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Weihnachtszeit — Bratapfelzeit

Es gibt doch nichts Schöneres als den süßen und aro­ma­tis­chen Duft von Bratäpfeln zur Wei­h­nacht­szeit. Man verbindet damit Kind­heit­serin­nerun­gen wie kusche­lige Abende rund um den Adventskranz, einen knis­tern­den Kamin und Wei­h­nachtsmärchen. Und ger­ade wenn in dieser Zeit die süßen Ver­lock­un­gen wie Lebkuchen, Wei­h­nacht­splätzchen und Stollen auf uns ein­pras­seln, kann so ein Brat­apfel eine echte Alter­na­tive sein.

Früher brauchte man für so einen Brat­apfel auch nur drei Zutat­en: einen säuer­lichen Apfel, Zimt und Zuck­er. Der Apfel kam auf den Kach­e­lofen oder in den Ofen, man wartete bis er schön weich wurde und die Haut platzte, danach wurde er mit Zimt und Zuck­er bestreut und ver­speist. Heute gibt es eine unglaubliche Vielfalt an Brat­apfel-Rezepten bis hin zu herzhaften Vari­anten sog­ar mit Gor­gonzo­la-Käse. Da kann so ein Brat­apfel-Schmaus schon ganz schön üppig wer­den. Was hältst Du denn von dieser Brat­apfel-Aus­führung? Bin ges­pan­nt auf Deine Mei­n­ung:

Pro Per­son brauchst Du einen säuer­lichen Apfel (ich finde den Boskop dafür super!), Trock­en­früchte wie Cran­ber­ries, Dat­teln oder Rosi­nen, Nüsse wie z.B. Man­del­s­tifte oder Wal­nüsse oder auch Pinienkerne, einen kleinen Schuss Rum, etwas But­ter und Zimt.

Den Back­ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Äpfel aushöhlen und mit den Trock­en­frücht­en und Nüssen füllen. Etwas Rum darübergießen, But­ter­flöckchen daraufgeben und mit Zimt bestreuen. Im Ofen ca. 20 — 25 Minuten back­en, bis die Haut auf­platzt und noch warm genießen.

Wenn Du den Brat­apfel dann nicht in Vanille­sauce ertränkst und auf alle Fälle das Marzi­pan weglässt, kön­nte man schon fast von einem “Schlank-Apfel” reden. Apro­pos Vanille­sauce: Nimm doch ein­fach Deinen Vanille-Shake als Ersatz, dann kriegst Du im Gesamt­bild durch das Eiweiß im Shake sog­ar noch sowas wie eine aus­ge­wo­gene Mahlzeit hin!

Qua­si weg von der Apfel- oder Bir­nen­fig­ur und hin zu Dein­er per­sön­lichen Best­form!

Deine Bir­git