Kartoffeln und Abnehmen — geht das denn?

Jet­zt stimme ich doch mal ein Loblied auf die Kartof­fel an. So schlecht wie ihr Ruf als Dick­mach­er ist sie gar nicht. Man muss nur wis­sen, wie man die Knolle clever unter­bringt in seinen Ernährungs­plan. Darauf kommt es an:

  • Niemals zusam­men mit schlecht­en Fet­ten kom­binieren! Gemeint ist hier Schweine­brat­en mit Knödel, Kartof­fel­brei, Pommes Frites, Bratkartof­feln usw.
  • Dafür gerne mit Eiweiß zusam­men auf den Teller brin­gen, wie z.B. in Schale kochen und dann mit Kräuterquark und/oder Rühreiern genießen!
  • Wenn schon Kartof­feln, dann mit­tags und dann mit fol­gen­dem Trick:

Kartof­feln in Schale am Vortag  in Salzwass­er kochen und im Kochwass­er abkühlen lassen, abgießen und 24 Stun­den kühl stellen. Danach z.B. als Kartof­fel­salat weit­er ver­ar­beit­en. Der Clou dabei ist, dass man dadurch die Stärke aus der Kartof­fel zieht. Wenn man dann noch den Kartof­fel­salat nicht in May­on­naise ertränkt, son­dern mit hochw­er­tigem Öl zubere­it­et und vor allen Din­gen mit­tags verzehrt, ist man, was das Abnehmen ange­ht, auf der sicheren Seite.

Rezept dazu gefäl­lig? Kartof­feln vom Vortag schälen in Scheiben schnei­den und mit heißer Gemüse­brühe übergießen. Vorgekochte Rote Bete, Früh­lingszwiebeln, Salat­gurke, Schalotte klein schnei­den und unter die Kartof­feln heben. Ein Dress­ing aus Wal­nuss-Öl und Apfel-Bal­sam-Essig, Salz, Pfef­fer und etwas Dijon-Senf zubere­it­en und vor­sichtig unter­mis­chen. Mit Wal­nussker­nen, Sprossen, frisch gehack­ter Peter­silie servieren.

Wir sehen uns!

Die Bir­git Old­en­burg

Übri­gens: Wenn Du mal “basisch” unter­wegs bist, sollte die Kartof­fel Deine erste Wahl auf dem Speise­plan sein. Dann ein­fach im Rezept den Essig und den Senf weglassen und dafür Zitro­nen­saft nehmen.

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