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Tofu muss nicht langweilig sein!

Zugegeben, als ich vor vie­len Jahren das erste Mal Tofu in mein­er Küche aus­pro­bierte, lan­dete dieser direkt im Müll. Ich fand ihn ein­fach furcht­bar fade und hat­te das Gefühl, in ein Stück Pappe zu beißen. Mit­tler­weile ste­he ich mit den aus Sojabohnen­quark gepressten Tofublöck­en nicht mehr auf Kriegs­fuß und so bekommt Tofu regelmäßig einen Platz auf meinem Speise­plan. Schon alleine deshalb, weil er viel pflan­zlich­es Eiweiß liefert und damit auch ein wenig mehr Aus­ge­wogen­heit in mein­er eiweißre­ichen Ernährung.

Nun zur Zubereitung eines leckeren Tofu-Gerichtes:

Was gibt es derzeit Passenderes, als die ger­ade neu auf den Markt gekomme­nen Pusz­ta Pep­pers Pro­duk­te  (übri­gens in Prut­ting ansäs­sig!) mit dem neu­tralen Tofu zu verbinden? Gesagt — getan. Wobei ich zugeben muss, dass ich erst ein­mal ziem­lich hil­f­los vor dem Pro­duk­tre­gal von Pusz­ta Pep­pers stand. Und mich zuerst durch etwas ver­wirrende Num­merierun­gen durchkämpfen musste. Aber wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Auch ich habe dann die unter­schiedlichen Schär­fe­grade und Geschmack­srich­tun­gen von beerig über deftig bis hin zu exo­tisch sortiert gekriegt. Eingekauft habe ich dann let­z­tendlich die No. 17 des Erös Paprika­pul­vers rauchig — fruchtig — deftig mit einem Schär­fe­grad 5. Da bin ich wohl etwas zu schüchtern bezüglich der Schärfe ran gegan­gen, wie sich später noch rausstellen sollte. Und in einem per­sön­lichen Gespräch emp­fahl mir der Chef von Pusz­ta Pep­pers  auch mal Erös Papri­ka No. 9 rauchig — fruchtig — exo­tisch zum Tofu auszupro­bieren. Beim näch­sten Mal in Bir­gits Ver­such­sküche — ver­sprochen!

Ob Dir Tofu schmeckt oder nicht

hängt vor allen Din­gen davon ab, mit was Du ihn marinierst. Der Klas­sik­er ist sicher­lich in Sojasauce ein­le­gen, aber ich liebe es, mit unter­schiedlichen Gewürzen und vor allen Din­gen mit ein­er natür­lichen Säure zu arbeit­en. Ein wenig Zeit soll­test Du bei ein­er Tofu-Mahlzeit auch mit­brin­gen, denn gute zwei Stun­den möchte Tofu schon im Kühlschrank in der Mari­nade liegen, damit er die Aromen auch wirk­lich aufn­immt. Ich lege den Tofu gerne in eine Mari­nade aus Sesamöl, Limet­ten- oder Zitro­nen­saft und gebe je nach Lust und Laune frisch gepressten Knoblauch oder geriebe­nen Ing­w­er dazu. Auch Cur­ry- bzw. Chili­pas­ten eignen sich zum Marinieren von Tofu her­vor­ra­gend. Und dieses Mal eben das geräucherte Paprika­pul­ver von Pusz­ta Pep­pers, angerührt mit Sesamöl und ordentlich Limet­ten­saft. Der Rest ist ein Kinder­spiel: Ein­fach bei mit­tlerer Hitze in der Pfanne ohne Fett von bei­den Seit­en 2–3 Minuten anbrat­en — fer­tig. Eine beson­dere BBQ-Note bekommt der Tofu noch, in dem Du ihn nach dem Brat­en nochmals mit dem Erös Paprika­pul­ver würzt.

Und das näch­ste Mal greife ich auf alle Fälle zu Schär­fe­grad 7, das Gewürz nen­nt sich dann Jalapeno No. 15 rauchig- fruchtig — zitron­ig, das kön­nen der Tofu und ich bes­timmt gut ver­tra­gen.

Viel Spaß beim Aus­pro­bieren wün­scht Euch die Bir­git

Die neuesten Food-Trends 2017 aus der New York Times

Damit wir Ernährungs-Inter­essierten immer auf dem aktuellen Stand sind, hier mal die brand­neuen Food-Trends der Szene in 2017:

Da wäre zum einen schon mal die Philip­pinis­che Küche — und ich hoffe mal sehr, dass damit nicht die ange­brüteten Enteneier gemeint sind, die mir bei meinem Aufen­thalt in diesem Insel­staat ständig unter die Nase gehal­ten wur­den … Nicht wirk­lich ein Geschmack­ser­leb­nis für einen europäis­chen Gau­men sag ich da nur!

Gerichte mit Eigelb sollen eben­falls voll im Szene-Trend liegen. Das über­rascht mich, da ger­ade die Amerikan­er bish­er am lieb­sten das Gelbe vom Ei wegge­lassen haben aus Angst vor zu viel Fett. Und dafür ein soge­nan­ntes “White-Egg-Omelette” aus purem Eiweiß zum Früh­stücks-Star erk­lärten. Ger­ade Früh­stück­slokale mit Gericht­en wie Eggs Bene­dict sind in unser­er Lan­deshaupt­stadt Berlin ange­sagter denn je. Eier Benedikt sind übri­gens ein­fach nur pochierte Eier auf Brötchen mit Schinken oder Speck und evtl. Sauce Hol­landaise.

Auch soll die Hirse wieder mehr Einzug in unsere Küchen hal­ten. Ehrlich gesagt, da freue ich mich drauf. Denn damit kann man so her­rliche Gerichte zaubern, auch wenn Ihr vielle­icht beim Gedanken an dieses Getrei­de grade mal die Grütze im Kopf habt. Dieses Getrei­de ist eine tolle Alter­na­tive zu Weizen und gilt als Schön­heits-Food für Haut, Haare und Nägel. Deshalb dem­nächst mehr von diesem kleinen Korn, ver­sprochen!

Und ein weit­er­er span­nen­der Trend kommt auf uns zu: Geräuchertes! Da wäre ich nie im Leben drauf gekom­men. Und doch find­et sich in unser­er kleinen Gemeinde ger­ade ein absoluter Neuzu­gang zu diesem The­ma, näm­lich geräucherte Chili und Papri­ka von Pusz­ta Pep­pers aus Prut­ting. Diese Welt­neuheit aus unser­er Gemeinde werde ich unbe­d­ingt aus­pro­bieren und natür­lich darüber bericht­en.

Und noch ein Trend gefäl­lig? Cha­ga-Pul­ver, das neue Super­food aus Los Ange­les. Es soll DIE Alter­na­tive zu Kaf­fee sein. In Ameri­ka trinkt man jet­zt qua­si einen Pilz aus dem Schiefer Schiller­por­ling — ein an Birken wach­sender Holz­par­a­sit. Mit Milch ver­mis­cht nen­nt man das Ganze Cha­gac­ci­no. Nein danke, diesen Pilz werde ich defin­i­tiv nicht testen, der kann so super­food­ig sein wie er will .…

Eure Bir­git … nicht wirk­lich in der Szene … aber voll im eige­nen Trend!