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Streusel-Muffins mit Rhabarber

Streuselkuchen sind in der Regel eine schlechte Wahl auf dem Kuchen­buf­fet, wenn man abnehmen will. Denn die Kom­bi­na­tion But­ter, Zuck­er und Mehl ist kon­trapro­duk­tiv bei der Fettver­bren­nung.

Auf der Suche nach “schlankeren” Vari­a­tio­nen bin ich auf dieses Rezept gestoßen und habe es sozusagen “Mut­tertags-tauglich” mod­i­fiziert. Die Zutaten­liste ist etwas länger, aber es lohnt sich wirk­lich!

Zutat­en für ca. 18 Stück:

110 Gramm Hafer­flock­en im Mix­er gemahlen, 100 Gramm gemah­lene Man­deln, 100 Gramm Reis­mehl, 1 TL Natron, 2 TL Back­pul­ver, eine Prise Ing­w­er, Abrieb von ein­er Bio-Zitrone, Abrieb von ein­er Bio-Orange, 120 Gramm Joghurt Vollfett, 50 ml Pflanzen­drink wie z. B. Man­deldrink ungesüßt, 2 Eier, 50 Gramm Kokos­blüten­zuck­er, 70 Gramm Kokosöl, 300 Gramm Rhabar­ber, 3 EL Reis­sirup

Für die Streusel:

50 Gramm gehack­te Man­deln, alter­na­tiv Man­del­s­tifte- oder Blättchen, 50 Gramm Reis­mehl, 25 Gramm Hafer­flock­en, 40 Gramm Kokosöl, 2 EL Kokos­blüten­zuck­er

Muffin­form mit Papier­förm­chen ausle­gen.

Rhabar­ber waschen, putzen und in sehr kleine Stücke schnei­den, mit dem Reis­sirup und den Orangenabrieb in ein­er Schüs­sel mis­chen und bei­seite stellen.

Sämtliche trock­e­nen Zutat­en wie Man­deln, Hafer­flock­en, Reis­mehl, Back­pul­ver, Natron, Ing­w­er in ein­er großen Rührschüs­sel mis­chen.

Eier mit dem Kokos­blüten­zuck­er cremig rühren, Kokosöl, Man­deldrink und Joghurt unter­rühren, Zitro­nenabrieb dazugeben. Die flüs­si­gen Zutat­en zu den trock­e­nen Zutat­en geben und mit einem Schneebe­sen unter­rühren. Rhabar­ber unter­heben und den Teig in die Muffin­form bzw. Papier­förm­chen füllen.

Back­ofen auf 180 Grad Ober-/Un­ter­hitze vorheizen.

Alle Zutat­en für die Streusel in eine Schüs­sel geben und mit den Fin­gern zu Streuseln verkneten, über die Muffins geben und ca. 20–30 Minuten (Stäbchen­test) back­en. Auskühlen lassen!

 

 

Hähnchenbrust mit Zuckerschoten in Erdnuss-Sauce

Zutat­en für 2 Per­so­n­en:

2 Häh­nchen­brust­filets, 400 Gramm Zuck­er­schoten, 1 Schalotte, 1 kleine Dose Kokos­milch, 1 – 2 EL Erd­nuss­mus, Saft von ein­er Limette oder ½ Zitrone, 1 EL Kokosöl, Salz, Pfef­fer aus der Müh­le, 1 Bund Korian­der oder Peter­silie, 1 Hand­voll geröstete Erd­nüsse

Zuck­er­schoten kalt abbrausen, Fäden am Schoten­rück­en abziehen und zwei Minuten im kochen­den Wass­er blanchieren. Eiskalt abschreck­en und bei­seitestellen. Häh­nchen­brust­filets waschen, trock­en­tupfen und in mundgerechte Stücke schnei­den.  Schalotte schälen und fein wür­feln. Öl in ein­er großen Pfanne erhitzen und Häh­nchen­fleisch anbrat­en. Schalotte dazugeben kurz mit andün­sten, mit Kokos­milch ablöschen.

Einige Minuten auf klein­er Flamme köcheln lassen. Erd­nuss­mus mit Limet­ten­saft ver­rühren und unter das Fleisch mis­chen, mit Salz und Pfef­fer abschmeck­en und noch ein paar Minuten auf ganz klein­er Pfanne leicht köcheln lassen. Zuck­er­schoten dazugeben und unter­heben.  Erd­nüsse hack­en und darüber geben; Kräuter waschen, ver­lesen, hack­en und dazu reichen.

PS: Das Gericht schmeckt auch leck­er mit Brokkoliröschen oder grü­nen Erb­sen statt Zuck­er­schoten!

Passt als

  • Aus­ge­wo­gene Mit­tags­mahlzeit
  • Aus­ge­wo­genes Aben­dessen

Castagnaccio — Kastanienkuchen aus der Toscana

Wer mich ken­nt der weiß, wie sehr ich Ital­ien liebe: Das Land, die Sprache, die Musik — und natür­lich auch das Essen. Und wenn man sich mit der ital­ienis­chen Esskul­tur beschäftigt, kommt man im Herb­st nicht an Kas­tanien­mehl vor­bei. Die Esskas­tanie war früher das “Brot der Armen”, getrock­net und zu Mehl gemahlen wurde daraus Kas­tanienkuchen, Pfannkuchen, Nudeln und “Monte bian­co” eine Creme aus Sahne und Maroni (ein­er speziellen Züch­tung der Esskas­tanie) gemacht.

Nun habe ich mich auch mal an Kas­tanien­mehl herange­tastet, da es man höre und staune, gluten­frei, unglaublich basen­re­ich und gespickt mit einem sehr hohen Anteil an B-Vit­a­mi­nen und Min­er­al­stof­fen wie Kali­um ist. Und wenn man abnehmen möchte und trotz­dem auch mal zu einem herb­stlichen Kuchen greifen will: Bitte schön, das Kas­tanien­mehl macht es möglich. Denn die Esskas­tanie hat einen hohen Anteil an kom­plex­en Kohlen­hy­drat­en und das sorgt für einen langsam ansteigen­den Blutzuck­er­spiegel, der auch rel­a­tiv lange sta­bil bleibt.

Wo kriegt man Kas­tanien­mehl her? Ich habe mich natür­lich erst mal region­al umge­se­hen und bin in der Naturkost­müh­le Wagen­staller fündig gewor­den. 500 Gramm Edelka­s­tanien­mehl kostet in etwa 6 Euro.

Castagnaccio — der toskanische Kastanienkuchen

300 Gramm Kas­tanien­mehl, 4 EL Olivenöl, 50 Gramm Pinienkerne, 50 Gramm Rosinen,evtl. 3 EL Orangen­saft, 2 Zweige frischen Ros­marin, 1/2 TL Salz, 3 EL Ery­thrit, 200 ml Wass­er

Eine runde Kuchen­form mit Back­pa­pi­er ausle­gen und den Ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Das Kas­tanien­mehl mit dem Ery­thrit, dem Olivenöl, Salz und Wass­er zu einem dick­flüs­si­gen Teig ver­rühren (evtl. noch etwas Wass­er dazugeben!). Die Rosi­nen (evtl. in etwas Orangen­saft ein­we­ichen) und den gehack­ten Ros­marin dazugeben. Zulet­zt die grob gehack­ten Pinienkerne darun­ter­heben. Dein Teig in die Kuchen­form füllen und ca. 45 -55 Minuten back­en. Die Ober­fläche sollte wie ris­sige, trock­ene Erde ausse­hen — so sagen die Ital­iener!

Der Geschmack dieses Kuchens liegt irgend­wie zwis­chen Brot und Kuchen. Da ich kein Pud­erzuck­er-Fan bin (auch nicht wenn es sich um Ery­thrit-Pud­erzuck­er han­delt) genieße ich den Kuchen pur. Ich finde, er passt her­rlich zur aktuellen Herb­st­stim­mung .… Lasst ihn Euch schmeck­en!

Die Bir­git