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Henne oder Ei — was war zuerst?

Diese Frage hat schon von jeher die Men­schheit bewegt und bis heute gibt es dazu keine allum­fassende, klare Antwort. Doch was wir mit­tler­weile wis­sen: Das Ei gilt als eines der wertvoll­sten Nahrungsmit­tel schon wegen seines Eiweißes. Denn dieses wird kom­plett zu kör­pereigen­em Eiweiß umge­wan­delt, es ist also zu 100 Prozent biover­füg­bar. Trotz­dem höre ich immer wieder in meinen Abnehm- und Ernährungskursen wie Men­schen regel­recht Angst vor zu hohem Eierverzehr haben, da diese ange­blich ver­ant­wortlich für einen zu hohen Cho­les­terin­spiegel sind. Nun ich bin kein Arzt, aber einen hohen Cho­les­terin­spiegel fängt man sich ganz sicher­lich nicht alleine durch einen hohen Eierkon­sum ein. Da spie­len schon noch eine Menge ander­er Fak­toren eine Rolle.

Ein paar Fak­ten zum Hüh­nerei gefäl­lig? Gefun­den unter www.moderne-landwirtschaft.de , die Hom­page des Forum Mod­erne Land­wirtschaft e.V. :

  1. Allein im Jahr 2015 ver­speis­ten wir Deutschen rund 19 Mil­liar­den Eier, davon stammten nur ca. zwei Drit­tel von ein­heimis­chen Leg­e­hen­nen.
  2. Es gab in 2016 rund 40 Mil­lio­nen Leg­e­hen­nen in Deutsch­land.
  3. Jede einzelne Leg­e­henne legt im Schnitt im Jahr 288 Eier.
  4. Ein Ei beste­ht zu 58 % aus Eiweiß, 32 % aus Eidot­ter und 10 % aus Schale.
  5. Ein Ei liefert neben dem hochw­er­ti­gen Eiweiß auch viele wichtige Min­er­al­stoffe, Spurenele­mente und Vit­a­mine, z.B. Vit­a­min B2, Vit­a­min A, Niacin, Biotin und Vit­a­min D.
  6. Braun ist das neue Weiß — mit­tler­weile sind sechs von zehn verkauften Eiern braun.

Gekocht, gerührt, gebraten

ger­ade zu Ostern find­et sich das Hüh­nerei auf fast jedem Früh­stück­stisch und natür­lich in jedem Osternest. Mit­tler­weile konkur­ri­ert das Hüh­nerei an diesen speziellen Feierta­gen noch mit dem riesi­gen Straußenei (ein Ei für eine Rühreip­fanne für min­destens 5 Per­so­n­en!) oder dem Gänse- oder Entenei. Die Auswahl ist riesig und die Ideen zu leck­eren Eier­speisen reißen nicht ab. Denn ger­ade wenn Du abnehmen willst, sät­tigt Dich das hochw­er­tige Eiweiß und liefert Dir wertvolle Pro­teine für Deine Musku­latur.

Ich liebe Eiweißbrote basierend auf 5–6 Eiern, Eierg­erichte mit Gemüse, Pilzen, Kräutern etc. (Frit­tate), hart­gekocht im Salat oder als kleine Zwis­chen­mahlzeit.

Also lasst uns Ostern zu einer riesigen EIEREI werden!

Ich war ger­ade auf dem Bauern­markt und habe mich mal wieder ordentlich eingedeckt mit frischen Bauerneiern. Find­et Ihr nicht auch, dass man für Eier von wirk­lich glück­lichen art­gerecht gehal­te­nen Hüh­n­ern gerne auch mal mehr als 30 Cent pro Ei bezahlen kann?

Einen super fleißi­gen Oster­hasen, oder sage ich mal lieber eine super fleißige Oster­henne wün­scht Euch die Bir­git Old­en­burg aus dem Vital­tr­e­ff!

 

Avocado macht schlank!

Was war sie doch lange Zeit ver­schrien! Und wie oft höre ich immer noch: Avo­ca­do und Abnehmen, das passt doch nicht zusam­men! Doch, das tut es. Denn obwohl sie über­wiegend aus Fett beste­ht, liefert sie genau die richti­gen Nährstoffe, um die Kör­per­fett-Ver­bren­nung zu unter­stützen. Darüber­hin­aus soll sie den Cho­les­terin­spiegel senken. Doch das Beste daran ist, dass sie sät­ti­gend wirkt, also genial für unser Abnehm-Pro­gramm.

Wusstest Du eigentlich, dass die Avocado zu den Früchten gehört?

In ihrer ursprünglichen Heimat in den tro­pis­chen und sub­tro­pis­chen Gebi­eten von Zen­tralameri­ka wird sie auch die But­ter­birne genan­nt. But­ter­birne, weil sie vor allen Din­gen aus ein­fach ungesät­tigten Fettsäuren beste­ht. Damit kann man sie gle­ich­set­zen mit Oliven(öl), Nüssen, Raps- und Erd­nussöl. Diese ungesät­tigten Fettsäuren wirken sich unge­mein pos­i­tiv auf unseren Stof­fwech­sel aus.

Deshalb gilt hier die Devise: Fett verbrennt Fett!

Ich liebe Avo­ca­do und schnip­ple sie meis­tens in meinen bun­ten Salat. Wenn sie etwas reifer ist, püriere ich sie mir mit Zitro­nen­saft, Salz, Pfef­fer zu einem wun­der­baren Dip. Auch als Snack mit etwas Bal­sam­i­co-Essig und Salz für den kleinen Hunger zwis­chen­durch ist sie per­fekt.

Und hast Du schon ein­mal Avo­ca­do-Öl pro­biert? “Das grün­liche Öl hat einen weichen, leicht fruchti­gen und nus­si­gen Geschmack mit Anklän­gen frisch­er Avo­ca­dos und flo­ralen Noten. Avo­cadoöl weist eine ähn­liche Fettsäurezusam­menset­zung auf wie natives Olivenöl extra. Ver­wen­den kön­nen Sie es z. B. für frische Salate oder Mari­naden.” So beschreibt es mein Lieblings-Ölliefer­ant Vom Fass in Rosen­heim . Hier kann man aus einem hochw­er­ti­gen Öl-Sor­ti­ment auswählen, erhält darüber­hin­aus eine Top­ber­atung und was ich beson­ders schätze: Es wer­den auch kleine Men­gen abge­füllt. Per­fekt!

Übri­gens: Eine Avo­ca­do reift niemals im Kühlschrank; bitte immer falls nötig bei Zim­mertem­per­atur reifen lassen. Erst eine reife Avo­ca­do gehört ins Küh­le, damit sie länger hält!

Eure Bir­git