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Kokosprodukte

Wo ist die Kokosnuss? Wer hat die Kokosnuss geklaut ♩♪♫♬

Kokosprodukte

Die viel­seit­i­gen Pro­duk­te aus der Kokos­nuss haben bei uns einen fes­ten Platz im Ernährungs­plan; Fair Trade und aus kon­trol­liert biol­o­gis­chem Anbau ver­ste­ht sich.

Schon gewusst? Die tro­pis­che Ste­in­frucht gilt als soge­nan­ntes voll­ständi­ges Lebens­mit­tel, soll heißen, dass sich ein Men­sch über mehrere Wochen ohne Man­gel­er­schei­n­un­gen davon ernähren kön­nte. Da ist es fast ein biss­chen schade, dass sie bei uns nicht gedei­ht (noch nicht mit einem Augen­zwinkern).

Beson­ders inter­es­sant für unsere Ernährung sind die gesät­tigten Lau­rin- und Capryl-fettsäuren der Kokos­nuss; die sind wirk­lich ein­ma­lig und haben antivi­rale und antibak­terielle Eigen­schaften.

Hier mal ein Überblick über die unglaubliche Vielfalt an Kokos­nuss-Pro­duk­ten:

Kokosöl = Kalt­pres­sung des frischen Kokos­nuss-Frucht­fleis­ches, gilt als Rohkost,

duftet leicht nach Kokos; ide­al zum Brat­en, Back­en und dient als Grund­lage für Auf­striche

Kokos­fett = geschmacks- und duft­neu­tral durch eine Vaku­um-Wasser­dampf-Behand­lung,

                     wie Kokosöl ide­al zum Brat­en, Back­en usw. nicht zu ver­gle­ichen mit Plat­ten-

                     bzw. Frit­tier­fett, das chemisch behan­delt, raf­finiert und gehärtet ist!

Kokos­milch = das weiße Frucht­fleisch wird gemahlen, aus­ge­drückt und mit Wass­er ver­set­zt                 ide­al für Gemüse- oder Fleis­ch­p­fan­nen, Cur­rys, Sup­pen, Desserts, Cock­tails

Kokos­mehl = das Frucht­fleisch wird getrock­net, entölt und gemahlen

bis zu 20 % des Getrei­de­mehls kann in einem Back­rezept durch Kokos­mehl erset­zt wer­den; gluten­frei, sehr bal­lastoff- und eiweißre­ich

Kokos­raspel/-chips = getrock­netes Frucht­fleisch wird grob oder fein geraspelt

                         wird ver­wen­det für Kuchen, Desserts, Müs­li, Por­ridge usw.

Kokos­blüten­zuck­er/-sirup = wird aus dem Nek­tar des Blüten­standes gewon­nen, zu Sirup                                             eingekocht oder kristallisiert

zart-karamel­lig, rel­a­tiv niedriger glykämis­ch­er Index, ide­al zum alter­na­tiv­en Süßen und Back­en

Kokoswass­er = wird aus jun­gen grü­nen Kokos­nüssen gewon­nen, enthält viele Min­er­al­stoffe                   wie Natri­um, Mag­ne­sium, Kali­um

  Dient als Durstlösch­er „kalo­rien­armer Sport­drink der Natur“.

Kokos­mus = das frische Kokos­fleisch wird zu Mus ver­ar­beit­et

          als Bro­tauf­strich, für cremige Sup­pen, Saucen, Dips, Cur­rys, Koko­seis, Smooth­ie

Und natür­lich gibt es wieder ein passendes Rezept dazu:

Kokoskuchen

Zutat­en für eine qua­dratis­che Kuchen­form 23 cm

4 EL Kokosöl, 4 Eier, 60 Gramm Man­delmehl, 50 Gramm Kokos­mehl, 80 Gramm Kokos­raspel, 100 Gramm Kokos­blüten­zuck­er, 1 TL Wein­stein-Back­pul­ver, 400 ml Hafer­drink oder ein ander­er Pflanzen­drink, 1 EL Zitro­nen­saft – möglichst in BIO

Back­ofen auf 175 Grad Ober/Unterhitze vorheizen; Spring­form leicht ein­fet­ten bzw. mit Back­pa­pi­er ausle­gen.

Kokosöl in einem Topf leicht erwär­men, es sollte flüs­sig sein; Eier dazugeben und mit dem Rührg­erät schau­mig schla­gen.

In ein­er Schüs­sel alle Trocken­zu­tat­en miteinan­der ver­men­gen und diese Mis­chung dann abwech­sel­nd mit dem Hafer­drink mit dem Rührg­erät unter die schau­mige Masse rühren. Zitro­nen­saft dazugeben und unter­rühren.

Den Teig in die Form füllen und auf der mit­tleren Schiene ca. 55 Minuten goldgelb back­en.

www.vitaltreff-prutting.de

Text: Bir­git Old­en­burg

Bilder: Bir­git Old­en­burg und pix­abay

Streusel-Muffins mit Rhabarber

Streuselkuchen sind in der Regel eine schlechte Wahl auf dem Kuchen­buf­fet, wenn man abnehmen will. Denn die Kom­bi­na­tion But­ter, Zuck­er und Mehl ist kon­trapro­duk­tiv bei der Fettver­bren­nung.

Auf der Suche nach “schlankeren” Vari­a­tio­nen bin ich auf dieses Rezept gestoßen und habe es sozusagen “Mut­tertags-tauglich” mod­i­fiziert. Die Zutaten­liste ist etwas länger, aber es lohnt sich wirk­lich!

Zutat­en für ca. 18 Stück:

110 Gramm Hafer­flock­en im Mix­er gemahlen, 100 Gramm gemah­lene Man­deln, 100 Gramm Reis­mehl, 1 TL Natron, 2 TL Back­pul­ver, eine Prise Ing­w­er, Abrieb von ein­er Bio-Zitrone, Abrieb von ein­er Bio-Orange, 120 Gramm Joghurt Vollfett, 50 ml Pflanzen­drink wie z. B. Man­deldrink ungesüßt, 2 Eier, 50 Gramm Kokos­blüten­zuck­er, 70 Gramm Kokosöl, 300 Gramm Rhabar­ber, 3 EL Reis­sirup

Für die Streusel:

50 Gramm gehack­te Man­deln, alter­na­tiv Man­del­s­tifte- oder Blättchen, 50 Gramm Reis­mehl, 25 Gramm Hafer­flock­en, 40 Gramm Kokosöl, 2 EL Kokos­blüten­zuck­er

Muffin­form mit Papier­förm­chen ausle­gen.

Rhabar­ber waschen, putzen und in sehr kleine Stücke schnei­den, mit dem Reis­sirup und den Orangenabrieb in ein­er Schüs­sel mis­chen und bei­seite stellen.

Sämtliche trock­e­nen Zutat­en wie Man­deln, Hafer­flock­en, Reis­mehl, Back­pul­ver, Natron, Ing­w­er in ein­er großen Rührschüs­sel mis­chen.

Eier mit dem Kokos­blüten­zuck­er cremig rühren, Kokosöl, Man­deldrink und Joghurt unter­rühren, Zitro­nenabrieb dazugeben. Die flüs­si­gen Zutat­en zu den trock­e­nen Zutat­en geben und mit einem Schneebe­sen unter­rühren. Rhabar­ber unter­heben und den Teig in die Muffin­form bzw. Papier­förm­chen füllen.

Back­ofen auf 180 Grad Ober-/Un­ter­hitze vorheizen.

Alle Zutat­en für die Streusel in eine Schüs­sel geben und mit den Fin­gern zu Streuseln verkneten, über die Muffins geben und ca. 20–30 Minuten (Stäbchen­test) back­en. Auskühlen lassen!

 

 

Kürbis-Muffins für die herbstliche Kaffeetafel

Das ist das ulti­ma­tive Rezept für alle Kuchen-Lieb­haber die auf die schlanke Lin­ie schauen und trotz­dem nicht auf das Kuch­enessen verzicht­en wollen:

Zutat­en für 12 Muffins:

2 Eier, 85 Gramm weiche But­ter, 85 Gramm Kokos­blüten­zuck­er, 40 Gramm gemah­lene Wal­nusskerne oder andere gemah­lene Nüsse, 75 Gramm Buch­weizen­mehl, 150 Gramm Hokkaidokür­bis, 1/2 TL Zimt, 1/2 TL gemahle­nen Ing­w­er, 1/2 Päckchen Back­pul­ver, 1 Prise Salz, 1 Prise Nelken, 1 Prise Muskat­nuss, 1 Hand­voll Wal­nusskerne

Blech mit Papier­förm­chen ausle­gen, Ofen auf 175 Grad Ober-/Un­ter­hitze vorheizen. Wal­nusskerne mit der Hand zerkrüm­meln und in die Papier­förm­chen verteilen.

Kür­bis waschen, in Stücke schnei­den und dabei Kür­biskerne und faseriges Frucht­fleisch ent­fer­nen. Kür­bis nicht schälen, die Schale kann man mitessen! Kür­biswür­fel mit etwas Wass­er weich dün­sten, püri­eren und sehr gut abkühlen lassen.

Die weiche But­ter zusam­men mit dem Kokos­blüten­zuck­er ca. 1 Minute mit dem Rührg­erät schla­gen, so dass eine cremige Masse entste­ht. Die Eier dazugeben und nochmals gut durchrühren. Das kalte Kür­bis­püree zusam­men mit den restlichen Zutat­en dazugeben und nochmals kurz durchrühren.

Den Teig auf die Papier­förm­chen verteilen (geht übri­gens beson­ders schnell und sauber mit einem Eis-Por­tion­ier­er!) und ca. 20 — 25 Minuten back­en.

Statt Kokos­blüten­zuck­er kön­nt Ihr auch Birken­zuck­er ver­wen­den, aber ich finde der Kokos­blüten­zuck­er mit seinem Karamell-Geschmack passt wun­der­bar in diesen Teig. Statt Buch­weizen­mehl geht übri­gens auch Man­delmehl!