Schlagwort-Archive: Beef Jerky

Schon mal was von Biltong gehört?

Es ist doch immer wieder span­nend, auf Reisen neue Ernährungsweisen, Delikatessen, Gerichte und her­rliche Pro­duk­te der Region ken­nen zu ler­nen und zu genießen. Auf meinem Südafri­ka-Trip Anfang des Jahres habe ich wieder mal was Neues für mich ent­deckt: Südafrikanis­ches BILTONG — ein fes­ter Bestandteil der südafrikanis­chen und namibis­chen Küche. Wenn man dazu mal Wikipedia befragt, erk­lärt sich der Name recht schnell: Bil­tong kommt aus dem nieder­ländis­chen und wird abgeleit­et von bil = Keule und tong = Zunge. Denn Bil­tong beste­ht aus luft­getrock­netem Rind­fleisch oder Wild­fleisch wie Strauß, Gudu oder Spring­bock.

Hergestellt wird es, indem man rohes Fleisch  in Streifen schneidet,

mit Essig beträufelt und zugedeckt 6 bis 8 Stun­den kalt­stellt. Dann wird es mit ein­er Würzmis­chung ein­gerieben. Wie mir unsere südafrikanis­che Reise­führerin erzählt hat, wird das Rezept dieser Würzmis­chung von Met­zger-Gen­er­a­tion zu Met­zger-Gen­er­a­tion weit­ergegeben und wie ein Geheim­nis gehütet. Hän­gend wird das Fleisch dann ein bis zwei Wochen luft­getrock­net, meist in ein­er speziellen Bil­tong-Box bis es halb getrock­net ist und 40–50 % seines Gewichts ver­loren hat oder ganz durchgetrock­net ist und somit bei richtiger Auf­be­wahrung gut 3 Jahre halt­bar ist.

Bil­tong habe ich in Südafri­ka an jed­er Straße­necke ange­boten bekom­men. Selb­st auf Tankstellen fand ich die getrock­neten Fleis­chstreifen in kleinen Tüten abgepackt zum Mit­nehmen. Auf meine Frage, wie der Südafrikan­er Bil­tong isst, habe ich zu hören bekom­men, dass dies ein begehrter Snack zwis­chen­durch bzw. abends vor dem Fernse­her sei. Das hat mich hell­hörig wer­den lassen, denn was snackt der Deutsche vor dem Fernse­her? Richtig, Chips, Schoko­lade und Co. Wie genial ist da im Gegen­zug

Biltong: Ein herzhafter Snack sorgt für jede Menge Eiweiß,

macht satt und man kaut auch noch ordentlich drauf herum. Also genau das Richtige, wenn ich Abnehmen will. Zurück in Deutsch­land habe ich mich gle­ich auf die Suche nach Bil­tong gemacht (übri­gens gibt es das Gegen­stück dazu auch in Südameri­ka, da heißt es nur Beef Jerky) und bin natür­lich im Inter­net fündig gewor­den. Es gibt viele Anbi­eter, mir per­sön­lich schmeckt das Fleisch am besten von “The Bil­tong Man”. Pro­biert es mal aus — ich bin ges­pan­nt auf Eure Mei­n­ung.

Let’s snack

die Bir­git

Hin­weis: Dieser Artikel enthält Afil­i­ate-Links. Was bedeutet das? Ein Affil­i­ate-Link führt in den meis­ten Fällen zu Amazon.de . Klickst du auf den Link und kauf­st ein beliebiges Pro­dukt, erhalte ich vom Vital­tr­e­ff Prut­ting für meine Arbeit eine kleine Pro­vi­sion von Ama­zon. Am Preis ändert sich nichts. Ich empfehle Pro­duk­te auss­chließlich, wenn ich von ihnen überzeugt bin.