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Birgits Apfelkuchen-Resterampe

Ein paar schrumpelige Äpfel in der Obstschale, Mehlreste in der Tüte, selb­st gemacht­es Marzi­pan noch von Wei­h­nacht­en übrigge­blieben, eine ein­same Zitrone und zwei Män­ner im Haushalt, die Son­ntags-Kuchen-Hunger haben. Was entste­ht daraus? Ein her­rlich saftiger schnell zubere­it­eter Apfelkuchen vom Blech.

Zutat­en für ein 1/2 Back­blech: 4 mit­tel­große Äpfel, 250 Gramm Buch­weizen­mehl, 200 Gramm Agaven­sirup, 4 Eier, 2 TL Wein­stein-Back­pul­ver, abgeriebene Schale ein­er Bioz­itrone, 200 Gramm weiche But­ter, ca. 100 Gramm Marzi­pan, 1 Prise Salz und los geht es!

Back­ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen, Back­blech mit Back­pa­pi­er ausle­gen und mit Hil­fe eines Alu­folien-Falzes hal­bieren (Luxus­vari­ante: Back­rah­men). Die sehr weiche But­ter mit dem Agaven­sirup cremig schla­gen und die Eier dann einzeln in die Masse ein­rühren. Die trock­e­nen Zutat­en mis­chen und unter Rühren nach und nach zum Teig geben. Das Marzi­pan raspeln und eben­falls gle­ich­mäßig im Teig ver­rühren.  Diesen auf das Back­blech geben, glatt stre­ichen, die geschäl­ten und in Spal­ten geschnit­te­nen Äpfel darauf­set­zen und ca. 35 Minuten ab in den Ofen.

Wenn Du das Marzi­pan weglässt, eignet sich der Reste-Apfelkuchen sog­ar wenn Du auf dem Abnehm-Pro­gramm bist, denn er hat durch das Buch­weizen­mehl und den Agaven­sirup auf jeden Fall einen niedri­gen glykämis­chen Index. Du kannst ja das Marzi­pan durch eine ordentliche Prise Zimt erset­zen.

Dazu einen großen Pot Tee und ab auf die Ter­rasse zum son­ntäglichen Son­nen­strahlen-Ein­fan­gen!

Es grüßt von der Kuchentafel   die Bir­git

Gib dem Affen Zucker

Oder ist damit vielle­icht doch eher der Men­sch gemeint? Wenn man der Welt­ge­sund­heit­sor­gan­i­sa­tion WHO glauben schenken darf, dann sollte ein Erwach­sen­er max­i­mal 50 Gramm Zuck­er pro Tag zu sich nehmen. Hop­pla, das ist umgerech­net der unge­fähre Zuck­erge­halt eines großen Bech­ers Fruchtjoghurt, indus­triell gefer­tigt. Und entspricht 17 Wür­felzuck­er.

Nun weiß man ja, dass Zucker zwar unser Leben “versüßt”

aber anson­sten hat er so ganz und gar nichts zu bieten. Im Gegen­teil: Er macht dick, ruiniert unsere Zähne und fördert so manche Zivil­i­sa­tion­skrankheit. Aber ja doch, das wis­sen wir mit­tler­weile alle. Und trotz­dem lässt der Zuck­erkon­sum nicht nach. Warum? Weil die Lebens­mit­telin­dus­trie ihrem süßen Liebling ein­fach eine Tarnkappe auf­set­zt und statt Zuck­er ste­ht dann auf den ver­pack­ten Lebens­mit­teln: Sac­cha­rose, Dex­trose, Raf­fi­nose, Glukose, Lak­tose, Mal­tose, Mal­todex­trin, Fruk­tosesirup, Glukos­esirup, Karamell­sirup, Süß­molken­pul­ver, Ger­sten­malzex­trakt und und und …Dazu kom­men dann noch süßende Zutat­en wie Dick­säfte, Saftkonzen­trate oder Trauben­frucht­süße. Sprich: Die bunte Welt der ver­pack­ten Lebens­mit­tel versinkt nach wie vor im Zuck­er.

Mein Tipp an dieser Stelle heißt: Etiketten lesen!

Alle Zutat­en, die mit “ose” enden, bedeuten Zuck­er­alarm. Ste­ht eine Zuck­er­art auf der Zutaten­liste an der ersten, zweit­en, drit­ten Stelle oder wer­den sog­ar ver­schiedene Zuck­er­arten in einem Pro­dukt ver­wen­det, dann ist dies nun mal nicht Dein Pro­dukt. Zumin­d­est nicht, wenn Du abnehmen und Dich aus­ge­wogen ernähren willst!

Wenig­stens ist seit Dezem­ber 2016 die Kennze­ich­nung der sieben wichtig­sten Nährw­erte auf so ziem­lich allen ver­pack­ten Lebens­mit­teln Pflicht. Diese “Big 7” sind vorgeschrieben:

  • Energiegehalt/Brennwert
  • Fett
  • Gesät­tigte Fettsäuren
  • Kohlen­hy­drate
  • Zuck­er
  • Eiweiß
  • Salz

Wenn Du ohne Zuck­er und trotz­dem süß durch Deinen Ernährungsall­t­ag kom­men willst, dann greife ein­fach ganz bewusst zu unver­ar­beit­eten Lebens­mit­teln. Oder greife zu Süßungsmit­teln wie Reis­sirup, Kokos­blüten­zuck­er oder Agaven­sirup. Die hal­ten Deinen Blutzuck­er­spiegel schön flach. Oder Du nimmst Ery­thrit zum Süßen: das ist ein natür­lich­er Zuck­er­aus­tauschstoff so ganz ohne Kalo­rien und abso­lut zah­n­fre­undlich.  Rezepte mit diesen Süßungsalter­na­tiv­en find­est Du in unserem Buch Desserts, Muffins und Co.

Eure beken­nende Naschkatze Bir­git