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Kaki — die süße Energiekugel

Wenn man sich den Monat Jan­u­ar im heimis­chen Saisonkalen­der für Obst, Gemüse und Salate so betra­chtet, ist die Rubrik OBST schon sehr unterbe­set­zt. Ger­ade mal Äpfel sind noch aus den heimis­chen Gefield­en aus Lagerbestän­den zu haben. Da greife selb­st ich als absoluter Ver­fechter von saisonalen und regionalen Pro­duk­ten schon mal auf den einen oder anderen Exoten zurück.

Die quietschorange Kaki zum Beispiel,

die tum­melt sich schon seit Novem­ber im Obstre­gal der Super­märk­te. Ich liebe sie nicht nur wegen ihrer Süße son­dern auch für den leuch­t­end orangen, glänzen­den Farb­tupfer in unser­er Obstschale.

Hier mal ein klein­er Steck­brief zu dieser Energiekugel:

  • Heimat ursprünglich: Chi­na, Japan, Korea 
  • Anbau u.a. auch in: Spanien, Ital­ien, Israel, Brasilien, Kali­fornien
  • Hoher Gehalt an Beta-Carotin, Vit­a­min C, Min­er­alien wie Kali­um und Phos­phor
  • Sharon und Per­si­mone sind Zucht­for­men der Kaki

Ein paar Tipps für die Verwendung der Kaki in der Küche:

Vor dem Genuss ein­fach gründlich waschen, die Schale kann man mitessen, lediglich die Blät­ter ent­fer­nen. Wenn Du die Frucht köpf­st, kannst Du sie wie eine Kiwi ein­fach aus­löf­feln.

Ich mag die Kaki am lieb­sten pur zum Früh­stück, sie schmeckt aber auch püri­ert im Shake, zerklein­ert im Obst­salat oder zu Süßspeisen und Desserts. Ich bin schon auf das eine oder andere Kakirezept in Verbindung mit Braten­sauce oder asi­atis­chen Gemüsep­fan­nen gestoßen. Und selb­st als Fruch­tauf­strich — zum Beispiel in Verbindung mit Feigen — schmeckt sie ein­fach leck­er.

Übri­gens: Braune Fleck­en auf der Schale sind kein Makel son­dern ein Zeichen des doch hohen Fruchtzuck­erge­haltes. 

Deshalb empfehle ich dir, wenn Du ger­ade ganz diszi­plin­iert ein paar Kilos abnehmen willst, die Kaki am besten in Verbindung mit Deinem Müs­li pur zum Früh­stück zu genießen.

Eure ger­ade sehr far­ben­fro­he Bir­git