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Schluss mit der Erbsenzählerei!

Denn die grü­nen Pow­erkügelchen mit mega viel Bal­last­stof­fen sind ger­ade meine absoluten Lieblinge! Und was man daraus so alles machen kann. Ich kön­nte eine Top-Ten-Liste alleine mit grü­nen Erb­sen bestre­it­en. Ger­ade die Kom­bi Erb­se mit Minze hat es mir ange­tan. Aber auch als leck­er­er Zuck­er­schoten­salat mit Erd­beeren als Kon­trast — ein­fach himm­lisch! Was hältst Du z.B. von einem leck­eren Erb­sen­püree? Dazu brauchst Du für 4 Per­so­n­en

500 Gramm tiefgekühlte Erb­sen, 4 Zweige frische Minze, 2 – 3 EL But­ter, ½ Zitrone, Salz, Pfef­fer

Die Erb­sen in einen Topf geben und 50 ml Wass­er zugießen. 1 EL But­ter hinzufü­gen. Das Wass­er aufkochen lassen und die Erb­sen bei mit­tlerer Hitze 5 – 6 Minuten garen. Mit Salz und Pfef­fer abschmeck­en, die restliche But­ter und den Zitro­nen­saft unter­rühren. Die Minze­blät­ter vom Stiel befreien, klein hack­en und unter die Erb­sen mis­chen.

Schmeckt zu Fis­chgericht­en, hellem Fleisch wie Pute oder Häh­nchen.

Über­rasche doch mal Deine Grill­gäste mit einem pikan­ten Erb­sen-Dip: Ein­fach kleine grüne Erb­sen aus der Dose über einem Sieb abspülen und abtropfen lassen, zusam­men mit Zitro­nen­saft, Olivenöl, Salz, Pfef­fer, ein­er Hand­voll Minzblät­tern in einen Mix­er geben und fein püri­eren.

Dazu vielle­icht ein gegrilltes Fis­chfilet? Der Som­mer kann sooo leck­er schmeck­en! Mit lieben Grüßen aus der Som­merküche

die Bir­git

Das Comeback der Steckrübe

Heute gibt es Rüben­mus mit Pinkel” begrüßte mich vor­mals meine nord­deutsche Schwiegermut­ter, als ich zum ersten Mal im Win­ter in Schleswig-Hol­stein war. Was dann auf meinem Teller lan­dete, war ein leicht orange­far­ben­er Rüben­brei mit ein­er vor Fett triefend­en Brüh­wurst und jed­er Menge Senf. Aufgewach­sen mit der gut bay­erischen Küche sprich Knödel und Fleisch war dieses Gericht natür­lich absolutes Neu­land für mich. Mit­tler­weile finde ich die Steck­rübe hin und wieder auch bei uns auf den Gemüs­es­tän­den der Super­märk­te, ange­lockt von dem Jubel­ruf meines Mannes: “Schau mal, eine Steck­rübe!” Und sie hält nach und nach Einzug in die Trend­küchen und Gourmet­tem­pel.

Unter­hält man sich mit der älteren Gen­er­a­tion über die Steck­rübe, dann kom­men die Erin­nerun­gen an Krieg und Nachkriegszeit hoch, denn damals gehörte dieses vit­a­m­in­re­iche Win­tergemüse zu den Haupt­nahrungsmit­teln. Vielle­icht wurde sie deshalb wegen diesen Erin­nerun­gen jahre­lang aus den deutschen Küchen ver­ban­nt. Dabei liefert sie viel Vit­a­min C, Beta Carotin und Kalz­i­um und beste­ht trotz­dem zum größten Teil aus Wass­er. Und schnei­det auch deswe­gen beim glykämis­chen Index um einiges bess­er ab als die Kartof­fel.
Für mein Steck­rübengemüse-Rezept benötigst Du 2 mit­tel­große Steck­rüben, 4–5 Karot­ten, 2 Kohlra­bi, 2 Landgurken, Gemüse­brühe, Salz, Pfef­fer, Mer­ret­tich und Zitro­nen­saft. Schäle die Steck­rüben, die Kohlra­bi und die Karot­ten und schnei­de das Gemüse in möglichst gle­ich große Wür­fel. Zusam­men mit den in Scheiben geschnit­te­nen Landgurken in Gemüse­brühe weich dün­sten, mit Salz und Pfef­fer würzen und mit Zitro­nen­saft abschmeck­en. Ein ordentlich­er Löf­fel Mer­ret­tich gibt dem Gemüse den entsprechen­den Pfiff. Ich serviere am lieb­sten dazu ein kross gebratenes Fis­chfilet vom Zan­der oder Kabel­jau.

Lasst es Euch schmeck­en — die Bir­git

PS: Wusstest Du eigentlich, dass die Steck­rübe mit dem Raps ver­wandt ist?