Schlagwort-Archive: Eintopf

Herbstlicher Gemüse-Eintopf mit Esskastanien

Herb­stzeit ist Kas­tanien-Zeit. Die Esskas­tanien gehören eigentlich botanisch zu den Nüssen, liefern aber deut­lich weniger Fett und richtig gute Bal­last­stoffe. Früher gal­ten diese Kas­tanien als das Brot der armen Leute. Heute erlebt die Esskas­tanie und die vie­len Unter­sorten der Maro­nen eine regel­rechte Renais­sance. Gut zu wis­sen: Die Esskas­tanie ist gluten­frei und mega-basisch!

Ich liebe den mehlig-süßlichen Geschmack und warte mit dem Genuss nicht erst bis zum Wei­h­nachts­markt. Du find­est die Esskas­tanie im Herb­st frisch oder bere­its gegart und vaku­umiert im Lebens­mit­te­lange­bot.

Neben einem leck­eren Maro­nen-Püree als Beilage zu kräftigem Wild­fleisch mag ich die Esskas­tanie auch gerne in einem bun­ten Gemüse-Ein­topf:

Zutat­en für 4 Per­so­n­en

400 Gramm Rote Bete roh, 2 EL Rap­söl, Salz, Pfef­fer aus der Müh­le, 400 ml Gemüse­brühe, 500 Gramm Rosenkohl frisch geputzt oder aus TK300 Gramm Möhren, 2 EL But­ter, 2 rote Chilischoten,1 EL Tomaten­mark, 100 Gramm Schmand,1 Bund Peter­silie, Thymi­an, 200 Gramm gegarte geschälte Esskas­tanien

Rote Bete schälen und in 2 cm große Stücke schnei­den. Öl in einem Topf erhitzen und die Rote Bete darin unter Rühren andün­sten, mit Salz und Pfef­fer würzen, Gemüse­brühe ang­ießen und zugedeckt etwa 30 Minuten garen.

Den geputzten Rosenkohl und die in Scheiben geschnit­te­nen Möhren nach ca. 15 Minuten Garzeit zur Roten Bete dazugeben und mit garen lassen. Das fer­tig gegarte Gemüse (biss­fest) in ein Sieb abgießen und dabei den Kochsud auf­fan­gen.

But­ter im Topf zer­lassen und die in Streifen geschnit­te­nen Chilischoten darin andün­sten. Tomaten­mark dazugeben und mit dem aufge­fan­genen Gemüse­fond ablöschen, kurz aufkochen lassen. Hitze reduzieren und Thymi­an und Schmand in die Sauce geben, alles mit Salz und Pfef­fer würzen und noch ein paar Minuten leicht köcheln lassen.

Das Gemüse und die Esskas­tanien in die Sauce geben und gut durchziehen lassen. Zum Schluss gehack­te Peter­silie darüber geben.

Guten Appetit

Die Bir­git Old­en­burg

Dein Ernährungscoach

Gelber Linseneintopf mit Hähnchen zum Aufwärmen

Gelbe Lin­sen sind schnell gekocht und sind eine wun­der­bare Eiweißquelle für Dein Mit­tagessen. Mit Kurku­ma, Ing­w­er und Chili bekommt der Ein­topf eine angenehme Schärfe und wärmt so richtig durch. Passend für diese kalte Jahreszeit!

Zutat­en für 4 Per­so­n­en:

400 Gramm gelbe Lin­sen , 1 dau­men­großes Stück Ing­w­er, 1 TL Kurku­ma, 1 Liter Hüh­ner­brühe oder Gemüse­brühe , 2 Häh­nchen­brust­filets, 1 große Zuc­chi­ni, 2 große Tomat­en, Schale und Saft ein­er unbe­han­del­ten Limette, 1 rote Chilischote, Peter­silie oder Korian­der, Salz, Pfef­fer aus der Müh­le

Ing­w­er schälen, fein reiben. Lin­sen mit dem Ing­w­er, Kurku­ma und der Brühe in einen Topf geben, zum Kochen brin­gen und ca. 5 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.

Häh­nchen­fleisch in mundgerechte Stücke schnei­den. Zuc­chi­ni und Tomat­en waschen, und wür­feln, Chilischote in feine Ringe schnei­den. Fleisch zusam­men mit Zuc­chi­ni, Tomat­en und Chili zur Suppe geben und weit­ere 5 Minuten gar ziehen lassen.

Limette heiß abwaschen, Schale abreiben, Saft aus­pressen und zur Suppe geben. Mit Salz und Pfef­fer abschmeck­en und mit Petersilie/Koriander servieren.

Tipp: Auf­pep­pen kannst Du dieses Gericht noch mit einem Klecks Natur­joghurt und ein paar Cashewk­er­nen.

 Passt als

  • Aus­ge­wo­gene Mit­tags­mahlzeit

Sauerkrauttopf — der etwas andere Eintopf!

Wer mich ken­nt der weiß, wie sehr ich Gerichte aus einem Topf liebe. Und dazu noch ein Rezept, das aus ger­ade mal drei bis max­i­mal vier Hauptzu­tat­en beste­ht. Dann hat eine Mahlzeit große Chan­cen, auf meinem Esstisch zu lan­den. Das nach­fol­gende Rezept habe ich aus ein­er Broschüre geklaut, weil es mich ger­ade wegen der Ein­fach­heit total ange­sprochen hat. Und die Kom­bi­na­tio­nen zu diesem Sauer­kraut­topf sind auch schi­er unendlich. Also aufgepasst:

Du brauchst für 4 Por­tio­nen 1 große Zwiebel, 1 große rote Paprikaschote, 2 EL Kür­biskernöl, 500 Gramm Sauer­kraut frisch vom Fass, 2 Lor­beerblät­ter, 1 Dose Tomat­en in Stück­en, 1/2 l Gemüse­brühe, 1 Dose weiße Bohnen, Salz, Pfef­fer, Paprika­pul­ver

Zwiebel schälen und wür­feln, Papri­ka waschen, putzen und eben­falls in Wür­fel schnei­den. Das Kür­biskernöl in einem großen Topf bei mit­tlerer Flamme erhitzen und die Zwiebel- und Paprikawür­fel darin einige Minuten andün­sten. Sauer­kraut abtropfen lassen und zum Gemüse zusam­men mit den Lor­beerblät­tern geben und weit­ere 3 Minuten mit­dün­sten.

Die heiße Gemüse­brühe und die Tomat­en in Stück­en dazugeben, kurz aufkochen lassen und bei klein­er Flamme ca. 10 Minuten schmoren lassen und dabei gele­gentlich umrühren. Zum Schluss die weißen Bohnen über einem Sieb mit kaltem Wass­er abspülen, abtropfen lassen und zum Ein­topf geben und nochmals gut durchziehen lassen. Mit Salz, Pfef­fer und Paprika­pul­ver abschmeck­en.

Falls Du Lust auf eine Fleis­chzu­tat hast, dann schnip­ple ein­fach 200 Gramm gekocht­es Kassler in Wür­fel und gib das Fleisch dann mit den Bohnen zum Ein­topf. Möcht­est Du ein basis­ches Gericht daraus zubere­it­en, lass Bohnen und Fleisch weg und schmore rohe Kartof­fel­wür­felchen zusam­men mit den Zwiebeln und der Paprikaschote mit an.

Zum Schluss frisch gehack­te Peter­silie darüber geben und es Dir schmeck­en lassen!

Welche Sauer­kraut­gerichte kennst Du so? Ich freue mich auf weit­ere Ideen

Die Bir­git