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Quarkauflauf mit Quinoa und Obst

Immer noch gerne erin­nere ich mich zurück an das “Fre­itagsessen” in unser­er Fam­i­lie. Denn da gab es aus­nahm­sweise mal kein Fleisch. Und Fisch nur ab und zu, da nicht bei Jedem so beliebt. Aber die soge­nan­nte “Mehlspeis”, die kam regelmäßig am Fre­itag auf den Tisch. Nun sind solche Süßspeisen ja nicht ger­ade die beste Wahl, wenn es um die schlanke Lin­ie geht.

Deshalb bin ich abso­lut hap­py, dass wir mit­tler­weile auf die Kom­bi­na­tion Mehl bzw. Gries mit  But­ter und Zuck­er verzicht­en kön­nen, wenn es darum geht, eine leckere “süße” Mahlzeit zu kreieren.

Für diesen Quarkau­flauf brauchst Du 200 Gramm weißen Quinoa, 500 Gramm Quark, Mark von ein­er Vanilleschote alter­na­tiv Vanillepul­ver (nicht Vanillinzuck­er!),  evtl. Zimt, etwas Zitro­nen­saft oder abgeriebene Schale ein­er Bio-Zitrone, 4 Eier, 3–4 EL Man­deldrink oder eine andere Pflanzen­milch, Erytrhit/Birkenzucker oder Agaven­sirup je nach Geschmack,  250 Gramm Obst wie Hei­del­beeren, Äpfel, Bir­nen, Him­beeren, Kirschen, Aprikosen usw. saison­al oder TK-Ware

Bringe 600 ml Wass­er zum Kochen und gib das unter fließen­dem Wass­er abge­spülte Quinoa dazu. Lasse das Pseudo­ge­trei­de bei klein­er Flamme leicht vor sich hin köcheln, bis das Korn weich ist (ca. 10–15 Minuten).

Den Back­ofen auf 200 Grad Ober/Unterhitze vorheizen und eine Auflauf­form leicht ein­fet­ten. Den Quark mit den Eiern, der Vanille, Zitrone und der Pflanzen­milch ver­rühren. Je nach Geschmack süßen. Das fer­tig gegarte Quinoa abgießen und unter die Quark­masse heben. Zwei Drit­tel des Obstes darun­tergeben und in die ofen­feste Auflauf­form gießen. Mit dem restlichen Obst bele­gen und ca. 25–30 Minuten back­en.

Liebe Grüße aus der Leck­er­mä­ulchen-Küche

die Bir­git

 

 

Rotkohl — ein Kopf mit vielen Gesichtern

Rotkohl gehört irgend­wie zu Wei­h­nacht­en wie die gekocht­en Eier zum Oster­fest. Doch ger­ade zu den Wei­h­nachts­feierta­gen mit all den Fest­tags­brat­en und Plätzchen muss der Kohlkopf ja nicht auch noch als Kalo­rien­bombe daherkom­men mit Sahne, Mehl zum Binden, Marme­lade und Co. Inter­essiert an ein paar leichteren Vari­anten?

Gebratener Rotkohl mit Erdnüssen und Ingwer

1 Rotkohl-Kopf, 1 dau­men­großes Stück Ing­w­er, 2 Hand­voll Erd­nüsse, 4 Schalot­ten, But­ter­schmalz, Salz, Pfef­fer

Ing­w­er schälen und fein raspeln, Schalot­ten schälen und in kleine Wür­fel schnei­den. Rotkohl putzen, vom Strunk ent­fer­nen und in feine Streifen schnei­den. In einem großen Topf etwas But­ter­schmalz oder Ghee erhitzen und den Rotkohl langsam andün­sten, dabei öfter mal umrühren. Die Rotkohlstreifen noch knack­ig aus dem Topf her­aus­nehmen und zur Seite stellen. Schalot­ten, Ing­w­er und Erd­nüsse im Topf bei mit­tlerer Hitze anschwitzen, den Rotkohl wieder dazugeben, durch­mis­chen und mit Salz und Pfef­fer würzen. Danach noch gute 20–25 Minuten fer­tig dün­sten.

Warmer Rotkohlsalat

1 Rotkohl-Kopf, 1 großen säuer­lichen Apfel, Saft von 1 Zitrone, 100 Gramm Wal­nüsse, 5 Stück Dat­teln, Apfel-Bal­sam-Essig, Wal­nuss-Öl, Salz, Pfef­fer

Den Rotkohl von schlecht­en Blät­tern befreien und danach in einem großen Topf mit Salzwass­er garen, bis sich die ersten Blät­ter lösen. Her­aus­nehmen, abtropfen lassen und den Kochsud zur Seite stellen. Den Kohl danach in feine Streifen schnei­den und in eine große Schüs­sel geben. Den Apfel schälen, entk­er­nen, in kleine Spal­ten schnei­den und mit Zitro­nen­saft beträufeln. Aus 4–5 EL Apfel-Bal­sam-Essig, 2–3 EL Wal­nussöl und 2–3 EL Kochsud ein Salat­dress­ing her­stellen und über den noch war­men Rotkohl geben. Apfelspal­ten, klein geschnit­tene Dat­teln und Wal­nusshälften unter­heben und mit Salz und Pfef­fer abschmeck­en. Noch warm servieren!

Tipp: Statt Dat­teln schmeck­en auch Granat­apfelk­erne oder getrock­nete Cran­ber­ries dazu. Mit Fetakäse ergänzt ergibt der Salat auch eine aus­ge­wo­gene Mit­tags­mahlzeit.

Was ken­nt Ihr für Rotkohl-Rezepte? Schickt mir doch ein­fach Euer Lieblingsrezept — ich freue mich darauf!

Eine geheimnisvolle Vor­wei­h­nacht­szeit wün­scht Euch die Bir­git

 

 

Weihnachtszeit — Bratapfelzeit

Es gibt doch nichts Schöneres als den süßen und aro­ma­tis­chen Duft von Bratäpfeln zur Wei­h­nacht­szeit. Man verbindet damit Kind­heit­serin­nerun­gen wie kusche­lige Abende rund um den Adventskranz, einen knis­tern­den Kamin und Wei­h­nachtsmärchen. Und ger­ade wenn in dieser Zeit die süßen Ver­lock­un­gen wie Lebkuchen, Wei­h­nacht­splätzchen und Stollen auf uns ein­pras­seln, kann so ein Brat­apfel eine echte Alter­na­tive sein.

Früher brauchte man für so einen Brat­apfel auch nur drei Zutat­en: einen säuer­lichen Apfel, Zimt und Zuck­er. Der Apfel kam auf den Kach­e­lofen oder in den Ofen, man wartete bis er schön weich wurde und die Haut platzte, danach wurde er mit Zimt und Zuck­er bestreut und ver­speist. Heute gibt es eine unglaubliche Vielfalt an Brat­apfel-Rezepten bis hin zu herzhaften Vari­anten sog­ar mit Gor­gonzo­la-Käse. Da kann so ein Brat­apfel-Schmaus schon ganz schön üppig wer­den. Was hältst Du denn von dieser Brat­apfel-Aus­führung? Bin ges­pan­nt auf Deine Mei­n­ung:

Pro Per­son brauchst Du einen säuer­lichen Apfel (ich finde den Boskop dafür super!), Trock­en­früchte wie Cran­ber­ries, Dat­teln oder Rosi­nen, Nüsse wie z.B. Man­del­s­tifte oder Wal­nüsse oder auch Pinienkerne, einen kleinen Schuss Rum, etwas But­ter und Zimt.

Den Back­ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Äpfel aushöhlen und mit den Trock­en­frücht­en und Nüssen füllen. Etwas Rum darübergießen, But­ter­flöckchen daraufgeben und mit Zimt bestreuen. Im Ofen ca. 20 — 25 Minuten back­en, bis die Haut auf­platzt und noch warm genießen.

Wenn Du den Brat­apfel dann nicht in Vanille­sauce ertränkst und auf alle Fälle das Marzi­pan weglässt, kön­nte man schon fast von einem “Schlank-Apfel” reden. Apro­pos Vanille­sauce: Nimm doch ein­fach Deinen Vanille-Shake als Ersatz, dann kriegst Du im Gesamt­bild durch das Eiweiß im Shake sog­ar noch sowas wie eine aus­ge­wo­gene Mahlzeit hin!

Qua­si weg von der Apfel- oder Bir­nen­fig­ur und hin zu Dein­er per­sön­lichen Best­form!

Deine Bir­git