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Saftiger Rüblikuchen ohne Mehl, Zucker und Butter

Natür­lich darf so ein Rüb­likuchen zu Ostern nicht fehlen. Auf der Suche nach einem pfif­fi­gen Rezept fand ich dazu meist nur geraspelte Karot­ten in Verbindung mit Ananas auf den Zutaten­lis­ten. Dieses Rezept habe ich auf der unglaublich ansprechen­den Seite www.backenmachtgluecklich.de ent­deckt und etwas abge­wan­delt. Dabei her­aus­gekom­men ist ein super saftiger Karot­tenkuchen, der auch so ganz ohne Zuck­er­glasur und Marzi­pan auskommt:

Zutat­en: 450 Gramm Möhren, etwas abgeriebene Orangen­schale, 250 Gramm gemah­lene Man­deln, 200 Gramm gemah­lene Hasel­nüsse, 6 Eier, 1 Prise Salz, 200 Gramm Kokos­blüten­zuck­er, 50 Mil­li­liter Limo­nenöl oder Rap­söl, etwas Zitro­nen­saft wenn Du kein Limo­nenöl zur Hand hast, 1 Teelöf­fel Wein­stein-Back­pul­ver

Ofen auf 175 Grad Ober/Unterhitze vorheizen und eine Spring­form 26 cm leicht ein­fet­ten. Möhren raspeln und mit der Orangen­schale, den gemahle­nen Man­deln, Hasel­nüssen und dem Back­pul­ver ver­mis­chen.

Die Eier tren­nen und das Eiweiß mit ein­er Prise Salz steif schla­gen. Die Eidot­ter mit dem Kokos­blüten­zuck­er schau­mig schla­gen. Die schau­mige Eier­masse zusam­men mit dem Öl und evtl. dem Zitro­nen­saft zur Möhren­mis­chung geben und und unter­rühren. Zulet­zt den Eis­chnee vor­sichtig unter­heben, nicht zu lange rühren, damit der Teig luftig bleibt. Die Masse in die Spring­form füllen und ca. 50 Minuten back­en.  Was für ein Rüb­likuchen … und per­fekt für Deine per­sön­liche Best­form auch zu Ostern!

Es grüßt Eure Bir­git auf der Suche nach dem Oster­hasen

Schwarzwurzel — der Spargel des kleinen Mannes

Obwohl die Schwarzwurzel in den Win­ter­monat­en von Okto­ber bis April abso­lut Sai­son hat, bin ich mir die Hack­en abge­laufen, bis ich sie endlich ein­mal in der Gemüseabteilung des Super­mark­tes ent­deckt habe. Anscheinend ist sie in unseren deutschen Haushal­ten ger­ade nicht sehr gefragt.  Dabei ist die Schwarzwurzel die Köni­gin unter den Nährstof­fliefer­an­ten der heimis­chen Win­tergemüse. Vielle­icht führt sie auch deshalb ein Aschen­put­tel-Dasein, weil die Bear­beitung dieses “Win­ter­spargels” etwas umständlich ist. Denn zu den wichtig­sten Uten­silien bei der Ver­ar­beitung der Schwarzwurzel neben einem Sparschäler sind nun mal Ein­weghand­schuhe. Beim vor­sichti­gen Schälen tritt ein milchähn­lich­er Saft aus, der son­st hart­näck­ig an Fin­gern und allen son­sti­gen Gegen­stän­den, die damit in Berührung kom­men, klebt. (Ich spreche da aus Erfahrung!) Das Aus­treten dieses Saftes ist übri­gens ein Zeichen der beson­deren Frische dieses typ­is­chen Win­tergemüs­es.

Inter­essiert Euch mein momen­tanes Lieblings-Schwarzwurzel-Rezept?

Schwarzwurzelsalat mit Linsen und Ananas

Also man nehme für zwei große Por­tio­nen als Hauptmahlzeit: 600 Gramm Schwarzwurzel, 200 Gramm feine Teller­lin­sen, 1 Babyananas oder 1 halbe kleine Ananas, 1 große rote Zwiebel, 2 EL Apfe­lessig oder Zitro­nen­saft, 3 EL weißen oder dun­klen Bal­sam­i­coes­sig, 4 EL Olivenöl, 1 Teelöf­fel mit­telschar­fen Senf, Salz, Pfef­fer, Schnit­t­lauch

Spüle die Lin­sen in einem Sieb unter fließend kaltem Wass­er ab und bringe sie in einem Topf mit aus­re­ichend Wass­er zum Kochen. Kurz vor Ende der Garzeit salzen, etwas abkühlen lassen und den Bal­sam­i­coes­sig unter­heben.  Bürste die Schwarzwurzeln mit ein­er Gemüse­bürste unter fließen­dem Wass­er ab und schäle die Stan­gen vor­sichtig mit einem Sparschäler. Die geschäl­ten und geputzten Wurzeln nun sofort in einen Topf mit etwas Apfe­lessig oder Zitro­nen­saft leg­en, damit sie sich nicht ver­fär­ben. Koche die Schwarzwurzeln dann in dem Essig­wass­er unter Zugabe von etwas Salz bißfest, schütte sie in ein Sieb und lasse sie eben­falls kurz abkühlen.Schneide in der Zwis­chen­zeit die Ananas in kleine Stücke, die rote Zwiebel in feine Streifen und den Schnit­t­lauch in kleine Röllchen. Ver­rühre den Senf mit dem Olivenöl, Salz, Pfef­fer und gegebe­nen­falls noch etwas Bal­sam­i­coes­sig zu einem Salat­dress­ing. Lin­sen, Ananas, Zwiebeln und Schwarzwurzeln mit dem Dress­ing ver­men­gen und gut durchziehen lassen. Mit Schnit­t­lauch gar­nieren.

Ich liebe diesen Salat, er ist eine her­rlich aus­ge­wo­gene Mit­tags-Mit­nehm-Mahlzeit und lässt sich am Vor­abend wun­der­bar vor­bere­it­en.

Pro­biert es mal aus — ich bin ges­pan­nt auf Euer Feed­back!
Übri­gens: In ein feucht­es Tuch gewick­elt bleibt die Schwarzwurzel gut 2 Wochen schön frisch in Eurem Gemüse­fach im Kühlschrank. Und nochmals übri­gens: Die Schwarzwurzel ist nicht zu top­pen, wenn es um Vital­stoffe wie Kalz­i­um und Phos­phor geht.