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Superleichte Bärlauch-Quiche

Mein Lieblingsrezept ist gerade eine leckere Bärlauchquiche.

Das Grun­drezept habe ich aus “Ein­fach Schlank und Fit” von Sophia Thiel ein­fach etwas abge­wan­delt:

1 kg frischen Bär­lauch, 1 große rote Zwiebel, 1 Hand­voll Kirschto­mat­en, 1 EL Kokosöl, Salz, frisch gemahle­nen schwarzen Pfef­fer, 1 Prise Muskat­nuss, 200 Gramm Feta-Käse, 6 Eier, 100 Gramm Natur­joghurt

Zwiebel schälen und in kleine Wür­fel schnei­den, Tomat­en waschen und hal­bieren. Den Back­ofen auf 200 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Zwiebel­wür­fel in ein­er großen Pfanne in etwas Öl anschwitzen, grob gehack­ten Bär­lauch und Tomat­en dazugeben und alles etwas durchdün­sten lassen. Fetakäse wür­feln und dazugeben und die Pfanne vom Herd nehmen.

Eier mit Joghurt, Salz und Pfef­fer verquirlen und zu der Bär­lauch­masse in die Pfanne geben. Alles gut ver­men­gen. Eine Spring­form mit etwas Öl ein­fet­ten, die Bär­lauch-Feta-Masse in die Form füllen und im vorge­heizten Ofen 40 bis 45 Minuten back­en. Die Quiche etwas abkühlen lassen und in  Stücke schnei­den.

Lasst es Euch schmeck­en!

Passt als Mit­tags­mahlzeit

Henne oder Ei — was war zuerst?

Diese Frage hat schon von jeher die Men­schheit bewegt und bis heute gibt es dazu keine allum­fassende, klare Antwort. Doch was wir mit­tler­weile wis­sen: Das Ei gilt als eines der wertvoll­sten Nahrungsmit­tel schon wegen seines Eiweißes. Denn dieses wird kom­plett zu kör­pereigen­em Eiweiß umge­wan­delt, es ist also zu 100 Prozent biover­füg­bar. Trotz­dem höre ich immer wieder in meinen Abnehm- und Ernährungskursen wie Men­schen regel­recht Angst vor zu hohem Eierverzehr haben, da diese ange­blich ver­ant­wortlich für einen zu hohen Cho­les­terin­spiegel sind. Nun ich bin kein Arzt, aber einen hohen Cho­les­terin­spiegel fängt man sich ganz sicher­lich nicht alleine durch einen hohen Eierkon­sum ein. Da spie­len schon noch eine Menge ander­er Fak­toren eine Rolle.

Ein paar Fak­ten zum Hüh­nerei gefäl­lig? Gefun­den unter www.moderne-landwirtschaft.de , die Hom­page des Forum Mod­erne Land­wirtschaft e.V. :

  1. Allein im Jahr 2015 ver­speis­ten wir Deutschen rund 19 Mil­liar­den Eier, davon stammten nur ca. zwei Drit­tel von ein­heimis­chen Leg­e­hen­nen.
  2. Es gab in 2016 rund 40 Mil­lio­nen Leg­e­hen­nen in Deutsch­land.
  3. Jede einzelne Leg­e­henne legt im Schnitt im Jahr 288 Eier.
  4. Ein Ei beste­ht zu 58 % aus Eiweiß, 32 % aus Eidot­ter und 10 % aus Schale.
  5. Ein Ei liefert neben dem hochw­er­ti­gen Eiweiß auch viele wichtige Min­er­al­stoffe, Spurenele­mente und Vit­a­mine, z.B. Vit­a­min B2, Vit­a­min A, Niacin, Biotin und Vit­a­min D.
  6. Braun ist das neue Weiß — mit­tler­weile sind sechs von zehn verkauften Eiern braun.

Gekocht, gerührt, gebraten

ger­ade zu Ostern find­et sich das Hüh­nerei auf fast jedem Früh­stück­stisch und natür­lich in jedem Osternest. Mit­tler­weile konkur­ri­ert das Hüh­nerei an diesen speziellen Feierta­gen noch mit dem riesi­gen Straußenei (ein Ei für eine Rühreip­fanne für min­destens 5 Per­so­n­en!) oder dem Gänse- oder Entenei. Die Auswahl ist riesig und die Ideen zu leck­eren Eier­speisen reißen nicht ab. Denn ger­ade wenn Du abnehmen willst, sät­tigt Dich das hochw­er­tige Eiweiß und liefert Dir wertvolle Pro­teine für Deine Musku­latur.

Ich liebe Eiweißbrote basierend auf 5–6 Eiern, Eierg­erichte mit Gemüse, Pilzen, Kräutern etc. (Frit­tate), hart­gekocht im Salat oder als kleine Zwis­chen­mahlzeit.

Also lasst uns Ostern zu einer riesigen EIEREI werden!

Ich war ger­ade auf dem Bauern­markt und habe mich mal wieder ordentlich eingedeckt mit frischen Bauerneiern. Find­et Ihr nicht auch, dass man für Eier von wirk­lich glück­lichen art­gerecht gehal­te­nen Hüh­n­ern gerne auch mal mehr als 30 Cent pro Ei bezahlen kann?

Einen super fleißi­gen Oster­hasen, oder sage ich mal lieber eine super fleißige Oster­henne wün­scht Euch die Bir­git Old­en­burg aus dem Vital­tr­e­ff!

 

Und noch mehr Bärlauch

Jet­zt bin ich aber über­ran­nt wor­den mit ein­er Vielzahl von her­rlichen Bär­lauch-Rezepten. Aus­gewählt habe ich für Euch, natür­lich abnehm­tauglich abge­wan­delt:

Leckere Bärlauchpfannkuchen mit Möhrengemüse

Du brauchst für 2 ordentliche Por­tio­nen ca. 80 Gramm Bär­lauch, 4 EL But­ter, 160 Gramm Buch­weizen­mehl (1 Kaf­fee­tasse)  1 Prise Salz, 320 ml (2 Kaf­fee­tassen) Pflanzen­milch (Man­del- oder Hafer-), 4 EL Wass­er, 4 Eier, etwas Öl zum Brat­en

Für das Möhrengemüse: 400 Gramm Möhren, 1 Zwiebel, etwas But­ter, Saft ein­er hal­ben Zitrone, 100 ml Hafer- oder Sojacreme, alter­na­tiv 50 ml Sahne und 50 ml Hafer­milch, Salz, Pfef­fer

Und so wird es gemacht:

Bär­lauch ver­lesen, Stiele abzupfen und die Blät­ter grob schnei­den. Die But­ter in einem Topf zer­lassen und danach etwas abkühlen lassen. Alle Zutat­en in ein hohes Gefäß geben und mit einem Schnei­d­stab fein püri­eren, gut 10 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen und nochmals durchrühren.

In der Zwis­chen­zeit 400 Gramm Möhren putzen und in lange Streifen schnei­den (Pommes­größe). Eine Zwiebel schälen, fein hack­en und in etwas But­ter andün­sten. Die Möhren dazugeben, weit­er dün­sten, bis die Möhren noch biss­fest sind. Etwas Hafer- oder Sojacreme (es geht auch 50 ml Sahne mit 50 ml Hafer­milch) dazugeben und kurz aufkochen. Mit Salz und Pfef­fer würzen und zugedeckt noch etwas ziehen lassen. Die Möhren mit dem Saft ein­er hal­ben Zitrone abschmeck­en.

Etwas Öl in eine beschichteten Pfanne geben und evtl. mit Küchen­pa­pi­er gle­ich­mäßig verteilen, erhitzen und den Bär­lauch-Buch­weizen-Teig por­tion­sweise in der Pfanne verteilen. Sobald der Teigrand leicht gebräunt ist, mit einem Pfan­nen­wen­der den Pfannkuchen wen­den und fer­tig back­en.

Die Pfannkuchen mit dem Möhrengemüse füllen — sowohl zum Mit­tag- als auch zum Aben­dessen geeignet.

Lasst es Euch schmeck­en!

PS: Wieso abnehm­tauglich? Weil Buch­weizen nichts mit Weizen zu tun hat, es gehört zu den Knö­terichgewäch­sen, liefert viel hochw­er­tiges Eiweiß und ist bekan­nt dafür, den Blutzuck­er­spiegel zu senken.