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Die Sache mit der Kartoffel

Zu Beginn wurde sie ver­misst, die beliebteste Sät­ti­gungs­beilage der Deutschen. Doch nach ein­er Woche hat unser Besuch aus dem hohen Nor­den erstaunt fest­gestellt: es geht auch mal ohne!

Jawohl — OHNE Kartoffeln.

Das ist für Viele unge­wohnt, gehört die leckere Knolle doch schon beina­he zur Basis­ernährung in den meis­ten deutschen Haushal­ten.

Sei es als Pel­lka­rtof­fel, Bratkartof­fel, Pommes, Kartof­fel­brei oder Knödel. Meist in Verbindung mit Fleisch oder Fisch, aber unbe­d­ingt mit But­ter. Kind­heit­serin­nerun­gen wer­den wach wie z.B. die auf dem Teller zer­matschte Pel­lka­rtof­fel mit But­ter und Salz oder Spinat und Rührei. Zum Son­ntags­brat­en der Kartof­felknödel, der die Sauce so schön auf­saugt, die Pommes mit ordentlich May­on­naise und Ketchup, die Bratkartof­feln mit Speck und Zwiebeln … mmmmh­h­hh.

Doch was macht die so in Szene gesetzte Kartoffel mit unserer Figur?

img_0004Sicher­lich liefert die heißbegehrte Knolle auch viele Vital­stoffe in Form von Vit­a­mi­nen und Min­er­al­stof­fen wie Kali­um, Kalz­i­um, Phos­phor, Mag­ne­sium und Eisen. Aber durch ihre Stärke­haltigkeit liegt sie im Glyx-Index weit oben in der Tabelle. Und dann noch in Verbindung mit Fett? Ein absolutes No Go, wenn man gezielt abnehmen will. Zumin­d­est wenn man die Kartof­fel wie oben beschrieben ver­ar­beit­et.

Warum nicht mal zu alternativen Sättigungsbeilagen greifen,

die sich fig­urbe­wusst in den Speise­plan inte­gri­eren lassen. Und dies sog­ar als Aben­dessen. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Pseudo­ge­trei­de Quinoa? img_0022Ein­fach in Gemüse­brühe im Ver­hält­nis 1:3 leicht kochen und dann ausquellen lassen und mit in Kokos- oder Olivenöl gedün­stetem Gemüse mit Gewürzen nach eigen­em Geschmack reichen.  Quinoa liefert neben reich­lich Bal­last­stof­fen und Min­er­alien vor allen Din­gen viel Eiweiß und ist deshalb der per­fek­te Part­ner für eine aus­ge­wo­gene Mahlzeit mit guten Kohlen­hy­drat­en, Eiweiß und gutem Fett.

Und wenn man der Kartof­fel ab und an nun doch nicht wider­ste­hen kann? Am besten isst man dieses Nachtschat­tengewächs in Schale gekocht mit Quark und Leinöl oder als ein­fache Kartof­fel­stückchen in Gemüse­brühe (basisch!), um nicht die Fettpöl­sterchen weit­er zu füt­tern.

Viele Grüße aus der Küche sendet Euch die Bir­git