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Rotkohl — ein Kopf mit vielen Gesichtern

Rotkohl gehört irgend­wie zu Wei­h­nacht­en wie die gekocht­en Eier zum Oster­fest. Doch ger­ade zu den Wei­h­nachts­feierta­gen mit all den Fest­tags­brat­en und Plätzchen muss der Kohlkopf ja nicht auch noch als Kalo­rien­bombe daherkom­men mit Sahne, Mehl zum Binden, Marme­lade und Co. Inter­essiert an ein paar leichteren Vari­anten?

Gebratener Rotkohl mit Erdnüssen und Ingwer

1 Rotkohl-Kopf, 1 dau­men­großes Stück Ing­w­er, 2 Hand­voll Erd­nüsse, 4 Schalot­ten, But­ter­schmalz, Salz, Pfef­fer

Ing­w­er schälen und fein raspeln, Schalot­ten schälen und in kleine Wür­fel schnei­den. Rotkohl putzen, vom Strunk ent­fer­nen und in feine Streifen schnei­den. In einem großen Topf etwas But­ter­schmalz oder Ghee erhitzen und den Rotkohl langsam andün­sten, dabei öfter mal umrühren. Die Rotkohlstreifen noch knack­ig aus dem Topf her­aus­nehmen und zur Seite stellen. Schalot­ten, Ing­w­er und Erd­nüsse im Topf bei mit­tlerer Hitze anschwitzen, den Rotkohl wieder dazugeben, durch­mis­chen und mit Salz und Pfef­fer würzen. Danach noch gute 20–25 Minuten fer­tig dün­sten.

Warmer Rotkohlsalat

1 Rotkohl-Kopf, 1 großen säuer­lichen Apfel, Saft von 1 Zitrone, 100 Gramm Wal­nüsse, 5 Stück Dat­teln, Apfel-Bal­sam-Essig, Wal­nuss-Öl, Salz, Pfef­fer

Den Rotkohl von schlecht­en Blät­tern befreien und danach in einem großen Topf mit Salzwass­er garen, bis sich die ersten Blät­ter lösen. Her­aus­nehmen, abtropfen lassen und den Kochsud zur Seite stellen. Den Kohl danach in feine Streifen schnei­den und in eine große Schüs­sel geben. Den Apfel schälen, entk­er­nen, in kleine Spal­ten schnei­den und mit Zitro­nen­saft beträufeln. Aus 4–5 EL Apfel-Bal­sam-Essig, 2–3 EL Wal­nussöl und 2–3 EL Kochsud ein Salat­dress­ing her­stellen und über den noch war­men Rotkohl geben. Apfelspal­ten, klein geschnit­tene Dat­teln und Wal­nusshälften unter­heben und mit Salz und Pfef­fer abschmeck­en. Noch warm servieren!

Tipp: Statt Dat­teln schmeck­en auch Granat­apfelk­erne oder getrock­nete Cran­ber­ries dazu. Mit Fetakäse ergänzt ergibt der Salat auch eine aus­ge­wo­gene Mit­tags­mahlzeit.

Was ken­nt Ihr für Rotkohl-Rezepte? Schickt mir doch ein­fach Euer Lieblingsrezept — ich freue mich darauf!

Eine geheimnisvolle Vor­wei­h­nacht­szeit wün­scht Euch die Bir­git

 

 

Die Erdnuss ist eine Bohne!

Na so was, intu­itiv zählen wir die Erd­nuss doch zu den Nüssen, schließlich sagt das doch schon der Name. Doch botanisch gese­hen gehört die Erd­nuss ein­deutig zu den Hülsen­frücht­en. Diese meist in Südameri­ka oder anderen Tropen­re­gio­nen ange­baute Frucht wächst durch ihre Schale geschützt unter der Erde, die Schale bleibt auch nach dem Reife­prozess geschlossen, wie es auch bei Nüssen der Fall ist.

Leider trägt die Erdnuss immer noch den schlechten Ruf

als Kalo­rien­bombe mit sich herum, dabei steck­en diese Früchte voller Nährstoffe wie Kali­um, Vit­a­mine E und B1. Und vor allen Din­gen liefern sie enorm viel Eiweiß und richtig gute ungesät­tigte Fettsäuren. Natür­lich haben sie einen hohen Energiew­ert: 100 Gramm Erd­nüsse sind mit ca. 580 Kcal gle­ichzuset­zen, dabei aber unglaubliche 25 Gramm Eiweiß und 48 Gramm gutes Fett.

Deshalb gilt: Richtig eingesetzt und kombiniert ist die Erdnuss

ein absolutes “Super­food” und bestens geeignet für unsere per­sön­liche Best­form. Ide­al­er­weise ver­wen­det man Erd­nuss-Mus oder in der Schale geröstete Erd­nüsse für die Abnehm-Küche. Die Erd­nuss­but­ter möchte ich an dieser Stelle mal ausklam­mern, denn falls sie nicht mit gutem Öl selb­st hergestellt wird, ver­steckt sich darin doch einiges an unge­sun­dem Fett.

Wie kombiniere ich Erdnüsse richtig

und baue sie in meinen Ernährungs­plan ein? Hände weg von Erd­nuss­but­ter-Sand­wich­es! Bess­er sind eine Hand voll Erd­nüsse in der Gemüsep­fanne oder in Kom­bi­na­tion von Hühnchen/Pute und Gemüse in Form von leck­er­er Erd­nuss-Sauce. Hier eines mein­er Lieblings-Rezepte:

Hühnchenbrust mit Erdnuss-Sauce für 2 Portionen

Schnei­de  350 Gramm Hüh­nchen­brust in Stücke und brate das Fleisch in etwas Kokosöl gold­braun. Füge eine klein gehack­te Schalotte und eine Chilischote hinzu und lasse bei­des mit­garen. Mit 180 ml Kokos­milch ablöschen. Ver­rühre 1 großzügi­gen EL Erd­nuss-Mus mit dem Saft von 1 Limette und rühre dies auf sehr klein­er Flamme unter. Mit Salz und Pfef­fer abschmeck­en — fer­tig!

Dazu passt u.a. Brokkoli, Zucchini,grüne Erb­sen, Zuck­er­schoten, Stau­densel­lerie oder grüne Papri­ka. Das vorge­garte Gemüse kannst Du ein­fach unter die fer­tige Häh­nchenpfanne heben. (Bei grünem Papri­ka oder Zuc­chi­ni ein­fach in der der Hüh­nchenpfanne mit­garen!) Auch leck­er: eine kleine Hand­voll geröstete Erd­nüsse darüber­streuen!

Guten Appetit! Was ist Euer Lieblingsrezept mit Erd­nüssen?

Wir sehen uns — die Bir­git

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