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Birgits Apfelkuchen-Resterampe

Ein paar schrumpelige Äpfel in der Obstschale, Mehlreste in der Tüte, selb­st gemacht­es Marzi­pan noch von Wei­h­nacht­en übrigge­blieben, eine ein­same Zitrone und zwei Män­ner im Haushalt, die Son­ntags-Kuchen-Hunger haben. Was entste­ht daraus? Ein her­rlich saftiger schnell zubere­it­eter Apfelkuchen vom Blech.

Zutat­en für ein 1/2 Back­blech: 4 mit­tel­große Äpfel, 250 Gramm Buch­weizen­mehl, 200 Gramm Agaven­sirup, 4 Eier, 2 TL Wein­stein-Back­pul­ver, abgeriebene Schale ein­er Bioz­itrone, 200 Gramm weiche But­ter, ca. 100 Gramm Marzi­pan, 1 Prise Salz und los geht es!

Back­ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen, Back­blech mit Back­pa­pi­er ausle­gen und mit Hil­fe eines Alu­folien-Falzes hal­bieren (Luxus­vari­ante: Back­rah­men). Die sehr weiche But­ter mit dem Agaven­sirup cremig schla­gen und die Eier dann einzeln in die Masse ein­rühren. Die trock­e­nen Zutat­en mis­chen und unter Rühren nach und nach zum Teig geben. Das Marzi­pan raspeln und eben­falls gle­ich­mäßig im Teig ver­rühren.  Diesen auf das Back­blech geben, glatt stre­ichen, die geschäl­ten und in Spal­ten geschnit­te­nen Äpfel darauf­set­zen und ca. 35 Minuten ab in den Ofen.

Wenn Du das Marzi­pan weglässt, eignet sich der Reste-Apfelkuchen sog­ar wenn Du auf dem Abnehm-Pro­gramm bist, denn er hat durch das Buch­weizen­mehl und den Agaven­sirup auf jeden Fall einen niedri­gen glykämis­chen Index. Du kannst ja das Marzi­pan durch eine ordentliche Prise Zimt erset­zen.

Dazu einen großen Pot Tee und ab auf die Ter­rasse zum son­ntäglichen Son­nen­strahlen-Ein­fan­gen!

Es grüßt von der Kuchentafel   die Bir­git

Keine Zeit für die Weihnachtsbäckerei?

Wer ken­nt das nicht? Plöt­zlich haben wir Advent. Völ­lig über­raschend! Und die Zeit ren­nt: Wei­h­nachts­geschenke einkaufen, Wei­h­nachtss­chmuck aus dem Keller räu­men, Adventskranz organ­isieren und und und … Dabei ist ger­ade in den let­zten Wochen des Jahres im Büro so viel zu tun. Und dann noch die ganzen Wei­h­nachts­feiern und Schu­lauf­führun­gen der Kinder! Wann sollen dann noch die Keks­dosen für die Plätzchen­teller gefüllt wer­den?

Eine Alternative wäre sicherlich, die Weihnachtsplätzchen zu kaufen.

Aber schon sehen wir die lan­gen Gesichter der Fam­i­lien­bande. Wie jet­zt? Keine selb­st geback­e­nen Kreatio­nen? Es wird doch erst so richtig gemütlich, wenn der Duft von Nuß­makro­nen, Lebkuchen und But­ter­plätzchen durch die Räume zieht.

Mädels, ich bin bei Euch und habe hier eines von vie­len super­schnellen Kek­srezepten für Euch:

Haferflockenplätzchen — die turboschnellen und variantenreichen Leckerlis!

Sie sind in 15 Minuten inklu­sive Back­en fer­tig, ich schwöre es und sooo leck­er! Hier das Rezept:

img_0007100 Gramm Kokos­blüten­zuck­er oder Ery­thrit, 70 Gramm weiche But­ter, 2 Eier, Mark ein­er Vanilleschote alter­na­tiv Vanillepul­ver, 170 Gramm Dinkelmehl Type 1050, 1/2TL Wein­stein-Back­pul­ver, 1 Prise Salz, 220 Gramm zarte Hafer­flock­en, 50 Gramm Chi­asamen oder Rosi­nen oder Schokotröpfchen

Back­ofen auf 190 Grad Ober-/Un­ter­hitze vorheizen, Back­blech mit Back­pa­pi­er ausle­gen. But­ter mit dem Zuck­er schau­mig schla­gen und Eier unter­rühren. Vanille­mark dazugeben. Mehl mit Back­pul­ver, Salz und Hafer­flock­en ver­mis­chen und unter den Teig heben. Zum Schluss die Chi­asamen darun­ter­mis­chen, kleine Kugeln for­men, mit Abstand aufs Blech set­zen, mit der Gabel leicht andrück­en und ca. 10 Minuten auf der mit­tleren Schiene back­en.

Schmeckt auch mit Rosi­nen oder Schokotröpfchen super leck­er … und das nicht nur zur Wei­h­nacht­szeit!

Eure Bir­git im Back­fieber