurs­es für Fort­geschrit­tene sind in sich geschlosse­nen Work­shops zu fol­gen­den The­men:

  • Wie kann ich mit der 7-Far­ben-Meth­ode mehr Vital­stoffe in meine Ernährung brin­gen?
  • Was haben Min­er­al­stoffe wie Kalz­i­um, Mag­ne­sium, Schwe­fel mit gesun­dem Abnehmen zu tun?
  • Sport und Ernährung, wie stärke ich Muskel­masse und ver­brenne Kör­per­fett?
  • Welche Möglichkeit­en gibt es, den Stof­fwech­sel wieder anzuschieben?
  • NEU: Tur­bo-Abnehmen durch Umpro­gram­mieren!
  • Bonus-The­maUnser Hor­mon­haushalt und die Abnehm-Brem­sen

Anmel­dung ab sofort unter birgit-oldenburg@gmx.de oder tele­fonisch unter 08036/3013225 möglich. Kurs­ge­bühr inkl. Bio-Imped­anz-Check und Hand­outs: 79,00 Euro.

 

Wir sehen uns!

Die Bir­git Old­en­burg

Sesam öffne Dich!

Nein, natür­lich öffnet der kleine Sesam­samen nicht die Tür in die Welt der Märchen, aber dafür in die Welt des uner­messlichen Vital­stof­fre­ich­tums! Wusstest Du zum Beispiel, dass

  • Sesam ein­er der ältesten Ölpflanzen auf dieser Welt ist? Denn Sesam wurde bere­its um 3000 vor Chris­tus ange­baut. Alle früheren Hochkul­turen wie die Griechen, Ägypter oder Römer schätzten diesen Ölsamen als Gewürz und natür­lich als Öl.
  • es den Sesam in zwei unter­schiedlichen Far­ben gibt, näm­lich goldgelb bis hell­braun oder schwarz und dass auf­grund ihrer beschei­de­nen Ansprüche an den Boden auf jegliche Art von Dün­gung verzichtet wer­den kann?
  • Sesamöl gerne als Öl des Ayurve­da beze­ich­net wird, da es die Regen­er­a­tion der Haut unter­stützen und jung hal­ten soll?

Und es wird noch besser:

Sesam liefert unglaublich hochw­er­tiges Fett, denn er beste­ht zu 87 Prozent aus ungesät­tigten Fettsäuren!

Sesam stellt eine äußerst hochw­er­tige Eiweißquelle dar und die enthal­te­nen Aminosäuren sind am Auf­bau und der Bil­dung von Kol­la­gen, Haut, Knochen, Knor­peln, Bän­dern beteiligt, fes­ti­gen das Bindegewebe! und tra­gen zu einem gesun­den Wach­s­tum und Ausse­hen von Haut, Haaren und Nägeln bei.

Und das Beste kommt zum Schluss:

Sesam ist eine wahre Min­er­al­stoff-Bombe, vor allen Din­gen was das Cal­ci­um ange­ht. Im direk­ten Ver­gle­ich gegenüber Milch­pro­duk­ten liefert Sesam 6,5 mal so viel Cal­ci­um!

Wenn das nicht alles Gründe sind, diese kleinen Ölsamen in unser Leben zu lassen. Du kannst Sesam in ein­er Pfanne ohne Fett aro­ma­tisch rösten und dann über Salat, Müs­li usw. streuen. Aber auch als Goma­sio (Sesam­salz aus gerösteten und gemahle­nen Sesam­samen und Meer­salz) wirst Du es in Dein­er Küche lieben.

Bei mir ste­ht allerd­ings das Tahin (Sesam­mus) an erster Stelle. Zu gebraten­em oder gedün­steten Gemüse, als erste Zutat für Kichererb­sen-Humus oder als Beiga­be zu ein­er cremi­gen Salat­sauce. Ger­ade wenn ich nicht so oft Fleisch essen möchte oder mich sog­ar für eine veg­e­tarische Ernährungsweise entsch­ieden habe, ist Tahin als hochw­er­tige Eiweißquelle für eine aus­ge­wo­gene Mahlzeit nicht wegzu­denken.

Eines mein­er absoluten Lieblingsrezepte ist dazu ein Auberginen­salat mit Sesam­sauce:

Für zwei Per­so­n­en nimmst Du eine große Aubergine, 1 Dose Kichererb­sen, 2 große aro­ma­tis­che Tomat­en, 1 große Hand­voll Ruco­la, 2 Knoblauchze­hen, 1–2 EL Tahin, 1 EL lauwarmes Wass­er, Salz, Saft ein­er hal­ben Zitrone

Schnei­de die Aubergine der Länge nach in ca. 2 cm dicke Streifen, die Du dann nochmals der Länge nach hal­bierst. Gib die Auberginen­streifen in einen Siebein­satz eines Topfes, den Du ger­ade mal boden­deck­end mit Wass­er füllst. Dämpfe die Auberginen bei geschlossen­em Deck­el ca. 8–10 Minuten und lasse das Gemüse dann ein­fach etwas auskühlen.

In der Zwis­chen­zeit den Knoblauch schälen und sehr fein hack­en und diesen dann mit dem Sesam­mus, dem Zitro­nen­saft, Salz und etwas lauwar­men Wass­er zu einem cremi­gen Dress­ing ver­rühren. Die Auberginen mit den abgetropften Kichererb­sen und den in Wür­fel geschnit­te­nen Tomat­en in eine Schüs­sel geben, das Dress­ing darüber gießen, gut durch­mis­chen und zum Schluss vor­sichtig den Ruco­la darun­ter­heben.

 

Grünkohl ist ein ganz feiner Pinkel

Bei dem Wort Grünkohl fan­gen bei dem nord­deutschen Teil mein­er Fam­i­lie die Augen an zu  leucht­en: Grünkohl mit fet­ter Pinkel­wurst = Heimat­ge­füh­le, Kind­heit­serin­nerun­gen, Oma am Herd usw. In mein­er Küche hat dieses Kohlgemüse ehrlich gesagt erst sehr spät Einzug gehal­ten. Weil ich wed­er fette Met­ten­den, Pinkel noch son­stige fet­tige Schweinereien mochte.

Dabei ist der Grünkohl was Vitalstoffe angeht

mit keinem ein­heimis­chen Gemüse zu top­pen. Neben Vit­a­min C und Vit­a­min K, unglaublich viel Cal­ci­um, Kali­um und Eisen enthält dieses Super­food mehr Eiweiß wie jedes andere Gemüse in unseren Bre­it­en­graden. (Pro 100 Gramm Grünkohl kom­men immer­hin stolze 4 Gramm Eiweiß!).

Lei­der ken­nt man dieses typ­is­che Win­tergemüse in der Zubere­itung meist nur sehr tra­di­tionell in Zusam­men-hang mit fet­tem Fleisch oder Wurst, Senf und Kartof­feln. Dabei ist es dann üblich, dem Grünkohl mit ein­er Garzeit von über ein­er Stunde beizukom­men, was natür­lich den Vital­stof­fge­halt drastisch senkt. Ich finde, das muss nicht sein. Mit­tler­weile hat näm­lich der Grünkohl auch Einzug in die leichte Fit­nessküche gefun­den. Ob als fes­ter Bestandteil in Smooth­ies im Zusam­men­spiel mit Ananas oder Banane oder kurz blanchiert als Salat­beiga­be, als vital­stof­fre­iche Knab­berei in Form von Grünkohlchips usw. Pro­biert doch mal

Rote Linsen-Grünkohl-Gemüse mit Tomaten und Ingwer:

350 Gramm Grünkohl, gründlich gewaschen, von Stie­len befre­it und in feine Streifen geschnit­ten, 150 Gramm rote Lin­sen, 2 Schalot­ten, 2 Hand­voll Kirschto­mat­en, 2 Knoblauchze­hen, 1 dau­men­großes Stück Ing­w­er, 600 ml Gemüse­brühe, 2 EL Kokosöl

Schalot­ten schälen und fein wür­feln, Knoblauchze­hen schälen und pressen, Ing­w­er schälen und fein reiben, Kirschto­mat­en hal­bieren. Schalot­ten, Knoblauch, Ing­w­er und die Tomaten­hälften in Kokosöl bei mit­tlerer Hitze in einem hohen Topf andün­sten. Lin­sen dazugeben und gut anschwitzen. Den Grünkohl vor­sichtig unter­heben und mit der Hälfte der Gemüse­brühe ang­iessen. Das Gemüse bei mit­tlerer Hitze ca. 10 Minuten abgedeckt köcheln lassen, ab und zu umrühren, nach und nach die restliche Gemüse­brühe dazugeben. Weit­ere 10–15 Minuten ohne Deck­el leicht köcheln lassen. Die Lin­sen nehmen die Flüs­sigkeit gut auf, das Gemüse ist zum Ende der Garzeit nur noch leicht feucht.

Diese Grünkohlzu­bere­itung ist ein per­fek­tes Mit­tagessen. Natür­lich kannst Du es mit Fleisch oder Fisch kom­binieren, aber auch für sich alleine ist es eine aus­ge­wo­gene Mahlzeit.

Welche leck­eren Grünkohlrezepte kennst Du so?

PS: Falls Du die Bit­ter­stoffe im Grünkohl nicht so magst, kannst Du ihn auch zu Anfang 2 Minuten in kochen­dem Wass­er blanchieren. Allerd­ings dann bitte das Wass­er nicht ein­fach wegschüt­ten, denn darin find­est Du noch viele Vital­stoffe, son­dern als Gemüse­brühe weit­er ver­wen­den.