Pastinake — der heimische Exote

Heute mor­gen wartete eine riesige Papiertüte vor mein­er Haustüre mit einem leck­eren Schatz darin — her­rlich frische selb­st ange­baute Pasti­naken ein­er lieben Nach­barin und Kundin von mir. Sie hat ger­ade einen Über­hang an diesem Win­tergemüse und die restliche Nach­barschaft und Bekan­ntschaft kann nicht so richtig viel mit dieser Feld­frucht anfan­gen. Also lan­dete die alte Ger­ma­nen­wurzel bei mir. Und wird auch prompt ver­ar­beit­et. Denn die Pasti­nake ist ein wahres Kraft­paket an Min­er­al­stof­fen, B und C Vit­a­mi­nen, gilt als leicht antibak­teriell auf­grund ihrer ätherischen Öle und hält den Blutzuck­er­spiegel niedriger als die gekochte und geschälte Kartof­fel. Also nichts wie einge­baut in den Ernährungs­plan!

Du weißt gar nicht so genau, wie die Pastinake aussieht?

Hier mal ein Bild von dieser “Rübe”. Sie ähnelt stark der Peter­silien­wurzel, was sicher­lich kein Zufall ist, denn unter Botanikern gilt die Pasti­nake als Kreuzung zwis­chen Karotte und Peter­silie  🙂

Sie schmeckt leicht süßlich, würzig, angenehm nus­sig und zählt zu den typ­is­chen Herb­st- und Win­tergemüsen, erhältlich also von Okto­ber bis Mitte März.

Was macht man mit der Pastinake?

Du kannst sie zur Gemüs­esuppe ver­ar­beit­en, wie Bratkartof­feln zubere­it­en, als Gemüse­beilage reichen, Gemüse-Knab­ber-Chips draus machen oder oder oder …

Mein Pasti­naken-Lieblingsrezept für 3–4 Erwach­sene:

Gebackenes Gemüse aus dem Ofen mit Kräuterquark

800 Gramm Wurzel­gemüse wie Pasti­naken, Peter­silien­wurzeln, Karot­ten, 200 Gramm Landgurken, Olivenöl, Salz, Pfef­fer, frischen Thymi­an

500 Gramm Speise­quark, Min­er­al­wass­er, Saft ein­er hal­ben Zitrone, etwas Kräuteröl, Knoblauchze­hen, klein geschnit­tene Früh­lingszwiebeln, frische Kräuter, Salz Pfef­fer

Back­ofen auf 200 Grad Ober/Unterhitze vorheizen, Wurzel­gemüse schälen und in gle­ich große Stücke schnei­den, Landgurken in dicke Scheiben schnei­den,  in ein­er Schüs­sel mit Olivenöl gut ver­mis­chen, salzen, pfef­fern und auf einem Back­blech ca. 25–30 Minuten garen. In der Zwis­chen­zeit den Quark mit etwas Min­er­al­wass­er glatt rühren, frisch gehack­te Kräuter, Früh­lingszwiebeln unter­heben, mit Salz, Pfef­fer und Zitro­nen­saft abschmeck­en.

Lasst es Euch schmeck­en!